Appeal Withdrawal and Cost Allocation in Divorce Proceedings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn proceedings stemming from a divorce case, the parties had previously agreed that the husband would withdraw his appeal (Revision) against a prior court judgment, with notification to be handled through the divorce court's ruling or directly by the wife, following the divorce decree becoming legally final. After the divorce judgment became final, the appealing party formally notified the court of the withdrawal of the appeal, leading the court to dismiss the appeal proceedings as concluded, order the appellant to bear the court fees of CHF 800, and deny the opposing party any party compensation due to the minimal effort involved.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 98 BGG, Art. 44 ff. BGG, Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen, Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde, Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; Appeal Withdrawal and Cost Allocation in Divorce Proceedings: After the divorce judgment became final, the appealing party formally notified the court of the withdrawal of the appeal, leading the court to dismiss the appeal proceedings as concluded, order the appellant to bear the court fees of CHF 800, and deny the opposing party any party compensation due to the minimal effort involved.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertCited in relation to the calculation of time limits for an appeal to the Federal Supreme Court.
Cited to define the admissibility and form of an appeal (Beschwerde) to the Federal Supreme Court.
Cited to define the admissibility and form of a subsidiary constitutional appeal to the Federal Supreme Court.
Cited in conjunction with other articles to regulate the admissibility and form of an appeal to the Federal Supreme Court.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: LH160003-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter Dr. H.A. Müller und Oberrichterin Dr. M. Schaffitz sowie Gerichtsschreiber lic. iur. A. Baumgartner
Beschluss vom 27. Januar 2017
in Sachen
A._____, Gesuchsgegner, Berufungskläger und Revisionskläger gegen
B._____, Gesuchstellerin, Berufungsbeklagte und Revisionsbeklagte betreffend Eheschutz
Revision gegen ein Urteil der I. Zivilkammer am Obergericht des Kantons Zürich vom 8. April 2015 (LE140038-O)
Erwägungen:
Im Rahmen des beim Bezirksgericht Zürich anhängig gewesenen Scheidungsverfahrens FE150305-L vereinbarten die Parteien das Folgende (Urk. 83
S. 2):
" 6.5. Der Ehemann erklärt den Rückzug des gegen die Ehefrau beim Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, eingereichten Revisionsgesuchs vom 11. November 2016 (Revision des Urteils des Obergerichts des Kantons Zürich vom 8. April 2015, Prozess-Nr. LE140038-O). Er verpflichtet sich, den Rückzug des Revisionsgesuchs dem Obergericht des Kantons Zürich innert
30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsurteils mitzuteilen, sofern diese Mitteilung nicht durch das Scheidungsgericht erfolgt (vgl. nachfolgend Ziffer 6.6.).
6.6. Die Parteien ersuchen das Gericht, dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, Mitteilung über den Rückzug des Revisionsgesuchs des Ehemanns vom 11 . November 2016 (Revision des Urteils des Obergerichts des Kantons Zürich vom
8. April 2015, Prozess-Nr. LE140038-O) mittels Zustellung eines Auszugs aus der Scheidungsvereinbarung (Ziffern 6.5. und 6.6.)
zu machen. Im Weiteren ermächtigt der Ehemann die Ehefrau, dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, Mitteilung über den Rückzug des Revisionsgesuchs des Ehemanns vom
11. November 2016 (Revision des Urteils des Obergerichts des Kantons Zürich vom 8. April 2015, Prozess-Nr. LE140038-O) zu machen."
Das Bezirksgericht Zürich, 7. Abteilung - Einzelgericht, teilte die vorstehende Vereinbarung der Parteien betreffend das hierorts hängige Revisionsverfahren mit Dispositivauszug des Scheidungsurteils vom 15. Dezember 2016 mit (Urk. 83). Das Scheidungsurteil ist am 13. Januar 2017 rechtskräftig und vollstreckbar geworden (vgl. Urk. 83 S. 3). Sodann erklärte der Revisionskläger persönlich mit Eingabe vom 26. Januar 2017 (hierorts am 27. Januar 2017 eingegangen) den Rückzug seines Revisionsgesuchs (Urk. 84). Das Revisionsverfahren ist dementsprechend abzuschreiben.
Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des Revisionsverfahrens dem Revisionskläger aufzuerlegen. Mangels erheblicher Umtriebe ist der Revisionsbeklagten für das Revisionsverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen.
Es wird beschlossen:
1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
2. Die Entscheidgebühr für das Revisionsverfahren wird auf Fr. 800.– festgesetzt.
3. Die Gerichtskosten des Revisionsverfahrens werden dem Revisionskläger auferlegt.
4. Der Revisionsbeklagten wird für das Revisionsverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen.
5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien gegen Empfangsschein, an die Revisionsbeklagte unter Beilage der Doppel der Urk. 76, 78, 79/1, 79/3-27 und
81 sowie einer Kopie von Urk. 84.
Die Akten EE140112-L gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Erstinstanz zurück.
6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 90 und Art. 98 BGG.
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert übersteigt Fr. 30'000.–.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Zürich, 27. Januar 2017
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. A. Baumgartner
versandt am: jo