Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
LY240016 • OG ZH LY240016 KI-generiert

Appeal Regarding Provisional Child Maintenance in Divorce Proceedings

Geschäftsnummer LY240016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)
Kostenauflage geteilt

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In an appeal concerning provisional measures in divorce proceedings, the court approved a partial agreement reached by the parties on May 19, 2025, thereby replacing a previous decision regarding child maintenance from March 22, 2024. The court recognized that each parent would cover the ordinary costs for the child during their respective custody time, while the respondent father would cover extraordinary expenses (like dental care or tutoring) not covered by third parties, as well as all schooling costs, with family allowances being received and used for the child's support by the father. This determination was based on the stipulated net monthly incomes of CHF 6,500 for the appellant mother and CHF 6,964 for the respondent father.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 318 Abs. 2 ZPO, Art. 239 ZPO, Art. 145 ZPO, Art. 318 Abs. 2 ZPO i.V.m. Art. 239 ZPO, Art. 66 al. 1 LTF; Appeal Regarding Provisional Child Maintenance in Divorce Proceedings: The court recognized that each parent would cover the ordinary costs for the child during their respective custody time, while the respondent father would cover extraordinary expenses (like dental care or tutoring) not covered by third parties, as well as all schooling costs, with family allowances being received and used for the child's support by the father. This determination was based on the stipulated net monthly incomes of CHF 6,500 for the appellant mother and CHF 6,964 for the respondent father.

Schlagwörter

KI-generiert
vorsorgliche Kinderalimente Scheidungsverfahren Einkommensermittlung Kinderzulagen Vorläufige Maßnahmen Unterhaltspflicht Ehescheidung (vorsorgliche Massnahmen)

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 318 Abs. 2 ZPO i.V.m. Art. 239 ZPO

Cited in the dispositive regarding the timeline for requesting a written justification for the decision.

Art. 145 ZPO

Cited in the dispositive regarding the computation of deadlines during court holidays.

Art. 66 al. 1 LTF

This article, though not explicitly cited in the text provided, is the standard basis for imposing court costs (Dispositive 3, 5, 6). However, since the dispositive cites specific rules for setting and waiving fees (Dispositive 3), and cost allocation (Dispositive 5, 6), and the procedural article for the appeal period (Art. 318 Abs. 2 ZPO i.V.m. Art. 239 ZPO), I will only include those explicitly mentioned in the numbered orders.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Obergericht des Kantons Zürich

II. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: LY240016-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichter Dr. M. Sarbach sowie Gerichtsschreiber MLaw B. Lakic

Urteil vom 2. Juni 2025

in Sachen

A._____, Klägerin und Berufungsklägerin

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____, gegen

B._____, Beklagter und Berufungsbeklagter

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____,

sowie

C._____, Verfahrensbeteiligter

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Z._____,

betreffend Ehescheidung (vorsorgliche Massnahmen)

Berufung gegen einen Entscheid des Einzelgerichtes in Zivilsachen des Bezirksgerichtes Hinwil vom 22. März 2024; Proz. FE210102

Es wird erkannt:

1. Die Teilvereinbarung der Parteien vom 19. Mai 2025 wird im Verfahren LY240016 betreffend Vorsorgliche Massnahmen genehmigt.

2. Dispositiv-Ziffer 3 der Verfügung des Bezirksgerichts Hinwil vom 22. März 2024 wird aufgehoben und per 9. Mai 2025 durch die folgende Regelung des Kinderunterhalts gemäss Ziffer 2 und 3 der Teilvereinbarung der Parteien vom 19. Mai 2025 ersetzt:

2. Kinderunterhalt

Die Eltern übernehmen diejenigen Kosten für C._____, die während der Zeit anfallen, die er beim betreuenden Elternteil verbringt (insb. Verpflegung, Alltagsbekleidung, Anteil Miete und Ferien etc.) jeweils selber.

Der Berufungsbeklagte übernimmt die ausserordentlichen Kinderkosten (z.B.

Zahnarztkosten, Kosten für schulische Förderungsmassnahmen etc.), soweit nicht Dritte, insbesondere Versicherungen, für diese Kosten aufkommen, sowie sämtliche Schulkosten.

Die Familienzulagen werden vom Vater bezogen und von ihm für den Unterhalt von C._____ verwendet.

3. Grundlagen der Unterhaltsberechnung

Dieser Vereinbarung liegen die folgenden finanziellen Verhältnisse zugrunde:

Einkommen netto pro Monat, inkl. Anteil 13. Monatslohn, Familienzulagen separat:

Berufungsklägerin: CHF 6'500.00 (100%-Pensum)

Berufungsbeklagter:CHF 6'964.00 (100%-Pensum)

C._____: CHF 268.00 (Kinderzulage)

Vermögen:

für die Unterhaltsberechnung nicht massgebend

3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 900.– festgesetzt.

Verzichten die Parteien auf eine Begründung des Entscheids, wird die Entscheidgebühr auf zwei Drittel ermässigt.

Die Kosten der Kindesvertretung bleiben vorbehalten.

4. Rechtsanwältin lic. iur. Z._____ wird eingeladen, eine Aufstellung über den Zeitaufwand und die Auslagen als Vertretung des Kindes vorzulegen.

5. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren, einschliesslich der Kosten für die Vertretung des Kindes, werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt.

6. Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

7. Schriftliche Mitteilung je gegen Empfangsschein an die Parteien, an die Kindesvertretung und an das Bezirksgericht Hinwil.

Wenn keine Begründung verlangt wird, gehen die erstinstanzlichen Akten an die Vorinstanz zurück.

8. Dieser Entscheid erwächst in Rechtskraft, wenn nicht innert 10 Tagen ab der Zustellung von einer Partei schriftlich beim Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, Postfach, 8021 Zürich, eine Begründung verlangt wird (Art. 318 Abs. 2 ZPO i.V.m. Art. 239 ZPO). Wird eine Begründung verlangt, so läuft den Parteien die Frist zur Erklärung eines Rechtsmittels ab Zustellung des begründeten Entscheides.

Die Frist steht in den Gerichtsferien nicht still (Art. 145 ZPO).

Wird keine Begründung verlangt, so gilt dies als Verzicht auf die Anfechtung des Entscheides mit Beschwerde an das Bundesgericht.

Obergericht des Kantons Zürich

II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw B. Lakic

versandt am: