Mootness of Involuntary Care Challenge Post-Discharge
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellant was placed under involuntary care following a public episode involving confusion, multiple falls, and concerning vital signs and general condition, an action upheld by the lower court upon review. The appellate court dismissed the appeal because the appellant had been discharged from the clinic prior to the hearing, thereby eliminating the current interest in challenging the legality of the initial placement order, leading to the administrative closure of the proceedings without levying fees.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 242 ZPO, Art. 90 BGG, § 40 EG KESR, Art. 42 BGG, Art. 72 ff. BGG, Art. 113 ff. BGG; Mootness of Involuntary Care Challenge Post-Discharge: The appellate court dismissed the appeal because the appellant had been discharged from the clinic prior to the hearing, thereby eliminating the current interest in challenging the legality of the initial placement order, leading to the administrative closure of the proceedings without levying fees.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
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KI-generiertThis provision was cited in conjunction with Art. 242 ZPO as the basis for dismissing the appeal proceeding due to the loss of interest.
This procedural rule was cited as the basis for dismissing the appeal proceeding due to the loss of interest.
Cited in connection with the procedure for filing an appeal to the Federal Supreme Court.
Cited to define the admissibility and form of a potential appeal in civil matters to the Federal Supreme Court.
Cited in connection with the procedure for filing a subsidiary constitutional appeal to the Federal Supreme Court.
Cited to confirm that the decision is a final decision for the purposes of appealing to the Federal Supreme Court.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: PA200028-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Oberrichter Dr. M. Sarbach sowie Gerichtsschreiber MLaw R. Jenny
Beschluss vom 27. Mai 2020
in Sachen
A._____, Beschwerdeführer,
sowie
B._____ [Klinik],
Verfahrensbeteiligte,
betreffend fürsorgerische Unterbringung
Beschwerde gegen einen Entscheid des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Horgen vom 8. Mai 2020 (FF200021)
Erwägungen:
Am 22. April 2020 stürzte A._____ (Beschwerdeführer) mehrfach in einer Coop- Filiale und machte einen verwirrten und verwahrlosten Eindruck, weshalb die Polizei und ein Arzt beigezogen wurden. Somatisch wurde eine gefährlich ausgeprägte Hypertonie, eine erhöhte Temperatur von 37.5 Grad sowie ein schlechter Ernährungsund Allgemeinzustand festgestellt. Er wurde gleichentags mittels fürsorgerischer Unterbringung in das B._____ [Klinik] eingewiesen (vgl. act. 2 und act. 13 S. 1). Seine Beschwerde gegen die fürsorgerische Unterbringung wies das Bezirksgericht Horgen nach durchgeführter Hauptverhandlung mit Entscheid vom
8. Mai 2020 ab (vgl. act. 21). Dagegen erhob der Beschwerdeführer rechtzeitig Beschwerde bei der Kammer (vgl. act. 17/1 und act. 22/A-B). Die Klinik teilte am
26. Mai 2020 mit, dass der Beschwerdeführer am 20. Mai 2020 entlassen worden sei (vgl. act. 23/1-3). Damit ist die fürsorgerische Unterbringung weggefallen, und dem Beschwerdeführer fehlt ein schutzwürdiges Interesse an deren Überprüfung (vgl. BGer 5A_675/2013 vom 25. Oktober 2013 E. 3). Die Beschwerde ist abzuschreiben (vgl. § 40 EG KESR und Art. 242 ZPO). Umständehalber sind für das Beschwerdeverfahren keine Kosten zu erheben.
Es wird beschlossen:
1. Das Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben.
2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr fällt ausser Ansatz.
3. Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, die verfahrensbeteiligte Klinik sowie an das Bezirksgericht Horgen, je gegen Empfangsschein.
Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.
4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.
Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
MLaw R. Jenny
versandt am:
27. Mai 2020