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SB130040 • OG ZH SB130040 KI-generiert

Prosecution Withdraws Appeal in Threats Case; Court Treasury Bears Costs

Geschäftsnummer SB130040
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The appellate court dismissed the proceedings in a criminal matter concerning threats after the prosecuting authority withdrew its appeal against the lower court's judgment. The court reasoned that the withdrawal of the appeal concludes the appellate proceedings, rendering the initial verdict final, and consequently, the costs of the appeal proceedings are to be borne by the court treasury, as the prosecuting authority is deemed the losing party upon withdrawal.

Legislator-Regeste

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Art. 428 Abs. 1 StPO, Art. 428 al. 1 StPO; Prosecution Withdraws Appeal in Threats Case; Court Treasury Bears Costs: The court reasoned that the withdrawal of the appeal concludes the appellate proceedings, rendering the initial verdict final, and consequently, the costs of the appeal proceedings are to be borne by the court treasury, as the prosecuting authority is deemed the losing party upon withdrawal.

Schlagwörter

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Drohung gegen Behörden und Beamte Strafverfolgung Rückzug des Strafantrags formelle Verfahrenseinstellung Kostenvorschuss Widerspruchsverfahren Drohung etc.

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 428 Abs. 1 StPO

This article is mentioned in the reasoning as the basis for attributing costs when an appeal is withdrawn, although it is not explicitly cited in the dispositive orders themselves, only the consequence regarding costs is ordered.

Art. 428 al. 1 StPO

The court ordered the costs of the appeal proceedings to be borne by the court treasury, which aligns with the procedural outcome described regarding cost allocation after withdrawal.

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Volltext

Obergericht des Kantons Zürich

II. Strafkammer

Geschäfts-Nr.: SB130040-O/U/gs

Mitwirkend: die Oberrichter Dr. Bussmann, Präsident, und lic. iur. Stiefel, die Ersatzoberrichterin lic. iur. Bertschi sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. Aardoom

Beschluss vom 15. Februar 2013

in Sachen

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, vertreten durch Leitenden Staatsanwalt lic. iur. H. Bebié, Anklägerin und Berufungsklägerin

gegen

A._____, Beschuldigte und Berufungsbeklagte

verteidigt durch Rechtsanwalt ass. iur. X._____ betreffend Drohung etc.

Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichtes des Bezirkes Zürich (3. Abteilung) vom 19. November 2012 (GG120191)

Erwägungen:

Am 22. November 2012 meldete die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat gegen das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 3. Abteilung - Einzelgericht, vom 19. November 2012 Berufung an (Urk. 41).

Mit Eingabe vom 30. Januar 2013, eingegangen bei der Vorinstanz am folgenden Tag, hat die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat die Berufung zurückgezogen (Urk. 45). Das Verfahren ist demgemäss als erledigt abzuschreiben.

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, die das Rechtsmittel zurückzieht (Art. 428 Abs. 1 StPO). Unterliegt die Staatsanwaltschaft, trägt der verfahrensführende Kanton die Kosten (Schmid, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, Zürich/St. Gallen 2009, Art. 428 N 3). Mangels erkennbarer Umtriebe sind keine Entschädigungen zuzusprechen.

Es wird beschlossen:

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 3. Abteilung - Einzelgericht, vom 19. November 2012 rechtskräftig.

2. Die Kosten des Berufungsverfahren werden auf die Gerichtskasse genommen.

3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an − die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat − die Beschuldigte bzw. die Verteidigung − den Privatkläger

sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an − die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).

5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.

Obergericht des Kantons Zürich

II. Strafkammer

Zürich, 15. Februar 2013

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Oberrichter Dr. Bussmann lic. iur. Aardoom