Cost Allocation Following Supreme Court Reversal and Claim Dismissal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court addressed the allocation of costs following the Supreme Court's decision to overturn a prior appellate ruling that had partially awarded a monetary claim of approximately Fr. 494,000 brought by the plaintiff against the defendant. Given that the Supreme Court ultimately dismissed the plaintiff's claim and returned the matter for recalculating costs, the court upheld the initial court's cost allocation and imposed the costs and attorney fees for the appellate proceedings on the plaintiff, resulting in a total payment obligation of Fr. 43,130 to the defendant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 90 BGG, § 12 Abs. 1 GebV OG, § 13 Abs. 2 AnwGebV, Art. 72 ff. BGG, Art. 113 ff. BGG, Art. 42 BGG; Cost Allocation Following Supreme Court Reversal and Claim Dismissal: 494,000 brought by the plaintiff against the defendant. Given that the Supreme Court ultimately dismissed the plaintiff's claim and returned the matter for recalculating costs, the court upheld the initial court's cost allocation and imposed the costs and attorney fees for the appellate proceedings on the plaintiff, resulting in a total payment obligation of Fr. 43,130 to the defendant.
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KI-generiertCited in the reasoning to determine the amount of the second instance decision fee, which was confirmed in order 1.
Cited in the reasoning to determine the full party compensation for the second instance proceedings, which was incorporated into the final order 3.
Cited in order 5 to indicate the rules governing an appeal in civil matters to the Federal Supreme Court.
Cited in order 5 to indicate the rules governing a subsidiary constitutional appeal to the Federal Supreme Court.
Cited in order 5 in conjunction with other articles to regulate the form of a potential appeal to the Federal Supreme Court.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: LB170044-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, die Oberrichter Dr. H.A. Müller und Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschreiber lic. iur. M. Kirchheimer
Urteil vom 12. Oktober 2017
in Sachen
A._____, lic. iur., Kläger und Berufungskläger
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ gegen
B._____, Beklagter und Berufungsbeklagter
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ betreffend Forderung
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom
1. Juni 2015 (CG120057-L)
Rückweisung: Urteil des Bundesgerichts vom 13. Juni 2017 (vormaliges Verfahren: LB150037-O)
Erwägungen:
1. Der Kläger hat mit Klage vom 25. Mai 2012 vom Beklagten die Bezahlung von Fr. 494‘053.90 nebst 5 % Zins seit 27. August 2011 gefordert (Urk. 3 S. 2). Das Bezirksgericht Zürich, 4. Abteilung, wies die Klage mit Urteil vom 1. Juni 2015 ab (Urk. 64). Mit Urteil vom 25. Februar 2016 verpflichtete die I. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich den Beklagten, dem Kläger Fr. 294‘127.40 nebst 5 % Zins seit 27. August 2011 zu bezahlen. Im Mehrbetrag wurde die Klage abgewiesen (Urk. 77). Das Bundesgericht hob diesen Entscheid mit Urteil vom
13. Juni 2017 auf, wies die Klage ab und wies die Sache zur Neuverlegung der Kosten des kantonalen Verfahrens an das hiesige Gericht zurück (Urk. 81).
2. Bei diesem Verfahrensausgang ist die erstinstanzliche Kostenund Entschädigungsregelung zu bestätigen (Urk. 64 S. 48). Der Kläger wird auch für das Berufungsverfahren kostenund entschädigungspflichtig. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist auf Fr. 20‘600.– festzusetzen (§ 12 Abs. 1 GebV OG). Die volle Parteientschädigung für das zweitinstanzliche Verfahren beträgt Fr. 12‘000.– zuzüglich 8 % Mehrwertsteuer (§ 13 Abs. 2 AnwGebV). Es resultiert eine Gesamtentschädigung von Fr. 43‘130.–.
Es wird erkannt:
1. Die erstund die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf je Fr. 20‘600.– festgesetzt.
2. Die erstund die zweitinstanzlichen Gerichtskosten werden dem Kläger auferlegt und aus den von ihm geleisteten Kostenvorschüssen bezogen. Im Mehrbetrag stellt die Gerichtskasse Rechnung.
3. Der Kläger wird verpflichtet, dem Beklagten für beide Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 43‘130.– zu bezahlen.
4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und an das Bezirksgericht Zürich, je gegen Empfangsschein.
Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen Akten an die Vorinstanz zurück.
5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert in der Hauptsache beträgt Fr. 494‘053.90.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Zürich, 12. Oktober 2017
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Die Vorsitzende: Der Gerichtsschreiber:
Dr. L. Hunziker Schnider lic. iur. M. Kirchheimer versandt am: jo