Dismissal for Failure to Post Security for Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellate court dismissed the appeal because the appellant failed to pay the ordered security for costs by the extended deadline set by the court. The court reasoned that, pursuant to the relevant procedural law, failure to comply with the order to pay the security for costs, after being formally warned of the consequence, necessitates that the appeal not be entertained, resulting in the appellant being ordered to pay the court fees for the appeal proceedings, while no party compensation was awarded due to the lack of relevant expenses incurred by the opposing party during the appeal phase.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 101 Abs. 3 ZPO, Art. 106 Abs. 1 ZPO, Art. 95 Abs. 3 ZPO, Art. 90 BGG; Dismissal for Failure to Post Security for Costs: The court reasoned that, pursuant to the relevant procedural law, failure to comply with the order to pay the security for costs, after being formally warned of the consequence, necessitates that the appeal not be entertained, resulting in the appellant being ordered to pay the court fees for the appeal proceedings, while no party compensation was awarded due to the lack of relevant expenses incurred by the opposing party during the appeal phase.
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KI-generiertThis provision was cited in the reasoning leading up to the decision not to enter upon the appeal, due to the failure to pay the required cost deposit.
This provision was cited to establish that the appellant is liable for the costs of the appeal proceedings.
This provision was cited to justify the decision not to award legal costs to the appellee.
This provision was cited to justify imposing the court costs of the appeal proceedings on the Defendant (the appellant) in order 3.
This provision was cited in the reasoning leading to the decision not to award legal costs to the Kläger (appellee) in order 4.
This provision is cited to classify the decision as a final judgment for the purpose of appeal to the Federal Supreme Court.
Volltext
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: LA120030-O/U
Mitwirkend: Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Oberrichterin Dr. D. Scherrer und Ersatzoberrichter Dr. S. Mazan sowie Gerichtsschreiber lic. iur. Ch. Büchi
Beschluss vom 31. Januar 2013
in Sachen
A._____ AG, Beklagte und Berufungsklägerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ gegen
B._____, Kläger und Berufungsbeklagter
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ betreffend Forderung
Berufung gegen ein Urteil des Arbeitsgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom
30. Oktober 2012 (AN110047)
Nachdem der Beklagten und Berufungsklägerin (fortan Beklagte) in Anwendung von Art. 101 Abs. 3 ZPO mit Verfügung vom 15. Januar 2013 Nachfrist angesetzt worden war, um den ihr mit Verfügung vom 10. Dezember 2012 auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 16'800.– zu leisten (vgl. Urk. 39; Urk. 40), die Beklagte dem innert der ihr angesetzten Nachfrist nicht nachgekommen ist,
damit androhungsgemäss auf die Berufung nicht einzutreten ist (vgl. Urk. 39
S. 2, Dispositiv-Ziffer 1; Urk. 40 S. 2, Dispositivziffer 1), die Beklagte für das vorliegenden Verfahren ausgangsgemäss kostenpflichtig ist (Art. 106 Abs. 1 ZPO),
unter Hinweis darauf, dass dem Kläger und Berufungsbeklagten (fortan Kläger) mangels relevanter Umtriebe im Berufungsverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 95 Abs. 3 ZPO), der Beklagten nicht, weil sie unterliegt (Urk. 106 Abs. 1 ZPO),
wird beschlossen:
1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten.
2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 5'600.– festgesetzt.
3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Beklagten auferlegt.
4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Kläger unter Beilage eines Doppels von Urk. 35, sowie an das Arbeitsgericht Zürich, 4. Abteilung, sowie und an die Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein.
Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.
6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.
Es handelt sich um eine arbeitsrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 301'693.45.
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Zürich, 31. Januar 2013
Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer
Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. Ch. Büchi
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