Estate Administration Appeal Withdrawn, Appellant to Bear Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellate court dismissed the case because the appellant withdrew their appeal concerning the administration of an estate. The court ruled that the costs of the appellate proceedings would be borne by the appellant, with a reduced court fee of Fr. 1,500, and no party compensation would be awarded to the appellees due to a lack of significant involvement.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 90 BGG, § 4 Abs. 1 GebV OG, § 4 Abs. 2 i.V.m. § 8 Abs. 1 und § 10 Abs. 1 GebV OG, Art. 72 ff. BGG, Art. 113 ff. BGG, Art. 42 BGG; Estate Administration Appeal Withdrawn, Appellant to Bear Costs: The court ruled that the costs of the appellate proceedings would be borne by the appellant, with a reduced court fee of Fr. 1,500, and no party compensation would be awarded to the appellees due to a lack of significant involvement.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to determine the amount of the court fee for the appeal proceedings.
Used to reduce the court fee in the appeal proceedings.
Cited to inform about the admissibility and form of an appeal to the Federal Court in civil matters.
Cited to inform about the admissibility and form of a subsidiary constitutional appeal to the Federal Court.
Cited to inform about the admissibility and form of an appeal to the Federal Court.
Cited to establish that the decision is a final decision.
Cited to explain that an appeal to the Federal Court is not the correct procedure for challenging a party declaration (settlement, acknowledgement, or withdrawal of a claim), but rather a revision before the Obergericht.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: LF210046-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. M. Sarbach sowie Gerichtsschreiber MLaw R. Jenny
Beschluss vom 24. August 2021
in Sachen
A._____, Berufungsklägerin
gegen
1. B._____,
2. C._____, Berufungsbeklagte
1 vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X1._____,
2 vertreten durch Rechtsanwältin MLaw X2._____ und / oder Rechtsanwältin MLaw X3._____,
betreffend Anordnung Erbschaftsverwaltung im Nachlass von D._____,
Berufung gegen ein Urteil der Erbschaftskanzlei des Bezirksgerichtes Bülach vom
3. Mai 2021 (EN210071)
Erwägungen:
Mit Schreiben vom 18. August 2021, beim Obergericht eingegangen am 19. August 2021, zog die Berufungsklägerin die Berufung zurück. Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben.
Mit dem Rückzug wird auch die erstinstanzliche Regelung der Kostenund Entschädigungsfolge rechtskräftig. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des Rechtsmittelverfahrens der Berufungsklägerin aufzuerlegen, wobei die ordentliche Gerichtsgebühr gemäss § 4 Abs. 1 GebV OG in der Höhe von Fr. 32'750.– nach Massgabe von § 4 Abs. 2 i.V.m. § 8 Abs. 1 und § 10 Abs. 1 GebV OG auf Fr. 1'500.– zu reduzieren ist. Mangels erheblicher Umtriebe ist den Berufungsbeklagten für das Rechtsmittelverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen.
Es wird beschlossen:
1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'500.– festgesetzt.
3. Die Gerichtskosten des Rechtsmittelverfahrens werden der Berufungsklägerin auferlegt.
4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, sowie – unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten – an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 1'179'168.–.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO).
Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
MLaw R. Jenny
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