Appeal Dismissed for Untimely and Deficient Filing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellant sought review of a lower court decision that granted definitive legal relief to the respondent based on a final contribution order for CHF 4,500.20 plus interest. The appellate court found that the appeal was inadmissible because the appellant filed the initial submission without the required specific claims or reasoning addressing the lower court's decision, and the subsequent clarifying submission was filed after the mandatory ten-day statutory appeal deadline had expired, leading the court to dismiss the appeal without substantive review.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 319 lit. a ZPO, Art. 309 lit. b Ziff. 3 ZPO, Art. 251 lit. a ZPO, Art. 321 ZPO, Art. 144 Abs. 1 ZPO, Art. 90 BGG; Appeal Dismissed for Untimely and Deficient Filing: The appellate court found that the appeal was inadmissible because the appellant filed the initial submission without the required specific claims or reasoning addressing the lower court's decision, and the subsequent clarifying submission was filed after the mandatory ten-day statutory appeal deadline had expired, leading the court to dismiss the appeal without substantive review.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by not entering the substance based on procedural shortcomings, implying the main procedural framework for the appeal.
This provision was discussed in relation to the expiry of the appeal deadline, which contributed to the decision not to enter the appeal.
Cited in relation to the non-extendable nature of the statutory deadlines for the appeal.
Cited to classify the original decision as one from summary proceedings, which dictates the applicable appeal deadline.
Cited in conjunction with Art. 309 lit. b Ziff. 3 ZPO to establish that the decision was subject to appeal under the relevant provisions.
Cited to establish that the decision was subject to appeal as a decision rendered in summary proceedings.
This article is implicitly referenced via the cost provisions, although the specific cost provision cited in the dispositive is Art. 66 BGG (or similar cost provision based on the context, however, based *strictly* on the text, the cost provisions are found in the next step).
Cited in the concluding remarks as the standard for what constitutes a final decision for appealability to the Federal Supreme Court.
Cited to indicate the rules governing appeal in civil matters to the Federal Supreme Court.
Cited to indicate the rules governing subsidiary constitutional appeals to the Federal Supreme Court.
Cited as a provision governing the requirements for an appeal to the Federal Supreme Court.
Cited to govern the calculation of deadlines for an appeal to the Federal Supreme Court.
The imposition of court costs on the appellant is governed by the procedural rules concerning costs, which typically reference the BGG for federal appeals, but here the local cost rule applies (implied by Order 2, as explicit BGG citation for costs is missing).
While not explicitly cited in the dispositive, Art. 68 BGG is the standard provision governing party costs for Federal Supreme Court proceedings, but since the decision is by the Cantonal Court, the relevant cost articles cited are usually cantonal or general procedural ones.
This is the likely cantonal equivalent for cost imposition (Order 2 refers to the cantonal second instance fee), although not explicitly cited as an article in the dispositive orders (only the resulting fee is set).
This article, usually concerning legal aid, is not explicitly cited in the dispositive.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RT160034-O/U
Mitwirkend: Oberrichter Dr. H.A. Müller, Vorsitzender, Oberrichter lic. iur.
M. Spahn und Oberrichter Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschreiber lic. iur. A. Baumgartner
Beschluss vom 2. März 2016
in Sachen
A._____,
Gesuchsgegner und Beschwerdeführer
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich,
Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin
betreffend Rechtsöffnung
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht Zürich vom 6. Januar 2016 (EB151823-L)
Erwägungen:
1. a) Mit Urteil vom 6. Januar 2016 erteilte die Vorinstanz der Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin (fortan Gesuchstellerin) in der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes Zürich 9 (Zahlungsbefehl vom 25. Juni 2015) gestützt auf eine rechtskräftige Beitragsverfügung Akonto der Gesuchstellerin vom 23. Januar 2015 (Urk. 9/1) definitive Rechtsöffnung für Fr. 4'500.20 nebst Zins zu 5 % seit 1. April 2015. Im Mehrbetrag wurde das Gesuch abgewiesen (Urk. 19).
b) Mit fristgerechter Eingabe (am 11. Februar 2016 zur Post gegeben) reichte der Gesuchsgegner und Beschwerdeführer (fortan Gesuchsgegner) hierorts kommentarlos das obgenannte Urteil ein (Urk. 19 f.).
