Appeal Dismissal for Untimely Filing in Summary Execution Proceedings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellant sought review of a lower court's decision regarding summary execution proceedings, but the court dismissed the appeal because it was filed late, as the appeal was postmarked on the day after the ten-day deadline expired, even though the appeal document was dated within the deadline. The court reasoned that compliance with deadlines requires the submission or handing over of documents to the postal service by the last day of the deadline as per procedural rules, leading to the non-admission of the untimely appeal, and consequently imposing costs on the appellant while denying compensation to the appellee.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 142 Abs. 1 ZPO, Art. 143 Abs. 1 ZPO, Art. 144 Abs. 1 ZPO, Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO, Art. 321 Abs. 2 ZPO, Art. 143 ZPO; Appeal Dismissal for Untimely Filing in Summary Execution Proceedings: The court reasoned that compliance with deadlines requires the submission or handing over of documents to the postal service by the last day of the deadline as per procedural rules, leading to the non-admission of the untimely appeal, and consequently imposing costs on the appellant while denying compensation to the appellee.
Schlagwörter
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KI-generiertCited in the reasoning as part of the procedural basis for finding the appeal was filed too late, leading to the non-admittance in the dispositive.
Cited in the reasoning as part of the procedural basis for finding the appeal was filed too late, leading to the non-admittance in the dispositive.
Cited in the reasoning as part of the procedural basis for finding the appeal was filed too late, leading to the non-admittance in the dispositive.
Cited in the reasoning as part of the procedural basis for finding the appeal was filed too late, leading to the non-admittance in the dispositive.
Cited in the reasoning as part of the procedural basis for finding the appeal was filed too late, leading to the non-admittance in the dispositive.
Cited in the reasoning regarding the rule for timely filing of submissions, which supports the decision not to enter upon the merits (Order 1).
Applied to order the appellant to pay the court costs of the appeal proceedings (Order 3).
Applied as the basis for the decision not to award any party compensation to the respondent (Order 4).
Cited in conjunction with Art. 48 GebV SchKG as the basis for setting the court fee (Order 2).
Cited in conjunction with Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG as the basis for setting the court fee (Order 2).
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RT170163-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. M. Spahn und Oberrichter Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Montani Schmidt
Beschluss vom 9. Oktober 2017
in Sachen
A._____, Gesuchsteller und Beschwerdeführer
gegen
B._____, Gesuchsgegnerin und Beschwerdegegnerin
betreffend Rechtsöffnung
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht Zürich vom 17. August 2017 (EB171006-L)
Nach Einsicht in die Beschwerdeschrift des Beschwerdeführers vom
11. September 2017 (Datum Poststempel 12. September 2017, eingegangen am
13. September 2017, Urk. 9),
in der Erwägung,
dass dem Beschwerdeführer das Urteil der Vorinstanz vom 17. August 2017 am 31. August 2017 zugestellt worden ist (Urk. 8a), dass demgemäss die 10-tägige Beschwerdefrist am 11. September 2017 abgelaufen ist (Art. 142 Abs. 1 ZPO i.V.m. Art. 143 Abs. 1 ZPO, Art. 144 Abs. 1 ZPO, Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO und Art. 321 Abs. 2 ZPO), dass Eingaben zur Einhaltung der Frist spätestens am letzten Tag der Frist beim Gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post übergeben werden müssen (Art. 143 ZPO),
dass die Beschwerdeschrift gegen das Urteil der Vorinstanz vom 17. August 2017 zwar vom 11. September 2017 datiert, der Beschwerdeführer diese jedoch erst am 12. September 2017 der Schweizerischen Post zuhanden des Gerichts übergeben hat (Urk. 9),
dass die Beschwerde damit verspätet ist und demzufolge auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren in Anwendung von Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG (vgl. ZR 110/2011 Nr. 28) auf Fr. 500.– festzusetzen wäre, indes zu beachten ist, dass sich im parallel geführten Verfahren RT170162-O zwischen dem Beschwerdeführer und dem Ehemann der Beschwerdegegnerin dieselben Tatund Rechtsfragen stellen, weshalb sich eine Reduktion der Gerichtsgebühr auf Fr. 250.– rechtfertigt, dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 106 Abs. 1 ZPO),
dass der Beschwerdegegnerin mangels erheblicher Umtriebe im Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 95 Abs. 3 ZPO),
wird beschlossen:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 250.– festgesetzt.
3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage je einer Kopie der Urk. 9, Urk. 11 und Urk. 12/1-2, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.
6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 10'500.–. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Zürich, 9. Oktober 2017
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. K. Montani Schmidt
versandt am: sf