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RA220008 • OG ZH RA220008 KI-generiert

Appeal Moot Due to Subsequent Scheduling Order in Employment Dispute

Geschäftsnummer RA220008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A party appealed a lower court's scheduling order for a main hearing in an employment dispute, seeking the nullification of that order and the ability to introduce new facts and evidence without restriction under the investigative principle. The appellate court dismissed the appeal as moot because the lower court subsequently issued a new scheduling order for the same date, explicitly allowing for the introduction of new evidence as the appellant had requested, thus rendering the subject of the appeal unnecessary. Consequently, the appeal was struck from the docket, and no court costs or party indemnities were awarded for the appellate proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 229 Abs. 2 ZPO, Art. 242 ZPO, Art. 114 lic, Art. 95 Abs. 3 ZPO, Art. 93 BGG, Art. 114 lit. c ZPO; Appeal Moot Due to Subsequent Scheduling Order in Employment Dispute: The appellate court dismissed the appeal as moot because the lower court subsequently issued a new scheduling order for the same date, explicitly allowing for the introduction of new evidence as the appellant had requested, thus rendering the subject of the appeal unnecessary. Consequently, the appeal was struck from the docket, and no court costs or party indemnities were awarded for the appellate proceedings.

Schlagwörter

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Parteianhörung anfechtbarer Zwischenentscheid verspätete Einwendungen ungerechtfertigte Entlassung Kollokationsklage Arbeitsstreitigkeiten Arbeitsrechtliche Forderung (Vorladung)

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 242 ZPO

The court explicitly cites this article in the reasoning section to justify declaring the appeal moot and having the case struck off (though not repeated in the dispositive, it is the primary procedural basis for order 1).

Art. 114 lit. c ZPO

This provision justifies the decision that the appeal proceedings are free of charge, as cited in the reasoning preceding order 2.

Art. 106 Abs. 1 ZPO

This provision, together with Art. 95 Abs. 3 ZPO, is cited in the reasoning to justify the decision not to award party compensation (order 3).

Art. 95 Abs. 3 ZPO

This provision, together with Art. 106 Abs. 1 ZPO, is cited in the reasoning to justify the decision not to award party compensation (order 3).

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Volltext

Obergericht des Kantons Zürich

I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: RA220008-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichter Dr. M. Kriech und Oberrichterin lic. iur. Ch. von Moos Würgler sowie Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke

Beschluss vom 24. November 2022

in Sachen

A._____, Kläger und Beschwerdeführer

gegen

B._____ Versicherungs-Gesellschaft AG, Beklagte und Beschwerdegegnerin

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ betreffend arbeitsrechtliche Forderung (Vorladung)

Beschwerde gegen eine Verfügung des Arbeitsgerichtes Bülach im vereinfachten Verfahren vom 1. November 2022 (AN200007-C)

Erwägungen:

1. a) Die Parteien stehen vor dem Arbeitsgericht Bülach (Vorinstanz) in einem arbeitsrechtlichen Forderungsprozess. Am 1. November 2022 lud die Vorinstanz die Parteien zur "Hauptverhandlung (ohne Novenrecht gem. Art. 229 Abs. 2 ZPO)" auf den 10. März 2023 vor (Vi-Urk. 79 = Urk. 2).

b) Hiergegen erhob der Kläger am 14. November 2022 fristgerecht (vgl. Vi-Urk. 80 S. 2: Zustellung am 3. November 2022) Beschwerde und stellte die folgenden Beschwerdeanträge (Urk. 1 S. 2):

"1. Der Entscheid des Arbeitsgerichts Bülach vom 1. November 2022 sei abzuändern.

2. Das erstinstanzliche Verfahren sei mit Anwendung des Untersuchungsgrundsatzes durchzuführen und neue Tatsachen und Beweismittel seien bis zur Entscheidberatung uneingeschränkt zuzulassen.

3. Sämtliche Akten des erstinstanzlichen Verfahrens seien beizuziehen.

3. Der vorliegenden Beschwerde sei aufschiebende Wirkung zuzugestehen.

Alles unter Kostenund Entschädigungsfolgen zulasten des Kantons Zürich."

2. In den beigezogenen vorinstanzlichen Akten findet sich eine neue Vorladung vom 16. November 2022, mit welcher zur "Hauptverhandlung (mit Novenrecht gem. Art. 229 Abs. 2 ZPO)" auf den 10. März 2023 vorgeladen wird (Vi- Urk. 84). Das Beschwerdeverfahren wird damit gegenstandslos (samt Gesuch um aufschiebende Wirkung), da der Kläger mit seiner Beschwerde genau dies erreichen wollte. Es ist demgemäss abzuschreiben (Art. 242 ZPO).

3. a) Das Beschwerdeverfahren beschlägt eine arbeitsrechtliche Streitigkeit mit einem Streitwert von Fr. 19'723.-- (Hauptbegehren; das Eventualbegehren lautet auf Fr. 71'509.--, je nebst Zins; Vi-Urk. 1). Es ist demgemäss kostenlos (Art. 114 lic. c ZPO).

b) Für das Beschwerdeverfahren sind beiden Parteien mangels entschädigungsberechtigender Aufwendungen keine Parteientschädigungen zuzusprechen (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO).

Es wird beschlossen:

1. Das Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben.

2. Das Beschwerdeverfahren ist kostenlos.

3. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage des Doppels von Urk. 1, und an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.

Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Es handelt sich um eine arbeitsrechtliche Angelegenheit mit einem Streitwert von Fr. 19'723.-- (Hauptbegehren).

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 24. November 2022

Obergericht des Kantons Zürich

I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. F. Rieke

versandt am: jo