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SB120306 • OG ZH SB120306 KI-generiert

Withdrawal of Appeals in Commercial Fraud Case Terminates Proceedings

Geschäftsnummer SB120306
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

Following the filing of appeals by the public prosecutor, the defendant, and the private party (social services) against a district court judgment concerning commercial fraud and related offenses, all parties subsequently withdrew their appeals before the appellate court. The court ruled that since the withdrawals occurred within the statutory period for lodging appeals, the proceedings were terminated without costs being levied against the parties, thereby rendering the original district court judgment final and legally binding.

Legislator-Regeste

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Art. 399 Abs. 3 StPO, Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes; Withdrawal of Appeals in Commercial Fraud Case Terminates Proceedings: The court ruled that since the withdrawals occurred within the statutory period for lodging appeals, the proceedings were terminated without costs being levied against the parties, thereby rendering the original district court judgment final and legally binding.

Schlagwörter

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gewerbsmässiger Betrug Verfahrensabschreibung Betrug zusammenhängende Straftaten Steuerhinterziehungsverfahren Ausstand des Staatsanwalts gewerbsmässiger Betrug etc.

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 399 Abs. 3 StPO
Cited in the reasoning as the relevant deadline concerning the withdrawal of the appeal without cost consequences, which justifies the procedural handling.
Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes
Cited as the procedural requirement for submitting a federal appeal against this decision.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 399 Abs. 3 StPO

Cited in the reasoning as the relevant deadline concerning the withdrawal of the appeal without cost consequences, which justifies the procedural handling.

Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes

Cited as the procedural requirement for submitting a federal appeal against this decision.

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Volltext

Obergericht des Kantons Zürich

I. Strafkammer

Geschäfts-Nr.: SB120306-O/U/jv

Präsidialverfügung vom 17. Juli 2012

in Sachen

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, vertreten durch Leitenden Staatsanwalt lic. iur. H. Bebié, Anklägerin und I. Berufungsklägerin

sowie

Stadt Zürich, Soziale Dienste, Privatklägerin und II. Berufungsklägerin gegen

A._____, Beschuldigter und III. Berufungskläger

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____

betreffend gewerbsmässiger Betrug etc.

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 2. Abteilung, vom

1. Februar 2012 (DG110234)

Erwägungen:

Am 6. Februar 2012 meldeten die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, am 13. Februar 2012 der Beschuldigte sowie am 10. Februar 2012 die Privatklägerschaft Soziale Dienste der Stadt Zürich gegen das Urteil des Bezirkgerichts Zürich vom

1. Februar 2012 Berufung an (Urk. 106, Urk. 108 u. Urk. 109).

Mit Eingabe vom 19. Juni 2012, bzw. vom 21. Juni 2012, am 20. Juni 2012 bzw. ohne Eingangsstempel eingegangen, haben die Staatsanwaltschaft Zürich- Limmat, der Beschuldigte sowie die Privatklägerschaft Soziale Dienste der Stadt Zürich die Berufung zurückgezogen (Urk. 120 u. Urk. 121). Es ist dabei an der bisherigen Praxis des Obergerichts festzuhalten, wonach der Rückzug der Berufung innerhalb der 20-tägigen Berufungserklärungsfrist (Art. 399 Abs. 3 StPO) ohne Kostenfolge bleibt. Das Verfahren ist demgemäss unter ausgangsgemässer Regelung der Kostenfolgen als erledigt abzuschreiben.

Es wird verfügt:

(Oberrichter Dr. F. Bollinger)

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufungen erledigt abgeschrieben.

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich vom 1. Februar 2012 rechtskräftig.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens, inklusive derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen.

3. Schriftliche Mitteilung an

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten − die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat − Privatklägerschaft Soziale Dienste der Stadt Zürich

sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten)

4. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.

Obergericht des Kantons Zürich

I. Strafkammer

Zürich, 17. Juli 2012

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Dr. F. Bollinger lic. iur. C. Grieder