Defendant's Protective Letter Costs Awarded
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA defendant filed a protective letter anticipating a plaintiff's appeal and requesting security for party costs. The court acknowledged the filing as a protective letter, valid until a specified date, and determined the potential security amount based on the estimated appeal value. The court ruled that the defendant, having initiated the protective action, was responsible for the associated court costs, which were set at CHF 1,000.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 270 ZPO, Art. 90 BGG, § 8 Abs. 2 GebV OG, Art. 42 BGG, Art. 72 ff. BGG, Art. 113 ff. BGG; Defendant's Protective Letter Costs Awarded: The court acknowledged the filing as a protective letter, valid until a specified date, and determined the potential security amount based on the estimated appeal value. The court ruled that the defendant, having initiated the protective action, was responsible for the associated court costs, which were set at CHF 1,000.
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KI-generiertThe court accepted the defendant's submission as a protective statement according to this article.
This provision was applied to set the court costs for the current decision.
Cited in relation to the admissibility and form of an appeal to the Federal Court.
Cited in relation to the admissibility and form of an appeal in civil matters to the Federal Court.
Cited in relation to the admissibility and form of a subsidiary constitutional appeal to the Federal Court.
Cited as the basis for considering the decision as a final decision for the purpose of appeal to the Federal Court.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RX220003-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. D. Scherrer, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. M. Spahn und Oberrichter Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke
Beschluss vom 3. Juni 2022
in Sachen
A._____, Beklagter
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ und/oder MLaw X2._____,
gegen
B._____ Management AG, Klägerin
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ betreffend Schutzschrift
Nach Einsicht in die Eingabe des Beklagten vom 1. Juni 2022 (hierorts eingegangen am 2. Juni 2022), mit welcher er für den Fall einer Berufung der Klägerin gegen das Urteil und den Beschluss des Arbeitsgerichts Meilen vom 17. Mai 2022 (Geschäfts-Nummer AG210001-G) die Stellung eines Gesuchs um Sicherstellung der Parteientschädigung ankündigt und darum ersucht, ihm vor Fristansetzung zur Berufungsantwort Frist zur Stellung eines solches Gesuchs anzusetzen (Urk. 1),
da diese Eingabe als Schutzschrift im Sinne von Art. 270 ZPO entgegenzunehmen ist,
da ausgehend vom Streitwert einer potentiellen Berufung von rund Fr. 200'000.-- (vorinstanzlicher Entscheid S. 43 i.V.m. Dispositiv-Ziffer 1) die allenfalls sicherzustellende Parteientschädigung für das Berufungsverfahren wohl rund Fr. 8'000.-- betragen würde (§ 4 Abs. 1, § 13 Abs. 2 AnwGebV), da für den vorliegenden Entscheid die Gerichtskosten in Anwendung von § 8 Abs. 2 GebV OG auf Fr. 1'000.-- festzusetzen sind, da der vorliegende Entscheid durch den Beklagten verursacht wurde, weshalb ihm die entsprechenden Kosten aufzuerlegen sind,
wird beschlossen:
1. Die Eingabe des Beklagten vom 1. Juni 2022 wird als Schutzschrift entgegengenommen und findet – unabhängig von Gerichtsferien – Beachtung bis längstens am 2. Dezember 2022.
2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'000.-- festgesetzt.
3. Die Gerichtskosten werden dem Beklagten auferlegt.
4. Schriftliche Mitteilung an den Beklagten, gegen Empfangsschein.
5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt rund Fr. 8'000.--.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Zürich, 3. Juni 2022
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. F. Rieke
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