Prosecution Withdraws Fraud Appeal, Judgment Affirmed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellate court was presented with a fraud case following an appeal filed by the prosecution against a lower court's judgment. The situation resolved because the prosecution formally withdrew its appeal against the initial verdict. Given the withdrawal, the court declared the proceedings concluded, making the initial district court judgment legally binding, and ordered that the costs of the appeal procedure be borne by the court treasury, as the defense counsel had waived any claim for compensation.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 des Bundesgerichtsgesetzes; Prosecution Withdraws Fraud Appeal, Judgment Affirmed: The situation resolved because the prosecution formally withdrew its appeal against the initial verdict. Given the withdrawal, the court declared the proceedings concluded, making the initial district court judgment legally binding, and ordered that the costs of the appeal procedure be borne by the court treasury, as the defense counsel had waived any claim for compensation.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the dispositive regarding the manner in which a federal appeal must be submitted.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer
Geschäfts-Nr.: SB120362-O/U/eh
Präsidialverfügung vom 10. September 2012
in Sachen
Staatsanwaltschaft See/Oberland, Anklägerin und Berufungsklägerin
gegen
A._____, Beschuldigter und Berufungsbeklagter
verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ betreffend Betrug
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Pfäffikon, Einzelgericht, vom 18. April 2012 (GG120006)
Erwägungen:
Am 23. April 2012 meldete die Staatsanwaltschaft See/Oberland gegen das Urteil des Bezirksgerichts Pfäffikon vom 18. April 2012 Berufung an (Urk. 42).
Mit Eingabe vom 21. August 2012, eingegangen bei der hiesigen Kammer am 22. August 2012, hat die Staatsanwaltschaft See/Oberland die Berufung zurückgezogen (Urk. 51). Das Verfahren ist demgemäss unter ausgangsgemässer Regelung der Kostenund Entschädigungsfolgen als erledigt abzuschreiben.
Der Verteidiger des Beschuldigten hat auf eine Prozessentschädigung für das Berufungsverfahren verzichtet (Urk. 53).
Es wird verfügt:
(Oberrichter lic. iur. P. Marti)
1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Pfäffikon vom 18. April 2012 rechtskräftig.
2. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.
3. Schriftliche Mitteilung an
− den erbetenen Verteidiger im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten − die Staatsanwaltschaft See/Oberland − die Privatklägerin B._____ AG
sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an
− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten)
4. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.
Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.
Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer
Zürich, 10. September 2012
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. P. Marti lic. iur. C. Baumgartner