Information Request and Data Protection Appeal Dismissed Upon Withdrawal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellant in a dispute concerning a request for information and data protection matters withdrew the appeal filed against the lower court's decision, prompting the court to dismiss the proceedings. The court reasoned that due to the withdrawal, the costs and compensation arrangement from the first instance became legally binding, ordering the appellate court fees to be borne by the appellant, while the respondent waived any claim for party compensation in the appeal proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 90 BGG, Art. 72 ff. ... BGG, Art. 113 ff. ... BGG, Art. 42 ... BGG, Art. 328 ff. ZPO; Information Request and Data Protection Appeal Dismissed Upon Withdrawal: The court reasoned that due to the withdrawal, the costs and compensation arrangement from the first instance became legally binding, ordering the appellate court fees to be borne by the appellant, while the respondent waived any claim for party compensation in the appeal proceedings.
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KI-generiertCited in order 6 as the rule governing the admissibility and form of an appeal to the Federal Supreme Court.
Cited in order 6 as the rule governing the admissibility and form of a subsidiary constitutional appeal to the Federal Supreme Court.
Cited in order 6 in conjunction with other provisions governing appeals to the Federal Supreme Court.
Cited to classify the decision as a final decision for the purposes of appeal to the Federal Supreme Court.
Cited to specify that challenging a party's declaration (withdrawal) must be done via revision to the Higher Court, not appeal to the Federal Supreme Court.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: NP210016-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann und Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller sowie Gerichtsschreiberin MLaw R. Schneebeli
Beschluss vom 19. Mai 2021
in Sachen
A._____, Kläger und Berufungskläger
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____, gegen
B._____ AG, Beklagte und Berufungsbeklagte
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ betreffend Auskunftsbegehren / Datenschutz
Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichtes (4. Abteilung) des Bezirksgerichtes Zürich vom 15. Dezember 2020; Proz. FV190045
Erwägungen:
Mit Schreiben vom 17. Mai 2021, beim Obergericht eingegangen am 18. Mai 2021, zieht der Kläger die Berufung zurück (act. 72). Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben.
Mit dem Rückzug wird auch die erstinstanzliche Regelung der Kostenund Entschädigungsfolge rechtskräftig. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des Rechtsmittelverfahrens dem Kläger aufzuerlegen, wie er das auch selber beantragt. Die Beklagte verzichtet für das Rechtsmittelverfahren auf eine Parteientschädigung (act. 71).
Es wird beschlossen:
1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.-- festgesetzt.
3. Die Gerichtskosten des Rechtsmittelverfahrens werden dem Kläger auferlegt.
4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie – unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten – an das Bezirksgericht Zürich 4. Abteilung, je gegen Empfangsschein.
6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.
Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO).
Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer
Die Gerichtsschreiberin:
MLaw R. Schneebeli
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