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RT160111 • OG ZH RT160111 KI-generiert

City Withdrawal of Appeal Regarding Collection Fee

Geschäftsnummer RT160111
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The applicant city sought definitive legal authorization based on a criminal order, which a lower court granted for the principal amount but rejected for a minor collection fee. The city subsequently appealed only regarding the disallowed fee, but then formally withdrew this appeal before the higher court ruled. Consequently, the court dismissed the appeal procedure as withdrawn, assigned the procedural costs of the appeal to the applicant city, and determined that no party compensation was warranted for the appeal phase.

Legislator-Regeste

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Art. 241 Abs. 3 ZPO, Art. 106 Abs. 1 ZPO, Art. 90 BGG, Art. 95 Abs. 3 ZPO, Art. 66 al. 1 LTF; City Withdrawal of Appeal Regarding Collection Fee: The city subsequently appealed only regarding the disallowed fee, but then formally withdrew this appeal before the higher court ruled. Consequently, the court dismissed the appeal procedure as withdrawn, assigned the procedural costs of the appeal to the applicant city, and determined that no party compensation was warranted for the appeal phase.

Schlagwörter

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Gebührenerhebung Verfahrenskosten Rückzug des Rechtsbegehrens Betreibungsbewilligung Zahlung der Geldbuße Gebührenüberforderung Rechtsöffnung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 241 Abs. 3 ZPO

The procedure is ordered to be struck off based on this article following the withdrawal of the appeal.

Art. 106 Abs. 1 ZPO

Used as the legal basis for not awarding party compensation to the respondent due to a lack of relevant expenditure.

Art. 95 Abs. 3 ZPO

Used as the legal basis for not awarding party compensation to the appellant due to their loss in the appeal.

Art. 66 al. 1 LTF

This provision is often cited in the context of costs, but since it is not explicitly mentioned in orders 1-4, it is excluded. (Note: The text mentions BGG articles in order 5, but not Art. 66 al. 1 LTF for costs).

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Volltext

Obergericht des Kantons Zürich

I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: RT160111-O/U

Mitwirkend: Oberrichter Dr. H.A. Müller Vorsitzender, Oberrichterin Dr. D. Scherrer und Oberrichter lic. iur. M. Spahn sowie Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke

Beschluss vom 18. Juli 2016

in Sachen

Stadt Zürich, Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin

vertreten durch Stadtrichteramt Zürich, Inkasso, gegen

A._____, Gesuchsgegnerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Rechtsöffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht Zürich vom 2. Juni 2016 (EB160599-L)

Erwägungen:

1. a) Mit Urteil vom 2. Juni 2016 hatte das Bezirksgericht Zürich (Vorinstanz) der Gesuchstellerin in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamts Zürich 7 (Zahlungsbefehl vom 3. Februar 2016) – gestützt auf einen Strafbefehl vom

9. November 2015 – definitive Rechtsöffnung für Fr. 430.-- nebst 5 % Zins seit

22. Dezember 2015 sowie Fr. 500.-- erteilt und im Mehrbetrag (u.a. Mahngebühr von Fr. 10.--) das Gesuch abgewiesen (Urk. 10).

b) Hinsichtlich der Mahngebühr hat die Gesuchstellerin am 15. Juni 2016 Beschwerde erhoben (Urk. 9).

c) Mit Schreiben vom 13. Juli 2016, beim Obergericht eingegangen am

15. Juli 2016, hat die Gesuchstellerin ihre Beschwerde zurückgezogen (Urk. 15). Das Beschwerdeverfahren ist demgemäss abzuschreiben (Art. 241 Abs. 3 ZPO).

2. a) Die Gesuchstellerin wird für das Beschwerdeverfahren ausgangsgemäss kostenpflichtig.

b) Für das Beschwerdeverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzusprechen, der Gesuchstellerin zufolge ihres Unterliegens, der Gesuchsgegnerin mangels relevanter Umtriebe (Art. 95 Abs. 3, Art. 106 Abs. 1 ZPO).

Es wird beschlossen:

1. Das Verfahren wird abgeschrieben.

2. Die zweitinstanzlichen Gerichtskosten von Fr. 50.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt.

3. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchsgegnerin unter Beilage des Doppels von Urk. 9 und einer Kopie von Urk. 15, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.

Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 10.--.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO).

Zürich, 18. Juli 2016

Obergericht des Kantons Zürich

I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. F. Rieke

versandt am: mc