Appellant Withdraws Appeal; Costs of Appeal Awarded to Appellant.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellant, a second defendant in a civil claim, withdrew its appeal against a judgment from the lower court, leading to the cessation of the appellate proceedings. The court accepted the withdrawal, thereby upholding the lower court's ruling regarding costs and compensation from the first instance, noting that the appellant's request concerning the internal cost allocation between the defendants did not affect the appellate court's jurisdiction over the costs of the appeal itself. Consequently, the court ordered the appellant to bear the costs of the appeal proceedings but awarded no party compensation to the respondent due to the lack of significant effort in the appeal phase.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 90 BGG, Art. 72 ff. BGG, Art. 113 ff. BGG, Art. 42 BGG, Art. 44 ff. BGG; Appellant Withdraws Appeal; Costs of Appeal Awarded to Appellant: The court accepted the withdrawal, thereby upholding the lower court's ruling regarding costs and compensation from the first instance, noting that the appellant's request concerning the internal cost allocation between the defendants did not affect the appellate court's jurisdiction over the costs of the appeal itself. Consequently, the court ordered the appellant to bear the costs of the appeal proceedings but awarded no party compensation to the respondent due to the lack of significant effort in the appeal phase.
Schlagwörter
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KI-generiertCited in the decision to confirm that the ruling is a final decision reviewable by the Federal Supreme Court.
Cited to specify the rules governing an appeal in civil matters to the Federal Supreme Court.
Cited to specify the rules governing a subsidiary constitutional appeal to the Federal Supreme Court.
Cited in conjunction with other articles to determine the admissibility and form of an appeal to the Federal Supreme Court.
Cited to govern the running of deadlines concerning an appeal to the Federal Supreme Court.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: LB140066-O/U.doc
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichterin Dr. M. Schaffitz und Oberrichter lic. iur. M. Spahn sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Montani Schmidt
Beschluss vom 7. Oktober 2014
in Sachen
1. ...
2. A._____ AG, Beklagte 2 und Berufungsklägerin
2 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ gegen
B._____, Kläger und Berufungsbeklagter
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ betreffend Forderung
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 3. Abteilung, vom
3. Juni 2014 (CG120081-L)
Erwägungen:
Mit Schreiben vom 19. September 2014, beim Obergericht eingegangen am
22. September 2014, zog die Berufungsklägerin und Beklagte 2 (fortan Beklagte 2) die Berufung zurück (Urk. 153). Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben.
Hinsichtlich Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens (Dispositivziffer 3 des vorinstanzlichen Urteils vom 3. Juni 2014) ersucht die Beklagte 2 unter Verweis auf die Vereinbarung zwischen ihr und der Beklagten 1 vom 18./19. September 2014 betreffend interne Aufteilung der Schadensforderung des Klägers um Bezug bei der Beklagten 1 (Stadt C._____; Urk. 153). Dieses Gesuch erstreckt sich lediglich auf den Kostenbezug, nicht jedoch auf die Höhe der Kosten und/oder die solidarische Kostenauflage im Umfang von 6/7 zulasten der Beklagten. Demgemäss erstreckt sich die Rückzugserklärung auch auf die erstinstanzliche Regelung der Kostenund Entschädigungsfolge, weshalb diese mit dem Rückzug rechtskräftig wird. Unter Verweis auf die solidarische Haftung der Beklagten für die Verfahrenskosten gemäss Dispositivziffer 2 des vorinstanzlichen Urteils sowie unter Hinweis darauf, dass die Frage, von wem die Zentrale Inkassostelle die Kosten beziehen will, nicht Sache der Berufungsinstanz ist, erübrigen sich hierzu Weiterungen.
Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des Rechtsmittelverfahrens der Beklagten 2 aufzuerlegen. Mangels erheblicher Umtriebe ist dem Kläger und Berufungsbeklagten (fortan Kläger) für das Rechtsmittelverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen.
Es wird beschlossen:
1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'300.– festgesetzt.
3. Die Gerichtskosten des Rechtsmittelverfahrens werden der Beklagten 2 auferlegt.
4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Kläger unter Beilage des Doppels von Urk. 148, sowie an das Bezirksgericht Zürich, 3. Abteilung, je gegen Empfangsschein.
Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.
6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 29'860.45.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Zürich, 7. Oktober 2014
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. K. Montani Schmidt versandt am: mc