Am 15. Februar 2016 gab er sodann eine weitere Eingabe vom 13. Februar 2016 zur Post, aus welcher hervorgeht, dass er mit der am 11. Februar 2016 zur Post gegebenen Eingabe einen Rekurs erheben will (Urk. 18 zuunterst).
2. a) Das angefochtene Urteil ist mit dem Rechtsmittel der Beschwerde gemäss Art. 319 ff. ZPO anfechtbar (Art. 319 lit. a ZPO i.V.m. Art. 309 lit. b Ziff. 3 ZPO), weshalb die beschliessende Kammer vorliegend ein Beschwerdeverfahren eröffnet hat.
b) Gemäss Art. 321 Abs. 1 und 2 ZPO ist die Beschwerde bei der Rechtsmittelinstanz innert zehn Tagen seit der Zustellung des begründeten Entscheides schriftlich und begründet einzureichen, sofern ein im summarischen Verfahren ergangener Entscheid angefochten wird. Das summarische Verfahren gilt insbesondere für Entscheide, die vom Rechtsöffnungsgericht getroffen werden (Art. 251 lit. a ZPO). Vorliegend hat der Gesuchsgegner das angefochtene Urteil am 1. Februar 2016 entgegengenommen (vgl. Urk. 14b). Die Beschwerdefrist ist daher am 11. Februar 2016 abgelaufen. Bei den in Art. 321 ZPO genannten Fristen handelt es sich um gesetzliche Fristen, an die das Gericht gebunden ist und die nicht erstreckt werden können (Art. 144 Abs. 1 ZPO; Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2016, Art. 321 N 5). Die er-
gänzende Eingabe des Gesuchsgegners vom 13. Februar 2016 (Urk. 18) ist daher als verspätet zu betrachten. Sie findet im vorliegenden Beschwerdeverfahren keine Berücksichtigung.
c) ca) Die Beschwerde gemäss Art. 319 ff. ZPO hat konkrete Rechtsbegehren zu enthalten, aus denen hervorgeht, in welchem Umfang der vorinstanzliche Entscheid angefochten wird. Die Beschwerde führende Partei hat sodann im Einzelnen – in der Beschwerdebegründung selbst – darzulegen, an welchen Mängeln (unrichtige Rechtsanwendung, offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts) der angefochtene Entscheid ihrer Ansicht nach leidet (Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, a.a.O., Art. 321 N 14 f.).
Erfüllt die Beschwerde grundlegende Inhaltsanforderungen nicht, fehlt es an einer Eintretensvoraussetzung und die Rechtsmittelinstanz hat darauf nicht einzutreten. Inhaltliche Nachbesserung der Begründung ist nach Ablauf der Beschwerdefrist nicht zulässig (Sterchi, in: Berner Kommentar zur ZPO, Band II, Bern 2012, Art. 321 N 22).
cb) Die am 11. Februar 2016 zur Post gegebene Eingabe des Gesuchsgegners ist als Beschwerde unzureichend, da der Gesuchsgegner weder Rechtsmittelanträge gestellt noch sich mit der Urteilsbegründung der erstinstanzlichen Richterin auseinandergesetzt hat (vgl. Urk. 20). Auf die Beschwerde des Gesuchsgegners ist demnach nicht einzutreten.
3. Der Gesuchsgegner wird für das Beschwerdeverfahren kostenpflichtig. Mangels wesentlicher Umtriebe ist der Gesuchstellerin für das Beschwerdeverfahren sodann keine Entschädigung zuzusprechen.
Es wird beschlossen:
1. Auf die Beschwerde des Gesuchsgegners wird nicht eingetreten.
2. Die zweitinstanzliche Spruchgebühr wird auf Fr. 150.– festgesetzt und dem Gesuchsgegner auferlegt.
3. Der Gesuchstellerin wird für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien gegen Empfangsschein, an die Gesuchstellerin unter Beilage von Kopien der Urk. 18 und 20, sowie an die Vorinstanz.
5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 4'500.20.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Zürich, 2. März 2016
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. A. Baumgartner
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