Dismissal of Appeal for Untimely Written Statement
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellate court dismissed the defendant's appeal because, despite filing a notice of appeal, the defendant failed to submit the required written statement of appeal within the statutory twenty-day period following the service of the reasoned judgment from the lower court. The court reasoned that the timely submission of this written statement is a prerequisite for the validity of the appeal, and since this requirement was not met, the court could not proceed with the appeal or seek responses from the opposing party.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 399 Abs. 3 StPO, Art. 403 Abs. 2 StPO, Art. 428 Abs. 1 StPO, Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO, Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes, Art. 66 al. 1 LTF; Dismissal of Appeal for Untimely Written Statement: The court reasoned that the timely submission of this written statement is a prerequisite for the validity of the appeal, and since this requirement was not met, the court could not proceed with the appeal or seek responses from the opposing party.
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KI-generiertThe appeal was dismissed because the required written declaration was not filed within the time limit set by this provision.
These provisions are cited in relation to the procedural non-admittance of the appeal.
This provision is cited in relation to the procedural non-admittance of the appeal.
This provision governs the required manner for filing a federal appeal against the decision.
Although not explicitly numbered in the dispositive, costs are imposed in order 3, and costs provisions are standardly cited in such rulings, implicitly governed by the general cost rules referenced by the dismissal grounds.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer
Geschäfts-Nr.: SB120360-O/U/eh
Mitwirkend: Die Oberrichter lic. iur. P. Marti, Präsident, lic. iur. S. Volken und lic. iur. Ch. Prinz sowie der Gerichtsschreiber lic. iur. P. Rietmann
Beschluss vom 26. September 2012
in Sachen
A._____, Beschuldigter und Berufungskläger amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ gegen
Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich, Anklägerin und Berufungsbeklagte
betreffend mehrfache einfache Körperverletzung etc. und Widerruf
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur vom 6. Juni 2012 (DG120008)
Nach Einsicht in die Berufungsanmeldung des Beschuldigten vom
18. Juni 2012 (Urk. 34),
da das begründete Urteil des Bezirksgerichts Winterthur, vom 6. Juni 2012 dem Beschuldigten am 20. August 2012 zugestellt worden ist (Urk. 36), da der Beschuldigte innerhalb der in Art. 399 Abs. 3 StPO festgelegten gesetzlichen Frist von 20 Tagen ab Zustellung des begründeten Entscheides - mithin bis zum 10. September 2012 - keine schriftliche Berufungserklärung einrichte,
wobei die Einreichung einer Berufungserklärung praxisgemäss eine Gültigkeitsvoraussetzung darstellt und bei deren Nichteinreichung auf die Einholung von Stellungnahmen im Sinne von Art. 403 Abs. 2 StPO verzichtet wird (ZR 110/2011 Nr. 69),
unter Hinweis auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO sowie Art. 428 Abs. 1 StPO,
Es wird beschlossen:
1. Auf die Berufung des Beschuldigten vom 18. Juni 2012 wird nicht eingetreten.
2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 400.--.
3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.
4. Schriftliche Mitteilung an − die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten − die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich − die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz
5. Rechtsmittel:
Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.
Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.
Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer
Zürich, 26. September 2012
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. P. Marti lic. iur. P. Rietmann