Appeal Withdrawal and Cost Allocation in Claim Verification Dispute
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellant filed a complaint challenging a lower court's decision not to enter judgment on a claim regarding the verification of claims, and subsequently withdrew this appeal. The appellate court, in reaching its decision, noted that the withdrawal of the appeal rendered the cost allocation from the first instance final, thus ordering the current proceeding's court fee to be imposed on the appellant and offset against the deposited security; furthermore, no party compensation was awarded to the respondent due to minimal effort expended in the appeal proceedings, resulting in the final discontinuation of the appellate case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 1 ZPO, Art. 111 Abs. 1 ZPO, Art. 90 BGG, Art. 328 ff. ZPO, Art. 72 ff. BGG, Art. 113 ff. BGG; Appeal Withdrawal and Cost Allocation in Claim Verification Dispute: The appellate court, in reaching its decision, noted that the withdrawal of the appeal rendered the cost allocation from the first instance final, thus ordering the current proceeding's court fee to be imposed on the appellant and offset against the deposited security; furthermore, no party compensation was awarded to the respondent due to minimal effort expended in the appeal proceedings, resulting in the final discontinuation of the appellate case.
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KI-generiertThe court imposed the costs of the appeal proceedings on the appellant based on this article.
The court ordered the appeal costs to be offset against the advance payment made by the appellant based on this article.
The court specified that challenging the withdrawal acceptance must be done via revision according to this provision, not appeal.
This provision is cited to regulate the admissibility and form of a potential appeal to the Federal Supreme Court against the decision.
This provision is cited as an alternative to Art. 72 ff. BGG to regulate the admissibility and form of a potential appeal to the Federal Supreme Court.
This provision is cited in conjunction with BGG articles to regulate the form of a potential appeal to the Federal Supreme Court.
The court declared the decision to be a final decision within the meaning of this article for the purpose of a potential appeal to the Federal Supreme Court.
The court specified that the calculation of deadlines for an appeal to the Federal Supreme Court is governed by these articles.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: PP160013-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter Dr. H.A. Müller und Ersatzoberrichter Dr. M. Nietlispach sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. J. Freiburghaus
Beschluss vom 5. April 2016
in Sachen
A._____, Kläger und Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____, gegen
B._____ Vermögensverwaltung AG in Nachlassliquidation, Beklagte und Beschwerdegegnerin
vertreten durch Rechtsanwalt Prof. Dr. iur. Y._____,
betreffend Kollokation
Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht Zürich vom 26. Januar 2016 (FV150217-L)
Erwägungen:
Mit Verfügung vom 26. Januar 2016 entschied die Vorinstanz das Folgende (Urk. 19 S. 4):
"1. Auf die Klage wird nicht eingetreten.
2. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf CHF 1'000.–, der klagenden Partei auferlegt und vom geleisteten Kostenvorschuss bezogen.
3. Der beklagten Partei wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. (Mitteilungssatz.)
5. (Rechtsmittelbelehrung.)"
Innert Frist erhob der Kläger und Beschwerdeführer (fortan Kläger) mit Eingabe vom 29. Februar 2016 Beschwerde mit folgendem Antrag (Urk. 18 S. 2):
"1. Die Verfügung des Einzelgerichts für SchKG-Klagen am Bezirksgericht Zürich vom 26. Januar 2016 (Geschäfts-Nr.
FV150217-L / U) sei aufzuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen, auf die Kollokationsklage vom 13. November 2015 einzutreten.
2. Alles unter Kostenund Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin."
Der Kläger hat den von ihm mit Verfügung vom 8. März 2016 einverlangten Kostenvorschuss von Fr. 1'600.– innert Frist geleistet (Urk. 23 und 24).
Mit Schreiben vom 29. März 2016, beim Obergericht eingegangen am
30. März 2016, zog der Kläger die Beschwerde zurück (Urk. 25). Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben.
Mit dem Rückzug wird auch die erstinstanzliche Regelung der Kostenund Entschädigungsfolge rechtskräftig. Ausgangsgemäss ist die Entscheidgebühr des Rechtsmittelverfahrens dem Kläger aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und mit dem vom Kläger geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen (Art. 111 Abs. 1 ZPO). Mangels erheblicher Umtriebe ist der Beklagten und Beschwerdegegnerin für das Rechtsmittelverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen.
Es wird beschlossen:
1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
2. Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren wird auf Fr. 800.– festgesetzt.
3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Kläger auferlegt und mit dem vom Kläger geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
4. Der Beklagten wird für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen.
5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage der Doppel der Urk. 18, 21/3 und 25 sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.
6. Die Anfechtung des Rückzugs hat nicht mit Beschwerde gemäss Bundesgesetz über das Bundesgericht (BGG), sondern mit Revision zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO).
Eine Beschwerde gegen die Dispositivziffern 2 bis 4 dieses Entscheids an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 8'957.85.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Zürich, 5. April 2016
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. J. Freiburghaus
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