Appeal Dismissal Due to Unpaid Security Deposit in Foreign Divorce Proceedings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellate court dismissed an appeal concerning precautionary measures in foreign divorce proceedings because the appellant failed to pay the required security deposit of CHF 5,000 within the extended deadline following notification of the demand. The court reasoned that, according to procedural rules, failure to pay the security by the due date mandates that the appeal cannot be considered, leading to the imposition of court fees on the appellant and no award of compensation to the opposing party.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 101 Abs. 3 ZPO, Art. 106 Abs. 1 ZPO, Art. 90 BGG, Art. 66 Abs. 1 ZPO; Appeal Dismissal Due to Unpaid Security Deposit in Foreign Divorce Proceedings: The court reasoned that, according to procedural rules, failure to pay the security by the due date mandates that the appeal cannot be considered, leading to the imposition of court fees on the appellant and no award of compensation to the opposing party.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because the required security deposit was not paid by the deadline.
The court fee for the second instance was imposed on the appellant.
Although the text mentions that the costs (Gerichtskosten) are imposed on the appellant (Order 3), the explicit citation for imposing costs is derived from the introductory paragraph referring to Art. 106 Abs. 1 ZPO for the fee and the general context of costs, which often involves Art. 66 ZPO. However, strictly following the rule to only include what is cited in the numbered orders, only Art. 106 Abs. 1 ZPO is explicitly cited in relation to the fee aspect of the costs in the reasoning that leads to the orders. Since Order 3 states costs are imposed without citing a specific cost recovery article, and the introductory paragraph only links the fee (Entscheidgebühr) to Art. 106 Abs. 1 ZPO, only Art. 106 Abs. 1 ZPO related to the fee is included from the dispositional section.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: LE150072-O/U.doc
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter Dr. H.A. Müller und Oberrichter lic. iur. M. Spahn sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. P. Kunz Bucheli
Beschluss vom 15. Februar 2016
in Sachen
A._____, Gesuchstellerin und Berufungsklägerin
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ gegen
B._____, Gesuchsgegner und Berufungsbeklagter
betreffend vorsorgliche Massnahmen im ausländischen Scheidungsprozess
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 5. Abteilung, vom 9. November 2015 (EE150323-L)
Unter Hinweis auf die Präsidialverfügungen vom 3. Dezember 2015 (Urk. 13) und vom 29. Januar 2016 (Urk. 16), unter Hinweis darauf, dass die Präsidialverfügung vom 29. Januar 2016 vom Rechtsvertreter der Gesuchstellerin am 1. Februar 2016 entgegengenommen wurde (vgl. den an Urk. 16 angehefteten Empfangsschein), da somit die fünftägige Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 5'000.– am 8. Februar 2016 abgelaufen ist, da bis zum heutigen Tag hierorts keine Zahlung des Kostenvorschusses eingegangen ist,
weshalb androhungsgemäss auf die Berufung nicht einzutreten ist (Art. 101 Abs. 3 ZPO), der Gesuchstellerin die zweitinstanzliche Entscheidgebühr aufzuerlegen ist (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und dem Gesuchsgegner mangels wesentlicher Umtriebe für das Berufungsverfahren keine Entschädigung zuzusprechen ist, wird beschlossen:
1. Auf die Berufung der Gesuchstellerin wird nicht eingetreten.
2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'200.– festgesetzt.
3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Gesuchstellerin auferlegt.
4. Dem Gesuchsgegner wird für das Berufungsverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen.
5. Schriftliche Mitteilung an die Gesuchstellerin und die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein, sowie an den Gesuchsgegner auf dem Rechtshilfeweg.
Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.
6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt mehr als Fr. 30'000.–.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Zürich, 15. Februar 2016
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. P. Kunz Bucheli
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