Security of Party Compensation Request and Court Costs Imposition
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court accepted a submission from the first defendant, which announced a request for security of party compensation in the event of an appeal by the plaintiff against a lower court's decision, and treated this submission as a protective writing with validity until a specified future date. The court reasoned that since the defendant's submission caused the current decision, the related court costs were to be imposed upon that defendant, in addition to setting the decision fee.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 270 ZPO, Art. 90 BGG, § 8 Abs. 2 in Verbindung mit § 12 Abs. 1 GebV OG, Art. 72 ff. BGG, Art. 113 ff. BGG, Art. 42 BGG; Security of Party Compensation Request and Court Costs Imposition: The court reasoned that since the defendant's submission caused the current decision, the related court costs were to be imposed upon that defendant, in addition to setting the decision fee.
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KI-generiertThe court accepted the defendant's submission as a protective brief ('Schutzschrift') according to this article.
This provision was the basis for imposing the procedural costs on the defendant 1.
This article governs the admissibility of an appeal (Beschwerde in Zivilsachen) against this decision to the Federal Supreme Court.
This article governs the admissibility of a subsidiary constitutional appeal against this decision to the Federal Supreme Court.
This article is cited in conjunction with the substantive appeal provisions for determining the form requirements of an appeal to the Federal Supreme Court.
Cited to confirm that the decision constitutes a final decision ('Endentscheid').
These articles govern the deadlines ('Fristenlauf') applicable to a potential appeal.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RX210002-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. A. Huizinga und Ersatzoberrichter Dr. M. Nietlispach sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. H. Lampel
Beschluss vom 31. August 2021
in Sachen
1. Schweizer Presserat,
2. ... Beklagter 1
1 vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. X._____, gegen
A._____, Kläger
betreffend Schutzschrift
Nach Einsicht in die Eingabe des Beklagten 1 vom 25. August 2021, eingegangen am 26. August 2021, mit welcher er für den Fall einer Berufung des Klägers gegen den Beschluss des Bezirksgerichts Bülach, I. Abteilung, vom 13. Juli 2021 (Geschäfts-Nummer CG200018-C) ein Gesuch um Sicherstellung der Parteientschädigung ankündigt und gegebenenfalls um vorgängige Fristansetzung zur Beantragung und näheren Begründung des Sicherstellungsbegehrens ersucht (Urk. 1),
da diese Eingabe als Schutzschrift im Sinne von Art. 270 ZPO entgegenzunehmen ist,
da der vorliegende Entscheid durch den Beklagten 1 verursacht wurde, weshalb ihm die entsprechenden Kosten aufzuerlegen sind (§ 8 Abs. 2 in Verbindung mit § 12 Abs. 1 GebV OG),
wird beschlossen:
1. Die Eingabe des Beklagten 1 vom 25. August 2021 wird als Schutzschrift entgegengenommen und findet – unabhängig von Gerichtsferien – Beachtung bis längstens am 25. Februar 2022.
2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.00 festgesetzt.
3. Die Gerichtskosten werden dem Beklagten 1 auferlegt.
4. Schriftliche Mitteilung an den Beklagten 1 gegen Empfangsschein.
5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich in der Hauptsache um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Zürich, 31. August 2021
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. H. Lampel
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