Debtor's Appeal Deposit Transferred to Bankruptcy Estate After Missed Deadline
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe lower court ordered bankruptcy proceedings against the debtor based on the creditor's claim of over Fr. 14,000, and the debtor subsequently paid the required Fr. 750 cost deposit for an appeal. The appellate court noted that the ten-day deadline for filing an appeal against the bankruptcy order expired without any appeal being lodged, resulting in the court dismissing the matter as there was no remedy to process, and ordered the deposited cost payment to be transferred to the bankruptcy estate for the benefit of the debtor's assets.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 142 Abs. 3 ZPO, Art. 90 BGG, Art. 113 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG, Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; Debtor's Appeal Deposit Transferred to Bankruptcy Estate After Missed Deadline: 14,000, and the debtor subsequently paid the required Fr. 750 cost deposit for an appeal. The appellate court noted that the ten-day deadline for filing an appeal against the bankruptcy order expired without any appeal being lodged, resulting in the court dismissing the matter as there was no remedy to process, and ordered the deposited cost payment to be transferred to the bankruptcy estate for the benefit of the debtor's assets.
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KI-generiertCited to specify the rules governing a subsidiary constitutional appeal to the Federal Supreme Court against this decision.
Cited to specify the rules governing an appeal in civil matters to the Federal Supreme Court against this decision.
Cited in conjunction with the appeal provisions to define the form requirements for an appeal to the Federal Supreme Court.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: PS220003-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. D. Tolic Hamming
Verfügung vom 27. Januar 2022
in Sachen
A._____ GmbH, Schuldnerin,
gegen
B._____, Gläubigerin,
betreffend Konkurseröffnung
Urteil des Einzelgerichtes im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Dietikon vom 5. Januar 2022 (EK210450)
Erwägungen:
1. Das Einzelgericht im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Dietikon eröffnete mit Urteil vom 5. Januar 2022 den Konkurs über die Schuldnerin für eine Forderung der Gläubigerin von Fr. 14'006.90 nebst Zins zu 5 % seit tt. Juni 2021, Fr. 150.00 Betreibungskosten, Fr. 60.00 Mahnkosten, Fr. 633.35 Verzugszins 5 % vor Betreibung, Fr. 238.90 Betreibungskosten in der Betreibung Nr. … des Betreibungsamtes Geroldswil-Oetwil-Weiningen (act. 5/6 = act. 3). Der Entscheid wurde der Schuldnerin am 6. Januar 2022 zugestellt (act. 5/7).
2. Am 10. Januar 2022 zahlte die Schuldnerin den für das Beschwerdeverfahren gegen einen Konkurseröffnungsentscheid üblich verlangten Kostenvorschuss von Fr. 750.– bei der Obergerichtskasse ein (act. 2; vgl. auch act. 4). Die Zahlung des Kostenvorschusses hat dazu geführt, dass bei der Kammer ein Verfahren mit der Geschäfts-Nr. PS220003 eröffnet wurde.
3. Die zehntägige Beschwerdefrist lief am 17. Januar 2022 ab (vgl. act. 5/7; Art. 142 Abs. 3 ZPO). Bis dato wurde bei der hiesigen Instanz keine Beschwerde gegen den vorerwähnten Konkurseröffnungsentscheid vom 5. Januar 2022 erhoben. Da es an einem zu behandelnden Rechtsmittel fehlt, ist das Verfahren ohne weiteres abzuschreiben.
4. Die Obergerichtskasse ist anzuweisen, den bei ihr einbezahlten Betrag von Fr. 750.– dem Konkursamt Höngg-Zürich zuhanden der Konkursmasse der Schuldnerin zu überweisen.
Es wird verfügt:
1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
2. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihr einbezahlten Betrag von Fr. 750.– dem Konkursamt Höngg-Zürich zuhanden der Konkursmasse der Schuldnerin zu überweisen.
3. Schriftliche Mitteilung an die Schuldnerin, an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Höngg-Zürich sowie an die Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein.
4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer
Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. D. Tolic Hamming
versandt am:
27. Januar 2022