Appeal Dismissed for Non-Payment of Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe plaintiffs filed an appeal against a lower court judgment regarding a claim and determination of heir status, but subsequently failed to pay the court-ordered cost advance of CHF 6,000, even after being granted an extension following the denial of their request for legal aid. Consequently, the court decided not to proceed with the appeal, as mandated by procedural law for non-payment of the required fee, and assessed appeal costs of CHF 4,000 against the plaintiffs, while denying the opposing party any attorney's fees due to minimal effort involved.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 101 Abs. 3 ZPO, Art. 106 Abs. 1 ZPO, Art. 90 BGG, Art. 72 ff. BGG, Art. 113 ff. BGG, Art. 42 BGG; Appeal Dismissed for Non-Payment of Costs: Consequently, the court decided not to proceed with the appeal, as mandated by procedural law for non-payment of the required fee, and assessed appeal costs of CHF 4,000 against the plaintiffs, while denying the opposing party any attorney's fees due to minimal effort involved.
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KI-generiertThe court did not enter upon the appeal because the cost deposit was not paid, as threatened under this provision.
The appellants were ordered to bear the procedural costs based on this provision.
Cited to define the rules for filing an appeal against this decision before the Federal Supreme Court.
Cited in connection with subsidiary constitutional appeal rules for appeal to the Federal Supreme Court.
Cited as complementary rule for the admissibility and form of an appeal to the Federal Supreme Court.
Cited to confirm that this decision constitutes a final decision for the purposes of an appeal to the Federal Supreme Court.
Cited concerning the running of deadlines for an appeal to the Federal Supreme Court.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: LB120003-O/U.doc
Mitwirkend: Die Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, lic. iur. M. Spahn und Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschreiber lic. iur. G. Kenny
Beschluss vom 4. Juni 2012
in Sachen
1. A._____,
2. B._____,
3. C._____,
4. D._____,
5. E._____, Kläger und Berufungskläger
1, 2, 3, 4, 5 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ gegen
Verlassenschaft F._____, Beklagte und Berufungsbeklagte vertreten durch G._____
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ betreffend Forderung, Feststellung Erbenstellung
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Bülach, I. Abteilung, vom
9. November 2011 (CP090003)
Erwägungen:
1. Die Kläger und Berufungskläger (fortan Kläger) haben am 13. Januar 2012 rechtzeitig Berufung gegen das ihnen am 28. November 2011 zugestellte Urteil der Vorinstanz erhoben (Urk. 57+58). Nachdem von den Klägern mit Verfügung vom 1. Februar 2012 ein Kostenvorschuss von Fr. 6'000.– eingefordert worden war (Urk. 60), stellten diese am 5. März 2012 ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 63), das mit Beschluss vom 3. April 2012 abgewiesen wurde (Urk. 67). In demselben Beschluss wurde den Klägern eine letzte Frist von 10 Tagen angesetzt, um einen Kostenvorschuss von Fr. 6'000.– zu leisten (Urk. 67).
2. Die Kläger haben den Kostenvorschuss auch innerhalb der ihnen mit Beschluss vom 9. Mai 2012 angesetzten Nachfrist (Urk. 68) nicht bezahlt (Prot. II S. 9). Demzufolge ist androhungsgemäss auf ihre Berufung nicht einzutreten (Art.
101 Abs. 3 ZPO).
3. Ausgangsgemäss werden die Kläger kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Mangels erheblicher Umtriebe ist der Beklagten und Berufungsbeklagten keine Parteientschädigung zuzusprechen.
Es wird beschlossen:
1. Auf die Berufung der Kläger wird nicht eingetreten.
2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 4'000.– festgesetzt.
3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden den Klägern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.
4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Bezirksgericht Bülach, je gegen Empfangsschein.
Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.
6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 55'000.–.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Zürich, 4. Juni 2012
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. G. Kenny
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