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IV.2009.00050 • SVG ZH IV.2009.00050 KI-generiert

Social Insurance Pension Recalculation Appeal

Geschäftsnummer IV.2009.00050
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)
Kostenauflage zulasten Vorinstanz / Staat

Legislator-Zusammenfassung

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The appeal was filed by an individual challenging the social insurance institution's decision to retroactively discontinue their half disability pension. During the appeal, the institution conceded, based on a new medical assessment indicating 50% incapacity for work in an adapted occupation, that the appellant might be entitled to a three-quarter pension, not just the continued half pension previously granted upon review. The court accepted this development, upholding the appeal to the extent that it annulled the contested decision and remanded the matter to the institution for a new determination of the pension revision after supplementing the relevant factual basis, ordering the institution to cover court costs and pay the appellant legal fees.

Legislator-Regeste

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Art. 46 BGG, Art. 42 BGG, Art. 69 Abs. 1bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG, Art. 82 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG; Social Insurance Pension Recalculation Appeal: During the appeal, the institution conceded, based on a new medical assessment indicating 50% incapacity for work in an adapted occupation, that the appellant might be entitled to a three-quarter pension, not just the continued half pension previously granted upon review. The court accepted this development, upholding the appeal to the extent that it annulled the contested decision and remanded the matter to the institution for a new determination of the pension revision after supplementing the relevant factual basis, ordering the institution to cover court costs and pay the appellant legal fees.

Schlagwörter

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Neuberechnung der Invalidenrente halbe Rente Vorsorgeeinrichtung sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Feststellung der Erwerbsunfähigkeit Anwaltskosten Rückweisung zur weiteren Abklärung auf Antrag der Beschwerdegegnerin

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 69 Abs. 1bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung

This provision is cited in the reasoning section as the basis for setting the court costs, which are then imposed in order 2.

Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG

Cited in order 5 as part of the procedural rule for filing an appeal with the Federal Supreme Court.

Art. 82 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG

Cited in order 5 as part of the procedural rule for filing an appeal with the Federal Supreme Court.

Art. 46 BGG

Cited in order 5 to define the suspension period for the appeal deadline.

Art. 42 BGG

Cited in order 5 to outline the formal requirements for the appeal brief to the Federal Supreme Court.

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Volltext

IV.2009.00050

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Hurst

Sozialversicherungsrichterin Weibel-Fuchs

Gerichtssekretär Ernst

Urteil vom 10. März 2009

in Sachen

X.___

Beschwerdeführer

vertreten durch Fürsprecher Dr. Stefan Werlen

Laurenzenvorstadt 67, 5000 Aarau

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Beschwerdegegnerin

Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 2. Dezember 2008 revisionsweise die dem Beschwerdeführer bisher ausgerichtete halbe Rente der Invalidenversicherung aufgehoben hat (Urk. 2),

nach Einsicht in die Beschwerde vom 16. Januar 2009, mit welcher der Beschwerdeführer die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die weitere Ausrichtung einer halben Rente beantragt hat (Urk. 1), und in die auf Gutheissung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 27. Februar 2009 (Urk. 9),

in Erwägung,

dass die Beschwerdegegnerin vernehmlassungsweise vorbringt, aufgrund der vom Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren eingereichten Beurteilung des Dr. med. Y.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Z.___, vom 19. Februar 2009 (Urk. 7) liege eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in angepasster Tätigkeit vor, aus welcher sich ein Invaliditätsgrad von 61 % und somit revisionsweise nicht nur ein Anspruch auf Weiterausrichtung der bisherigen halben, sondern auf Ausrichtung eine Dreiviertelsrente ergebe (Urk. 9),

dass die Beschwerdegegnerin die angefochtene Verfügung noch nicht in diesem Sinne in Wiedererwägung gezogen hat, weshalb die Beschwerde antragsgemäss in dem Sinne gutzuheissen ist, dass die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit sie nach Ergänzung des entscheidrelevanten Sachverhalts neu über die Rentenrevision verfüge,

dass ausgangsgemäss die gemäss Art. 69 Abs. 1bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung auf Fr. 200.-- festzusetzenden Verfahrenskosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind und diese zu verpflichten ist, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 1'900.-- zu bezahlen,

erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2. Dezember 2008 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie nach Ergänzung des entscheidrelevanten Sachverhalts neu über die Rentenrevision verfüge.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 1'900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.

4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

- Fürsprecher Dr. Stefan Werlen unter Beilage des Doppels von Urk. 9 und einer Kopie von Urk. 11

- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

- Bundesamt für Sozialversicherungen

sowie an:

- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).