Appeal Costs for Discontinued Employment Conciliation Proceedings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn appeal was lodged against a lower court's order requiring the appellant to advance costs for conciliation proceedings related to an employment law claim for wages, where the appellant contested the claim's validity and the basis for termination. The appellate court declared the proceedings discontinued because the appellant subsequently withdrew the appeal, and consequently ordered that no court fees be charged for the appeal proceedings, while denying the opposing party any compensation for legal costs in that specific stage.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 BGG, Art. 72 ff. BGG, Art. 113 ff. BGG, Art. 42 BGG, Art. 44 ff. BGG; Appeal Costs for Discontinued Employment Conciliation Proceedings: The appellate court declared the proceedings discontinued because the appellant subsequently withdrew the appeal, and consequently ordered that no court fees be charged for the appeal proceedings, while denying the opposing party any compensation for legal costs in that specific stage.
Schlagwörter
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KI-generiertCited to qualify the decision as an interlocutory decision for the purpose of appeal to the Federal Supreme Court.
Cited to indicate the relevant provisions for filing an appeal in civil matters to the Federal Supreme Court.
Cited to indicate the relevant provisions for filing a subsidiary constitutional appeal to the Federal Supreme Court.
Cited as a provision governing the appeal procedure to the Federal Supreme Court in conjunction with other articles.
Cited regarding the calculation of deadlines for the appeal to the Federal Supreme Court.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RU190053-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichterin Dr. S. Janssen und Oberrichterin lic. iur. Ch. von Moos Würgler sowie Gerichtsschreiber lic. iur. A. Baumgartner
Beschluss vom 24. September 2019
in Sachen
A._____ AG, Beklagte und Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ gegen
B._____, Kläger und Beschwerdegegner
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ betreffend arbeitsrechtliche Forderung
Beschwerde gegen eine Verfügung des Friedensrichteramtes Regensdorf vom 28. August 2019 (IA190073-T)
Erwägungen:
1. a) Mit Verfügung vom 28. August 2019 wurde dem Kläger und Beschwerdegegner (fortan Kläger) eine Frist von vierzehn Tagen angesetzt, um für die ihn allenfalls treffenden Kosten des Schlichtungsverfahrens beim Friedensrichteramt Regensdorf einstweilen einen Kostenvorschuss von Fr. 525.– zu leisten (Urk. 2
S. 3 Dispositivziffer 1).
b) Mit Eingabe vom 5. September 2019 erhob die Beklagte und Beschwerdeführerin (fortan Beklagte) gegen obgenannte Verfügung innert Frist Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, die Forderungsklage sei abzuweisen, da keine missbräuchliche Kündigung ersichtlich und das Arbeitsverhältnis aufgrund der wirtschaftlichen Lage aufgelöst worden sei. Die Forderung aus Arbeitsvertrag von brutto Fr. 36'648.– sei nicht nachvollziehbar (Urk. 1).
c) Mit Schreiben vom 12. September 2019, beim Obergericht eingegangen am 13. September 2019, zog die Beklagte die Beschwerde zurück. Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben.
2. Es rechtfertigt sich, für das Beschwerdeverfahren umständehalber auf Kostenerhebung zu verzichten. Mangels wesentlicher Umtriebe ist dem Kläger für das Beschwerdeverfahren sodann keine Entschädigung zuzusprechen.
Es wird beschlossen:
1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
2. Es werden für das Beschwerdeverfahren keine Kosten erhoben.
3. Dem Kläger wird für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und das Friedensrichteramt Regensdorf, an den Kläger unter Beilage des Doppels der Urk. 1 sowie von Kopien der Urk. 4, 5 und 7/2-3, je gegen Empfangsschein.
5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG.
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert der Hauptsache beträgt brutto Fr. 36'648.– bzw. netto Fr. 29'847.60.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Zürich, 24. September 2019
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. A. Baumgartner
versandt am: am