Appeal Withdrawal in Debt Claim Proceedings and Cost Allocation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe defendant in a debt claim case, having filed an appeal against a lower court's decision, subsequently withdrew the appeal before the appellate court. Based on this withdrawal, the court declared the proceedings terminated, ordered the defendant to bear the CHF 500 appeal court fee, and ruled that the plaintiffs were not entitled to party compensation due to the lack of significant effort in the appeal proceedings, thereby rendering the cost allocation from the initial ruling final.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 90 BGG, Art. 72 ff. BGG, Art. 113 ff. BGG, Art. 42 BGG; Appeal Withdrawal in Debt Claim Proceedings and Cost Allocation: Based on this withdrawal, the court declared the proceedings terminated, ordered the defendant to bear the CHF 500 appeal court fee, and ruled that the plaintiffs were not entitled to party compensation due to the lack of significant effort in the appeal proceedings, thereby rendering the cost allocation from the initial ruling final.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as the governing law for filing an appeal in matters of civil law to the Federal Supreme Court.
Cited as the governing law for filing a subsidiary constitutional appeal to the Federal Supreme Court.
Cited in conjunction with other articles regarding the formal requirements for appealing to the Federal Supreme Court.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RU180073-O/U
Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Ersatzrichterin Prof. Dr. I. Jent-Sørensen sowie Gerichtsschreiber lic. iur. M. Isler
Beschluss vom 20. Dezember 2018
in Sachen
A._____, Beklagter und Rechtsmittelkläger,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____, gegen
1. B._____,
2. C._____, Kläger und Rechtsmittelbeklagte,
1, 2 vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____, betreffend Forderung
Rechtsmittel gegen eine Verfügung des Friedensrichteramtes Stäfa vom
31. August 2018 (GV.2017.00033 / SB.2018.00040)
Erwägungen:
Mit Schreiben vom 17. Dezember 2018, beim Obergericht eingegangen am 18. Dezember 2018, zieht der Beklagte sein "Revisionsbegehren" resp. seine Beschwerde zurück (act. 42). Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben.
Mit dem Rückzug wird auch die erstinstanzliche Regelung der Kostenund Entschädigungsfolge rechtskräftig. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des obergerichtlichen Verfahrens dem Beklagten aufzuerlegen. Mangels erheblicher Umtriebe ist den Klägern für das Rechtsmittelverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen.
Es wird beschlossen:
1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.-- festgesetzt und dem Beklagten auferlegt.
3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Kläger unter Beilage der Doppel von act. 36 und 42, sowie – unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten – an das Friedensrichteramt Stäfa, je gegen Empfangsschein.
5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert dürfte Fr. 30'000 übersteigen.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO).
Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. M. Isler
versandt am:
21. Dezember 2018