Cantonal Court Decision on Representative's Fee Following Supreme Court Remand
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertFollowing the Federal Supreme Court's decision to grant the applicant free legal aid for the recognition and enforcement proceedings and to remand the case for determining the representative's fee, the cantonal court considered the representative's submission requesting compensation for efforts and expenses in prior related proceedings. The court determined that the requested total of CHF 1,314.50 for two prior proceedings should be split equally, awarding the representative CHF 657.25 from the court treasury for the current appeal proceeding (RV170008), while imposing no costs for the current or prior appeal proceedings, noting no VAT was due as the applicant resides abroad.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 90 BGG, Art. 44 ff. BGG; Cantonal Court Decision on Representative's Fee Following Supreme Court Remand: The court determined that the requested total of CHF 1,314.50 for two prior proceedings should be split equally, awarding the representative CHF 657.25 from the court treasury for the current appeal proceeding (RV170008), while imposing no costs for the current or prior appeal proceedings, noting no VAT was due as the applicant resides abroad.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in order 5 to define the rules governing an appeal against this decision to the Federal Supreme Court.
Cited in order 5 to establish that this is a final decision for the purpose of appeal.
Cited in the concluding paragraph after order 5 regarding the application of time limits for an appeal.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RV180003-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichterin Dr. D. Scherrer und Oberrichter lic. iur. M. Spahn sowie Gerichtsschreiber lic. iur. Ch. Büchi
Beschluss vom 5. April 2018
in Sachen
A._____, Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin
vertreten durch Fürsprecher Dr. X._____ gegen
Kanton Zürich, Beschwerdegegner
vertreten durch Bezirksgericht Zürich
betreffend Anerkennung und Vollstreckbarerklärung (unentgeltliche Rechtspflege)
Beschwerde gegen einen Entscheid des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht Zürich vom 4. August 2017 (EZ170035-L)
Rückweisung: Urteil des Bundesgerichts vom 1. März 2018 (vormaliges Verfahren: RV170008-O)
Nach Einsicht in das Urteil der II. zivilrechtlichen Abteilung am Bundesgericht vom 1. März 2018, womit in Gutheissung der Beschwerde und dahingehender Aufhebung der Urteile RV170007-O/U und RV 170008-O/U der Kammer vom
22. Dezember 2017 der Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin für das erstund zweitinstanzliche Exequaturverfahren die unentgeltliche Rechtspflege erteilt und die Sache zur Bestimmung des Honorars ihres Rechtsvertreters, Fürsprecher Dr. X._____, für die kantonalen Verfahren an die Kammer zurückgewiesen wurde (Urk. 15 S. 7, Disp.-Ziff. 1 und 2), sowie nach Einsicht in die Eingabe von Fürsprecher Dr. X._____ vom 20. März 2018, womit er für seine Bemühungen und Barauslagen als unentgeltlicher Rechtsvertreter der Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin für die Verfahren RV170007 und RV170008 zusammen eine Entschädigung von Fr. 1'314.50 (inkl. Barauslagen) verlangt, weshalb es sich rechtfertigt, ihn für die beiden Verfahren jeweils die Hälfte seiner Aufwendungen, Fr. 657.25 (Fr. 605.-- Honorar plus Fr. 52.25 Barauslagen), zu vergüten, da diese nicht nach dem jeweiligen Verfahren ausgeschieden wurden,
da demzufolge Rechtsanwalt X._____ als unentgeltlicher Rechtsvertreter der im Beschwerdeverfahren RV170008 obliegenden Gesuchstellerin eine Parteientschädigung von Fr. 657.25 zulasten der Gerichtskasse zuzusprechen ist, da kein Mehrwertsteuerzusatz zu entrichten ist, weil die Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin im Ausland wohnhaft ist,
wird beschlossen:
1. Für das Beschwerdeverfahren RV170008 werden keine Kosten erhoben.
2. Fürsprecher Dr. X._____ wird im zweitinstanzlichen Verfahren (RV170008)
mit Fr. 657.25 aus der Gerichtskasse entschädigt.
3. Für das vorliegende Verfahren werden keine Kosten erhoben.
4. Schriftliche Mitteilung an Fürsprecher Dr. X._____ (im Doppel für sich und die Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin) gegen Empfangsschein sowie an die Obergerichtskasse.
5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 657.25. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Zürich, 5. April 2018
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. Ch. Büchi
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