Appeal Regarding Criminal Order Claim and Fee Denial
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe applicant sought definitive judicial authorization for a claim of 90 Swiss Francs plus interest, based on a criminal order, but later withdrew the appeal concerning a 10 Swiss Francs fee which the lower court had denied; consequently, the court dismissed the appeal proceedings, imposing the second instance court costs on the applicant due to withdrawal, and denied party compensation to both sides because the other party had no relevant expenditures and the applicant did not prevail in the part they appealed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 241 Abs. 3 ZPO, Art. 106 Abs. 1 ZPO, Art. 90 BGG, Art. 95 Abs. 3 ZPO, Art. 66 al. 1 LTF; Appeal Regarding Criminal Order Claim and Fee Denial: Juli 2016, hat die Gesuchstellerin ihre Beschwerde zurückgezogen (Urk. 19). Das Beschwerdeverfahren ist demgemäss abzuschreiben (Art. 241 Abs. 3 ZPO).
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KI-generiertThis article was cited as the legal basis for declaring the appeal proceedings terminated due to withdrawal.
This article was cited in the reasoning section regarding the non-allocation of party compensation, which is confirmed in the dispositive order (No. 3).
This article was cited in the reasoning section regarding the non-allocation of party compensation, which is confirmed in the dispositive order (No. 3).
This article governs the imposition of costs on appeal (order No. 2), although it is not explicitly written in the dispositive, the instruction to impose costs is a direct application of cost rules. (Note: Based on the rule 'If the dispositive imposes costs or rules on legal aid, include the article cited,' and the context of order 2, the closest relevant procedural rule for costs on appeal should be sought, however, since the final dispositive orders do not cite any procedural rules, and the reasoning cites Art. 95/106 ZPO which are applied in the reasoning for costs but not explicitly in the dispositive, and the ZPO articles regarding costs are not cited in the dispositive, only the ZPO articles cited in the reasoning regarding costs are included as they relate to the dispositive ruling on costs.) Since no LTF articles for costs are explicitly in the dispositive, and the dispositive only orders costs (Order 2) and no compensation (Order 3), I will only include the ZPO articles cited in the reasoning that lead to the dispositive regarding costs/compensation.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RT160109-O/U
Mitwirkend: Oberrichter Dr. H.A. Müller Vorsitzender, Oberrichterin Dr. D. Scherrer und Oberrichter lic. iur. M. Spahn sowie Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke
Beschluss vom 18. Juli 2016
in Sachen
Stadt Zürich, Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin
vertreten durch Stadtrichteramt Zürich, Inkasso, gegen
A._____, Gesuchsgegner und Beschwerdegegner
betreffend Rechtsöffnung
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht Zürich vom 1. Juni 2016 (EB160573-L)
Erwägungen:
1. a) Mit Urteil vom 1. Juni 2016 hatte das Bezirksgericht Zürich (Vorinstanz) der Gesuchstellerin in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamts Zürich 7 (Zahlungsbefehl vom 4. November 2015) – gestützt auf einen Strafbefehl vom 6. August 2015 – definitive Rechtsöffnung für Fr. 90.-- nebst 5 % Zins seit 21. September 2015 sowie Fr. 70.-- erteilt und im Mehrbetrag (u.a. Mahngebühr von Fr. 10.--) das Gesuch abgewiesen (Urk. 14).
b) Hinsichtlich der Mahngebühr hat die Gesuchstellerin am 13. Juni 2016 Beschwerde erhoben (Urk. 13).
c) Mit Schreiben vom 13. Juli 2016, beim Obergericht eingegangen am
15. Juli 2016, hat die Gesuchstellerin ihre Beschwerde zurückgezogen (Urk. 19). Das Beschwerdeverfahren ist demgemäss abzuschreiben (Art. 241 Abs. 3 ZPO).
2. a) Die Gesuchstellerin wird für das Beschwerdeverfahren ausgangsgemäss kostenpflichtig.
b) Für das Beschwerdeverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzusprechen, der Gesuchstellerin zufolge ihres Unterliegens, dem Gesuchsgegner mangels relevanter Umtriebe (Art. 95 Abs. 3, Art. 106 Abs. 1 ZPO).
Es wird beschlossen:
1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
2. Die zweitinstanzlichen Gerichtskosten von Fr. 50.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt.
3. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gesuchsgegner unter Beilage des Doppels von Urk. 13 und einer Kopie von Urk. 19, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.
5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 10.--.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO).
Zürich, 18. Juli 2016
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. F. Rieke
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