Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
LY170055 • OG ZH LY170055 KI-generiert

Appeal Dismissed Upon Withdrawal in Divorce Provisional Measures Modification Case

Geschäftsnummer LY170055
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In an appeal concerning the modification of provisional measures related to a divorce case, the appellate court dismissed the proceedings after the appellant withdrew their appeal. The court reasoned that, pursuant to the relevant procedural law, the withdrawal necessitated the termination of the appeal procedure, leading to the appellant being ordered to bear the costs of the second instance, which were to be covered by the advance payment they had previously made, while no party compensation was awarded as the opposing party had waived it.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 241 Abs. 3 ZPO, Art. 106 Abs. 1 ZPO, Art. 111 Abs. 1 ZPO, Art. 90 BGG, Art. 98 BGG; Appeal Dismissed Upon Withdrawal in Divorce Provisional Measures Modification Case: The court reasoned that, pursuant to the relevant procedural law, the withdrawal necessitated the termination of the appeal procedure, leading to the appellant being ordered to bear the costs of the second instance, which were to be covered by the advance payment they had previously made, while no party compensation was awarded as the opposing party had waived it.

Schlagwörter

KI-generiert
vorsorgliche Massnahmen bei Scheidung Verfahrensabschreibung Abschlagszahlung Kostenvorschuss Abänderung von Kindesunterhalt provisorische Rechtsöffnung Ehescheidung (Abänderung vorsorgliche Massnahmen)

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 241 Abs. 3 ZPO

Cited as the basis for declaring the appeal withdrawn and closing the procedure.

Art. 106 Abs. 1 ZPO

Cited as the basis for imposing the court costs of the appeal procedure on the claimant.

Art. 111 Abs. 1 ZPO

Cited as the basis for offsetting the costs against the advance payment made by the claimant.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Obergericht des Kantons Zürich

I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: LY170055-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. M. Spahn und Oberrichterin Dr. D. Scherrer sowie Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke

Beschluss vom 11. April 2018

in Sachen

A._____, Klägerin und Berufungsklägerin

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ gegen

B._____, Beklagter und Berufungsbeklagter

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ betreffend Ehescheidung (Abänderung vorsorgliche Massnahmen)

Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Horgen vom 27. September 2017 (FE170130-F)

Erwägungen:

1. Mit Schreiben vom 6. April 2018, beim Obergericht eingegangen am

9. April 2018, hat die Klägerin ihre am 4. Dezember 2017 eingereichte Berufung zurückgezogen (Urk. 21). Das Berufungsverfahren ist demgemäss abzuschreiben (Art. 241 Abs. 3 ZPO).

2. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens der Klägerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- zu verrechnen (Art. 111 Abs. 1 ZPO). Der Beklagte hat auf eine Parteientschädigung für das Berufungsverfahren verzichtet (Prot. II S. 7).

Es wird beschlossen:

1. Das Berufungsverfahren wird abgeschrieben.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'200.-- festgesetzt.

3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Klägerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

4. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beklagten unter Beilage des Doppels von Urk. 21, und an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.

Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endenentscheid im Sinne von Art. 90 BGG und ein Entscheid über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG. Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO).

Zürich, 11. April 2018

Obergericht des Kantons Zürich

I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. F. Rieke

versandt am: am