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PC120037 • OG ZH PC120037 KI-generiert

Appeal Dismissed for Untimely Evidence Extension Request

Geschäftsnummer PC120037
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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In divorce proceedings, an appeal was lodged against a lower court's decision to reject a party's untimely request for an extension of the deadline to submit evidence, which had been previously extended until July 9th, with the new request filed on July 10th. The appellate court dismissed the appeal, reasoning that the lower court correctly denied the extension request because it was filed after the established deadline under the relevant cantonal rules, and there was no properly filed request for reinstatement of the time limit with the lower court, rendering the appeal manifestly unfounded under the new Federal Civil Procedure Code applicable to the appeal stage.

Legislator-Regeste

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Art. 405 Abs. 1 ZPO, Art. 322 Abs. 1 ZPO, Art. 106 Abs. 1 ZPO, Art. 95 Abs. 3 i.V.m, Art. 105 Abs. 2 ZPO, Art. 90 BGG; Appeal Dismissed for Untimely Evidence Extension Request: The appellate court dismissed the appeal, reasoning that the lower court correctly denied the extension request because it was filed after the established deadline under the relevant cantonal rules, and there was no properly filed request for reinstatement of the time limit with the lower court, rendering the appeal manifestly unfounded under the new Federal Civil Procedure Code applicable to the appeal stage.

Schlagwörter

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verspätetes Fristerstreckungsgesuch Scheidungsverfahren ZPO-Bestimmung neues Beweismittel verspätete Beweismittel Rückzug des Rechtsbegehrens Ehescheidung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 322 Abs. 1 ZPO

This article was cited as the basis for rejecting the appeal because it was deemed obviously unfounded.

Art. 106 Abs. 1 ZPO

This article was cited in connection with the imposition of court costs.

Art. 95 Abs. 3 ZPO

Cited in conjunction with Art. 105 Abs. 2 ZPO regarding the exclusion of party compensation.

Art. 105 Abs. 2 ZPO

Cited in conjunction with Art. 95 Abs. 3 ZPO regarding the exclusion of party compensation.

Art. 66 al. 1 LTF

Although not explicitly in the final orders, the reference to costs generally implies the corresponding procedural rule for costs in the LTF, which is often cited in such context, however, based strictly on the output rule, only explicitly cited articles in the dispositive are included. No LTF cost article is explicitly cited in the dispositive orders 1-5.

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Volltext

Obergericht des Kantons Zürich

II. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: PC120037-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. P. Hodel und Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden sowie Gerichtsschreiber lic. iur. D. Oehninger.

Urteil vom 20. August 2012

in Sachen

A._____, Beklagter und Beschwerdeführer

gegen

B._____, Klägerin und Beschwerdegegnerin

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ betreffend Ehescheidung

Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichtes im ordentlichen Verfahren des Bezirksgerichtes Winterthur vom 11. Juli 2012; Proz. FE100269

Erwägungen:

Nach Einsicht in den vom Beschwerdeführer mit Schreiben vom 21. Juli 2012 fristgerecht erhobenen "Einspruch" (act. 2), der praxisgemäss als Beschwerde entgegen zu nehmen ist (OGer ZH PF110004 vom 9. März 2011 Erw. 5.2), da das vorinstanzliche Verfahren noch den Regeln der alten kantonalen Zivilprozessrechts (ZPO/ZH bzw. GVG/ZH) folgt, während für das Rechtsmittelverfahren die neue Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO) massgebend ist (Art. 405 Abs. 1 ZPO, vgl. BGE 138 III 41),

da dem Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren die Frist zur Beweisantretung gemäss § 137 ZPO/ZH bis am 9. Juli 2012 erstreckt wurde (act. 5/47), da er ein erneutes Fristerstreckungsgesuch erst am 10. Juli 2012 (act. 5/51+52) und damit – nach § 195 Abs. 2 GVG sowie seiner eigenen Auffassung (act. 2

4. Absatz) – verspätet stellte,

da im Übrigen auch kein rechtzeitiges und substantiiertes Fristwiederherstellungsgesuch an die Vorinstanz (nach § 199 GVG) aktenkundig ist, womit die Vorinstanz das Fristerstreckungsgesuch des Beschwerdeführers zu Recht abgewiesen hat und sich vorliegende Beschwerde als offensichtlich unbegründet erweist (Art. 322 Abs. 1 ZPO), weshalb sie abzuweisen ist, sowie in Anwendung von Art. 106 Abs. 1 ZPO und da im Weiteren eine Parteientschädigung an die Beschwerdegegnerin mangels Beteiligung am Beschwerdeverfahren entfällt (Art. 95 Abs. 3 i.V.m. Art. 105 Abs. 2 ZPO)

wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt.

3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage eines Doppels von act. 2, und an das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Winterthur, je gegen Empfangsschein sowie an die Obergerichtskasse.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich

II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. D. Oehninger

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