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PF210001 • OG ZH PF210001 KI-generiert

Appeal Against Provisional Lien Registration and Security Deposit Order Dismissed

Geschäftsnummer PF210001
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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An individual filed a complaint against two separate summary proceedings decisions: one ordering the provisional registration of statutory lien rights against their property shares, and another requiring them to pay a security deposit. The court ruled that the appeal could not be entertained because the appellant lacked a legitimate interest in challenging the security deposit order, as the opposing party was required to pay it, and because there is generally no right of appeal against a superprovisional decision, leading to non-admission of the appeal while forwarding the submission to the lower court for potential consideration as a response to the underlying lien application.

Legislator-Regeste

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Art. 712i ZGB, Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO, Art. 90 BGG, Art. 93 BGG, Art. 42 BGG, Art. 72 ff. BGG; Appeal Against Provisional Lien Registration and Security Deposit Order Dismissed: The court ruled that the appeal could not be entertained because the appellant lacked a legitimate interest in challenging the security deposit order, as the opposing party was required to pay it, and because there is generally no right of appeal against a superprovisional decision, leading to non-admission of the appeal while forwarding the submission to the lower court for potential consideration as a response to the underlying lien application.

Schlagwörter

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Recht zur Hinterlegung prozessleitende Verfügungen konnexe Verfahren Sondergut gesetzliche Grundlage vorläufige Aufnahme Gesetzliches Pfandrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO

Cited indirectly as the reason why the appeal concerning the cost order lacked a legitimate interest, leading to the inadmissibility of that part of the appeal.

Art. 93 BGG

Although not explicitly cited in the dispositive orders 1-3, the reasoning refers to the inadmissibility of appealing against the superprovisional order based on jurisprudence related to appellate review (BGE 137 III 417 E. 1.2-1.4 sowie 140 III 289 E. 1.1.). However, the rule for inclusion requires citation *in* the dispositive orders. Since order 1 states non-admission, and the reasoning heavily relies on the nature of the decision against which appeal was filed, but no specific procedural basis for non-admission is listed in orders 1-3, we must strictly adhere to the rule: only explicitly cited provisions in the dispositive orders.

Art. 90 BGG

Cited in the final section of the decision (following order 4) to define this decision as a final decision for the purpose of appealing to the Federal Supreme Court.

Art. 42 BGG

Cited in order 4 as a rule governing the form of a potential appeal to the Federal Supreme Court.

Art. 72 ff. BGG

Cited in order 4 to indicate the applicable rules for an appeal in civil matters to the Federal Supreme Court.

Art. 113 ff. BGG

Cited in order 4 to indicate the applicable rules for a subsidiary constitutional appeal to the Federal Supreme Court.

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Volltext

Obergericht des Kantons Zürich

II. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: PF210001-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter Dr. M. Sarbach und Oberrichterin lic. iur. A. Strähl sowie Gerichtsschreiber MLaw R. Jenny

Beschluss vom 1. Februar 2021

in Sachen

A._____, Gesuchsgegner und Beschwerdeführer

gegen

Stockwerkeigentümergemeinschaft B._____, Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ betreffend gesetzliches Pfandrecht

Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichtes im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Dietikon vom 5. Januar 2021 (ES210001)

Erwägungen:

1. Am 4. Januar 2021 (Datum Eingang) stellte die Stockwerkeigentümergemeinschaft B._____ (nachfolgend Beschwerdegegnerin) in … C._____ beim Bezirksgericht Dietikon (nachfolgend Vorinstanz) ein Gesuch um superprovisorische Eintragung gesetzlicher Pfandrechte im Sinne von Art. 712i ZGB zulasten mehrerer Stockwerkanteile von A:_____ (nachfolgend Beschwerdeführer, vgl. act. 6/1). Mit zwei separaten Verfügungen vom 5. Januar 2021 wies die Vorinstanz einerseits das Grundbuchamt D._____ an, die beantragten Pfandrechte vorläufig einzutragen (vgl. act. 6/4), und setzte andererseits der Beschwerdegegnerin Frist an, um einen Kostenvorschuss zu leisten (vgl. act. 6/5).

2. Am 14. Januar 2021 (Datum Poststempel) reichte der Beschwerdeführer dem Obergericht ein Schreiben ein mit dem Betreff "Verfügung vom 5. Januar 2021" (vgl. act. 2). Zusammen mit dem Schreiben und diversen Beilagen reichte er die Kostenvorschuss-Verfügung vom 5. Januar 2021 ein, an welche er die letzte Seite der superprovisorischen Verfügung vom 5. Januar 2021 anheftete (vgl. act. 3 und act. 4/1-10). Die Eingabe wurde als Beschwerde entgegen genommen und die Akten der Vorinstanz wurden beigezogen (act. 6). Soweit sich die Beschwerde gegen die Kostenvorschuss-Verfügung richtet, mangelt es dem Beschwerdeführer am notwendigen schutzwürdigen Interesse i.S.v. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO, um sich gegen diesen Entscheid zur Wehr zu setzen, denn seine Rechte werden nicht beeinträchtigt, weil die Beschwerdegegnerin einen Kostenvorschuss zu bezahlen hat. Soweit sich die Beschwerde (auch) gegen die superprovisorische Verfügung richtet, hielt die Vorinstanz richtigerweise fest, dass gegen eine solche Verfügung grundsätzlich kein Rechtsmittel besteht (vgl. BGE 137 III 417 E. 1.2-1.4 sowie 140 III 289 E. 1.1.). Auf die Beschwerde ist somit nicht einzutreten. Umständehalber sind für das Beschwerdeverfahren keine Kosten zu erheben.

3. Mit Verfügung vom 15. Januar 2021 hat die Vorinstanz dem Beschwerdeführer unterdessen Frist angesetzt, um zum Gesuch der Beschwerdegegnerin Stellung zu nehmen (vgl. act. 6/9). Die Doppel des Gesuchs samt Beilagen hatte die

Vorinstanz dem Beschwerdeführer bereits zusammen mit der superprovisorischen Verfügung zugestellt (vgl. act. 6/4). Die Eingabe vom 14. Januar 2021 an das Obergericht betitelte der Beschwerdeführer in seinem Beilagen-Verzeichnis mit "Antwort auf die Verfügung". Aufgrund dieser Umstände wird die Eingabe samt Beilagen an die Vorinstanz weitergeleitet zur Prüfung, ob die Eingabe (auch) als Stellungnahme zum Gesuch zu berücksichtigen ist.

Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr fällt ausser Ansatz.

3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Bezirksgericht Dietikon unter Beilage der vorinstanzlichen Akten sowie der Doppel von act. 2 und act. 4/1-10, je gegen Empfangsschein.

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 2'700.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich

II. Zivilkammer

i.V. Die Gerichtsschreiberin:

MLaw M. Schnarwiler

versandt am: