Withdrawal of Appeal in Spousal Protection Modification Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn a dispute concerning the modification of spousal protection measures, the appealing party formally withdrew their appeal before the High Court. Consequently, the court terminated the proceedings, ordered the appellant to bear the administrative costs of the appeal, set the fee, and ruled that the respondent was not entitled to legal representation costs for the appellate phase due to the minimal effort involved, particularly as a prior request for a stay of execution had already been decided.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 90 BGG, Art. 98 BGG, Art. 72 ff. BGG, Art. 113 ff. BGG, Art. 42 BGG, Art. 44 ff. BGG; Withdrawal of Appeal in Spousal Protection Modification Case: Consequently, the court terminated the proceedings, ordered the appellant to bear the administrative costs of the appeal, set the fee, and ruled that the respondent was not entitled to legal representation costs for the appellate phase due to the minimal effort involved, particularly as a prior request for a stay of execution had already been decided.
Schlagwörter
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KI-generiertCited to classify the decision as a final decision for the purpose of an appeal to the Federal Supreme Court.
Cited to classify the decision concerning provisional measures for the purpose of an appeal to the Federal Supreme Court.
Cited to indicate the applicable rules for filing an appeal in civil matters to the Federal Supreme Court.
Cited to indicate the applicable rules for filing a subsidiary constitutional appeal to the Federal Supreme Court.
Cited in connection with Articles 72 ff. or 113 ff. BGG regarding the form of an appeal to the Federal Supreme Court.
Cited to indicate the rules applicable to the calculation of deadlines for an appeal to the Federal Supreme Court.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: LE170054-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter Dr. H.A. Müller und Oberrichter lic. iur. M. Spahn sowie Gerichtsschreiber lic. iur. A. Baumgartner
Beschluss vom 28. September 2017
in Sachen
A._____, Gesuchsgegnerin und Berufungsklägerin
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ gegen
B._____, Gesuchsteller und Berufungsbeklagter
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ betreffend Abänderung Eheschutz (vorsorgliche Massnahmen)
Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Andelfingen vom 28. Juni 2017 (EE170003-B)
Erwägungen:
Mit Schreiben vom 25. September 2017, beim Obergericht eingegangen am
26. September 2017, zog die Gesuchsgegnerin die Berufung zurück. Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben.
Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des Rechtsmittelverfahrens der Gesuchsgegnerin aufzuerlegen, wobei in Bezug auf den Aufwand des Gerichtes zu beachten ist, dass mit Verfügung vom 7. September 2017 bereits über das Gesuch der Gesuchsgegnerin um Gewährung der aufschiebenden Wirkung entschieden wurde (Urk. 7). Mangels erheblicher Umtriebe ist dem Gesuchsteller für das Rechtsmittelverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen.
Es wird beschlossen:
1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
2. Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren wird auf Fr. 500.– festgesetzt.
3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Gesuchsgegnerin auferlegt.
4. Dem Gesuchsteller wird für das Berufungsverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen.
5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gesuchsteller unter Beilage der Doppel der Urk. 1, 3, 4/2-16 und 12, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.
6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht,
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG sowie ein Entscheid über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG.
Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO).
Zürich, 28. September 2017
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. A. Baumgartner
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