Protective Submission Accepted, Costs Imposed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court accepted a protective submission, which is a filing made in anticipation of an appeal. The submission was made by one party in response to a prior court decision that allowed the other party to relocate their child. The court ruled that the protective submission would be considered until a specified date, regardless of court holidays, and imposed costs on the party who filed the submission.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 270 ZPO, Art. 90 BGG, § 8 Abs. 2 GebV OG, Art. 72 ff. BGG, Art. 113 ff. BGG, Art. 42 BGG; Protective Submission Accepted, Costs Imposed: The submission was made by one party in response to a prior court decision that allowed the other party to relocate their child. The court ruled that the protective submission would be considered until a specified date, regardless of court holidays, and imposed costs on the party who filed the submission.
Schlagwörter
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KI-generiertThe court accepted the applicant's submission as a protective brief (Schutzschrift) according to this article.
The court determined the court costs based on this provision.
Cited as the relevant provisions for an appeal against this decision to the Federal Court regarding civil matters.
Cited as the relevant provisions for a subsidiary constitutional appeal against this decision to the Federal Court.
Cited as the relevant provision regarding the admissibility and form of an appeal to the Federal Court.
The court identified the decision as a final decision within the meaning of this article.
Cited for the running of time limits for an appeal to the Federal Court.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RX230003-O/U
Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichter lic. iur. lic. iur. M. Spahn und Oberrichter Dr. iur. M. Kriech sowie Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke
Beschluss vom 22. August 2023
in Sachen
A._____, Gesuchstellerin
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____ gegen
B._____, Gesuchsgegner
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ betreffend Schutzschrift
Nach Einsicht in das (unbegründete) Teilurteil des Bezirksgerichts Horgen vom
14. Juli 2023 betreffend Eheschutz, mit welchem im Wesentlichen die Gesuchstellerin berechtigt wurde, den Aufenthaltsort des Sohnes (geboren im Jahr 2016) nach C._____ zu verlegen (Urk. 2),
nach Einsicht in die als Schutzschrift bezeichnete Eingabe der Gesuchstellerin vom 18. August 2023, mit welcher sie im Wesentlichen für den Fall einer Berufung des Gesuchsgegners gegen die begründete Ausfertigung des vorgenannten Teilurteils sinngemäss darum ersucht, ein allfälliges Gesuch um superprovisorischen Aufschub der Vollstreckung oder allfällige andere gegen die Vollstreckung dieses Teil-urteils gerichtete Gesuche um Erlass superprovisorischer Massnahmen abzuweisen (Urk. 1),
weshalb diese Eingabe als Schutzschrift im Sinne von Art. 270 ZPO entgegenzunehmen ist,
da für den vorliegenden Entscheid die Gerichtskosten in Anwendung von § 8 Abs. 2 GebV OG auf Fr. 1'000.-- festzusetzen sind, da der vorliegende Entscheid durch die Gesuchstellerin verursacht wurde, weshalb ihr die entsprechenden Kosten aufzuerlegen sind,
wird beschlossen:
1. Die Eingabe der Gesuchstellerin vom 18. August 2023 wird als Schutzschrift entgegengenommen und findet – unabhängig von Gerichtsferien – Beachtung bis längstens am 21. Februar 2024.
2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'000.-- festgesetzt.
3. Die Gerichtskosten werden der Gesuchstellerin auferlegt.
4. Schriftliche Mitteilung an die Gesuchstellerin gegen Empfangsschein.
5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Zürich, 22. August 2023
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. F. Rieke
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