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LC120057 • OG ZH LC120057 KI-generiert

Appeal Dismissal for Untimely Security for Costs

Geschäftsnummer LC120057
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The appellate court declined to entertain an appeal concerning the modification of a divorce judgment because the appellant failed to timely submit the ordered security for costs, despite being granted a five-day extension and personally receiving notice of the deadline. The court reasoned that since the security for costs was paid one day after the deadline expired, non-admission of the appeal was mandated by the procedural rules, resulting in the appellant being liable for the court fees of the appeal proceedings, while no party compensation was awarded due to the appellee's lack of relevant activity in the appellate phase.

Legislator-Regeste

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Art. 101 Abs. 3 ZPO, Art. 106 Abs. 1 ZPO, Art. 95 Abs. 3 ZPO, Art. 90 BGG, Art. 72 ff. BGG, Art. 113 ff. BGG; Appeal Dismissal for Untimely Security for Costs: The court reasoned that since the security for costs was paid one day after the deadline expired, non-admission of the appeal was mandated by the procedural rules, resulting in the appellant being liable for the court fees of the appeal proceedings, while no party compensation was awarded due to the appellee's lack of relevant activity in the appellate phase.

Schlagwörter

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Scheidungsverfahren Sicherheitsleistung Zivilurteil gesetzliche Verfahrensfrist Beschwerdelegitimation verspätete Kündigung Abänderung Scheidungsurteil

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 101 Abs. 3 ZPO

This article governed the setting of the deadline extension which, when missed, led to the non-admission of the appeal, referenced in the considerations preceding the dispositive.

Art. 106 Abs. 1 ZPO

This article was cited in the reasoning as the basis for imposing costs on the appellant (though the final order applies it implicitly through its cost decisions).

Art. 95 Abs. 3 ZPO

This article was cited in the reasoning regarding the non-award of party compensation.

Art. 90 BGG

Cited in the final orders section to define the decision as a final decision for the purpose of appeal to the Federal Supreme Court.

Art. 72 ff. BGG

Cited in the final orders section to indicate the applicable provisions for an appeal in civil matters to the Federal Supreme Court.

Art. 113 ff. BGG

Cited in the final orders section to indicate the applicable provisions for a subsidiary constitutional appeal to the Federal Supreme Court.

Art. 42 BGG

Cited in the final orders section regarding the form of an appeal to the Federal Supreme Court.

Art. 90 ff. BGG

Cited in the final orders section regarding the procedure for an appeal to the Federal Supreme Court.

Art. 44 ff. BGG

Cited in the final orders section concerning the deadlines applicable to the appeal to the Federal Supreme Court.

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Volltext

Obergericht des Kantons Zürich

I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: LC120057-O/U

Mitwirkend: Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Oberrichter lic. iur.

M. Spahn und Ersatzoberrichterin lic. iur. R. Blesi Keller sowie Gerichtsschreiber lic. iur. Ch. Büchi

Beschluss vom 13. März 2013

in Sachen

A._____, Kläger und Berufungskläger

gegen

B._____, Beklagte und Berufungsbeklagte

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ betreffend Abänderung Scheidungsurteil

Berufung gegen ein Urteil und eine Verfügung des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Hinwil vom 22. November 2012 (FP120024)

In der Erwägung, dass

dem Berufungskläger in Anwendung von Art. 101 Abs. 3 ZPO mit Verfügung vom 12. Februar 2013 eine einmalige Nachfrist von 5 Tagen angesetzt worden war, um den ihm mit Verfügung vom 18. Januar 2013 auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 4'000.– zu leisten (vgl. Urk. 28; Urk. 27), der Berufungskläger die Verfügung vom 12. Februar 2013 gemäss Sendungsverfolgung der Schweizerischen Post am 20. Februar 2013 persönlich in Empfang genommen hat (vgl. Urk. 28),

die Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses demnach spätestens am

25. Februar 2013 abgelaufen ist,

der Berufungskläger den Kostenvorschuss mit Einzahlungsund Buchungsdatum vom 26. Februar 2013 geleistet hat (Urk. 29 + 30), sich die Leistung des Kostenvorschusses damit als verspätet erweist, somit androhungsgemäss auf die Berufung nicht einzutreten ist (vgl. Urk. 28

S. 2, Dispositivziffer 1; Urk. 27 S. 2, Dispositivziffer 1), der Berufungskläger für das vorliegende Verfahren ausgangsgemäss kostenpflichtig ist (Art. 106 Abs. 1 ZPO),

unter Hinweis darauf, dass der Berufungsbeklagten mangels relevanter Umtriebe im Berufungsverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 95 Abs. 3 ZPO), dem Berufungskläger nicht, weil er unterliegt (Urk. 106 Abs. 1 ZPO),

wird beschlossen:

1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'000.– festgesetzt.

3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden dem Berufungskläger auferlegt und mit dem zu spät geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beilage eines Doppels von Urk. 24, sowie an das Bezirksgericht Hinwil, je gegen Empfangsschein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.

6. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert übersteigt Fr. 20'000.–. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 13. März 2013

Obergericht des Kantons Zürich

I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. Ch. Büchi

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