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RT110185 • OG ZH RT110185 KI-generiert

Late Appeal Dismissed in Debt Enforcement Proceedings

Geschäftsnummer RT110185
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The court dismissed a litigant's appeal because it was filed late. The litigant had 10 days to appeal a decision regarding a definitive order for payment in debt enforcement proceedings, and their appeal was filed one day after the deadline expired. The court reasoned that since the appeal was not filed within the statutory period, it could not be considered, and therefore, the appeal was not admitted.

Legislator-Regeste

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Art. 251 Abs. 1 lit. a ZPO, Art. 321 Abs. 2 ZPO, Art. 321 ZPO, Art. 106 Abs. 1 ZPO, Art. 16 SchKG, Art. 48 i.V.m; Late Appeal Dismissed in Debt Enforcement Proceedings: The litigant had 10 days to appeal a decision regarding a definitive order for payment in debt enforcement proceedings, and their appeal was filed one day after the deadline expired. The court reasoned that since the appeal was not filed within the statutory period, it could not be considered, and therefore, the appeal was not admitted.

Schlagwörter

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Betreibungskosten Vollstreckungsverfahren Zahlungsfrist verspätete Eingabe gesetzliche Frist verspätete Einwendungen Rechtsöffnung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 251 Abs. 1 lit. a ZPO

This provision is cited in the reasoning to establish that the summary procedure applies to decisions made by the enforcement judge, which is a precursor to the court's decision on inadmissibility.

Art. 321 Abs. 2 ZPO

This provision is cited in the reasoning to establish the 10-day appeal period for decisions made in summary proceedings, which is the basis for deeming the appeal inadmissible as filed too late.

Art. 106 Abs. 1 ZPO

This provision is cited in the dispositive to order the costs of the appeal proceedings to be borne by the appellant.

Art. 16 SchKG

This provision is cited in the reasoning as the basis for applying the fee schedule of the Debt Enforcement and Bankruptcy Act for determining court costs.

Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG

These provisions are cited in the reasoning for determining the amount of the court costs.

Art. 90 BGG

This provision is cited in the dispositive to state that the decision is a final decision within the meaning of Art. 90 BGG, relevant for potential further appeal to the Federal Court.

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Volltext

Obergericht des Kantons Zürich

I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: RT110185-O/U.doc

Mitwirkend: die Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Dr. G. Pfister und Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. E. Ferreño

Beschluss vom 12. März 2012

in Sachen

A._____, Kläger und Beschwerdeführer

vertreten durch Avocat X._____

gegen

Pensionskasse der B._____ AG, Beklagte und Beschwerdegegnerin

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ und/oder Rechtsanwalt lic. iur. Z._____

betreffend Rechtsöffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht Zürich vom 5. Oktober 2011 (EB111322)

Erwägungen:

1. a) Mit Urteil vom 5. Oktober 2011 wies die Vorinstanz das vom Kläger gestützt auf das Urteil vom 27. Juni 2011 der sechsten Kammer der Chambre des assurances sociales de la République et Canton de Genève gestellte definitive Rechtsöffnungsbegehren in der Betreibung Nr. … des Betreibungsamts C._____, Zahlungsbefehl vom 28. Juli 2011, in der Höhe von Fr. 69'520.– nebst Zins zu 5 % seit 24. September 2007 ab (Urk. 19).

2. a) Dagegen erhob der Kläger und Beschwerdeführer (fortan Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 4. November 2011, gleichentags zur Post gegeben, Beschwerde (Urk. 18).

b) Gemäss Art. 251 Abs. 1 lit. a ZPO gilt das summarische Verfahren für die vom Rechtsöffnungsrichter getroffenen Entscheide. Die Beschwerdefrist beträgt 10 Tage ab Zustellung des begründeten Entscheides, sofern das Gesetz nichts anderes bestimmt (Art. 321 Abs. 2 ZPO; vgl. Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich/Basel/Genf 2010, N 4 zu Art. 321 ZPO).

c) Da der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers das Urteil am Montag, 24. Oktober 2011, in Empfang nahm (Urk. 17b), lief die Beschwerdefrist am Donnerstag, 3. November 2011, ab. Die am 4. November 2011 zur Post gegebene Eingabe des Beschwerdeführers (vgl. angehefteter Briefumschlag Urk. 18) erfolgte somit verspätet, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.

3. a) Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens sind ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Entsprechend der Praxis der Kammer gelangt für deren Bemessung die Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG, SR 281.35) zur Anwendung (Art. 16 SchKG; ZR 110 Nr. 28), weshalb gestützt auf Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG die Gerichtskosten auf Fr. 500.– festzusetzen sind.

b) Der Beklagten und Beschwerdegegnerin (fortan Beschwerdegegnerin) ist mangels Umtrieben keine Parteientschädigung für das Beschwerdeverfahren zuzusprechen.

Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt.

3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage von Urk. 18 in Kopie, sowie an das Bezirksgericht Zürich, Einzelgericht Audienz, je gegen Empfangsschein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 69'520.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 12. März 2012

Obergericht des Kantons Zürich

I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. E. Ferreño

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