High Court Acceptance of Arbitration Award Deposit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative commission of the High Court accepted the filing of an arbitration award dated May 17, 2023, submitted by the arbitrator via a letter dated May 30, 2023, in a dispute involving an association and two limited liability companies. The court reasoned that jurisdiction for accepting the deposit of an arbitration award lies with the High Court, specifically the administrative commission, according to relevant procedural codes and internal regulations, and confirmed that the request to record the deposit of the award is admissible under the provision allowing any party to deposit a copy of the award at their own expense.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 356 Abs. 1 lit. b ZPO, Art. 386 Abs. 2 ZPO, Art. 356 Abs. 1 ZPO, § 46 GOG/ZH; High Court Acceptance of Arbitration Award Deposit: The court reasoned that jurisdiction for accepting the deposit of an arbitration award lies with the High Court, specifically the administrative commission, according to relevant procedural codes and internal regulations, and confirmed that the request to record the deposit of the award is admissible under the provision allowing any party to deposit a copy of the award at their own expense.
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KI-generiertThe court explicitly cites this article as the basis for allowing the deposit of the arbitration award.
This article, combined with § 46 GOG/ZH, establishes the court's jurisdiction and is referenced alongside Art. 386 Abs. 2 ZPO regarding the deposit.
This Cantonal law provision establishes the jurisdiction of the Obergericht for receiving the arbitration award deposit, cited along with Art. 356 Abs. 1 ZPO.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich Verwaltungskommission
Geschäfts-Nr. PG230001-O/U
Mitwirkend: Der Obergerichtspräsident lic. iur. M. Langmeier, Oberrichterin lic. iur. Ch. von Moos Würgler und Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Leu
Beschluss vom 12. Juni 2023
in Sachen
Verein A._____, Gesuchstellerin
vertreten durch die Rechtsanwälte lic. iur. X1._____ u/o MLaw X2._____ gegen
1. B._____ GmbH,
2. C._____ AG in Liq. Gesuchsgegnerinnen
1 vertreten durch Fürsprecher lic. iur. Y._____ sowie
D._____ AG, Streitberufene
betreffend Hinterlegung eines Schiedsspruchs
Erwägungen:
1. Mit Schreiben vom 30. Mai 2023 (act. 1) übermittelte Rechtsanwalt Dr.
Z._____ dem Obergericht des Kantons Zürich als Obmann im Schiedsverfahren der Parteien betreffend Forderung den Schiedsspruch vom 17. Mai 2023 (act. 2) zur Kenntnisnahme und zu den Akten. Sinngemäss wurde das Schreiben als Gesuch um Hinterlegung des Schiedsspruchs entgegengenommen, nachdem Dr. Z._____ in derselben Sache bereits am 30. August 2021 einen Schiedsbeschluss vom 26. August 2021 hatte hinterlegen lassen (Verfahren Geschäfts-Nr. PG210006-O, act. 3 und act. 2 Rz 22).
2. Gemäss Art. 356 Abs. 1 lit. b ZPO i.V.m. § 46 GOG/ZH obliegt die Zuständigkeit für die Entgegennahme des Schiedsspruchs zur Hinterlegung dem Obergericht. Die Verordnung über die Organisation des Obergerichts vom
3. November 2010 (OrgV OG, LS 212.51) und die "Geschäftsverteilung unter den Kammern des Obergerichts" (Beschluss vom 30. November 2022, Nr. OP220005-O) weisen die Zuständigkeit zur Behandlung von Schiedsgerichtssachen gemäss Art. 356 Abs. 1 lit. b ZPO der Verwaltungskommission zu, die in Dreierbesetzung zu entscheiden hat (§ 16 Abs. 3 OrgV OG).
3. Gemäss Art. 386 Abs. 2 ZPO kann jede Partei auf ihre Kosten beim Obergericht ein Exemplar des Schiedsspruchs hinterlegen (Art. 356 Abs. 1 ZPO i.V.m. § 46 GOG/ZH). Die Hinterlegung des Schiedsspruchs vom 17. Mai 2023 ist entsprechend vorzumerken.
Es wird beschlossen:
1. Es wird vorgemerkt, dass der Obmann des Schiedsverfahrens in Sachen Verein A._____ einerseits und B._____ GmbH sowie C._____ AG in Liq. AG andererseits und D._____ AG als Streitberufene den Schiedsspruch vom
17. Mai 2023 mit Übermittlungsschreiben vom 30. Mai 2023 beim Obergericht hinterlegt hat.
2. Die Gerichtsgebühr für das vorliegende Verfahren wird auf Fr. 200.– festgesetzt.
3. Die Kosten des Verfahrens werden vom Obmann des Schiedsgerichts, Dr. Z._____, … [Adresse], bezogen.
4. Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an:
- die Vertreter des Vereins A._____, zweifach, für sich und zuhanden des Vereins A._____,
- den Vertreter der B._____ GmbH, zweifach, für sich und zuhanden der B._____ GmbH,
- die D._____ AG sowie
- den Obmann des Schiedsgerichts.
Zürich, 12. Juni 2023
__________________________________ OBERGERICHT DES KANTONS ZÜRICH Verwaltungskommission Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. A. Leu
versandt am: