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IV.2006.00299 • SVG ZH IV.2006.00299 KI-generiert

Appeal Dismissed: Disability Insurance Benefits and Expert Medical Assessment

Geschäftsnummer IV.2006.00299
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The court dismissed an appeal against the rejection of disability insurance (IV) benefits, where the appellant requested that the matter be returned for a new decision after compelling the provision of medical documents from a specific hospital. The court reasoned that the prior decision correctly stated the legal basis for awarding IV benefits, emphasizing the principle of free assessment of evidence, which requires objective review of all available documentation for reliability. Specifically, an expert medical report was deemed comprehensive, based on thorough examinations, and explained its findings clearly, concluding that a heart condition was unlikely and noting a discrepancy between the claimed suffering and the appellant's behavior; moreover, the available file indicated the appellant failed to attend scheduled hospital appointments, and the expert considered the appellant 100% capable of working as a homemaker, justifying the dismissal of the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG, Art. 108 OG, Art. 106 OG, Art. 132 OG, Art. 2 LVG; Appeal Dismissed: Disability Insurance Benefits and Expert Medical Assessment: The court reasoned that the prior decision correctly stated the legal basis for awarding IV benefits, emphasizing the principle of free assessment of evidence, which requires objective review of all available documentation for reliability. Specifically, an expert medical report was deemed comprehensive, based on thorough examinations, and explained its findings clearly, concluding that a heart condition was unlikely and noting a discrepancy between the claimed suffering and the appellant's behavior; moreover, the available file indicated the appellant failed to attend scheduled hospital appointments, and the expert considered the appellant 100% capable of working as a homemaker, justifying the dismissal of the appeal.

Schlagwörter

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Revision von Invalidenleistungen Entscheidungen auf medizinischem Gebiet Versicherungsleistungsanspruch Beweiswürdigung Medizinische Akte begründeter Entscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BGE 125 V 352
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG

Procedural requirements cited for filing an appeal against this decision.

Art. 108 OG

Procedural requirements cited for filing an appeal against this decision (referenced within the citation of Art. 132 in connection with Art. 106 and 108 OG).

Art. 106 OG

Procedural requirements cited for filing an appeal against this decision (referenced within the citation of Art. 132 in connection with Art. 106 and 108 OG).

Art. 132 OG

Procedural requirements cited for filing an appeal against this decision.

Art. 2 LVG

Although not explicitly cited in the numbered dispositive orders, the judgment is implicitly based on the underlying law for social insurance decisions, but as per the strict rule, only explicitly cited provisions in the dispositive are included. Since no substantive provision is in the dispositive, this is omitted.

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Volltext

IV.2006.00299

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Weibel-Fuchs

Ersatzrichterin Arnold Gramigna

Gerichtssekretärin Dürst

Urteil vom 14. Juni 2006

in Sachen

A.___

Beschwerdeführerin

vertreten durch Rudolf Ruch

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)

IV-Stelle

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Beschwerdegegnerin

Nachdem die SVA, IV-Stelle, die Einsprache von A.___ vom 5. Januar 2006 (Urk. 8/53) gegen die Verfügung vom 23. November 2005 mit Entscheid vom 15. Februar 2006 (Urk. 8/50) abgewiesen hat (Urk. 2),

nach Einsicht in die Beschwerde vom 17. März 2006, mit welcher der Vertreter der Versicherten, Rudolf Ruch, sinngemäss beantragte, die Angelegenheit sei unter Anweisung des Stadtspitals B.___, "___", der IV-Stelle die ärztlichen Dokumente der Versicherten zuzustellen, zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen (Urk. 1),

in Erwägung,

dass die Beschwerdegegnerin in ihrem Einspracheentscheid vom 15. Februar 2006 (Urk. 2) die Rechtsgrundlagen für die Beurteilung der Streitfrage, insbesondere die Grundsätze der Zusprache von Rentenleistungen der Invalidenversicherung zutreffend dargelegt hat, worauf verwiesen werden kann,

dass diesbezüglich zu ergänzen ist, dass nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen haben, was für das Beschwerdeverfahren bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten,

dass hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes beziehungsweise eines Gutachtens entscheidend ist, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c),

dass Dr. med. C.___, Innere Medizin FMH, "___", in seinem gutachterlichen Bericht vom 1. November 2005, welcher den genannten Anforderungen entspricht (vgl. Anamnese, subjektive Angaben der Versicherten, objektive Befunde, Diagnose, Kommentar), lediglich eine diskrete Besenreiservarikosis und eine fragliche depressive Verstimmung mit Somatisierungstendenz diagnostizierte und insbesondere nachvollziehbar erklärte, dass es aufgrund der unauffälligen Untersuchungsbefunde und fehlenden Hinweisen für kardiovaskuläre Risikofaktoren unwahrscheinlich sei, dass eine Herzkrankheit vorliege, beziehungsweise dass eine Diskrepanz bezüglich Leidensdruck und dem Verhalten der Versicherten bestehe,

dass aufgrund der Aktenlage das Stadtspital B.___ die relevanten ärztlichen Informationen bereits der Beschwerdegegnerin zugestellt hat und daraus ersichtlich ist, dass sich die Beschwerdeführerin, entgegen ihren Behauptungen, bei diesem Spital nie zu einer Untersuchung eingefunden, beziehungsweise die entsprechenden Aufgebote dazu unentschuldigt nicht wahrgenommen hat (vgl. Urk. 8/30, Urk. 8/32-37 und Urk. 8/40),

dass Dr. C.___ die Beschwerdeführerin für die bisher ausgeübte Tätigkeit als Hausfrau zu 100 % als arbeitsfähig erachtet (Urk. 8/47 S. 3),

dass demnach die Beschwerde abzuweisen ist,

erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Das Verfahren ist kostenlos.

3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

- Rudolf Ruch

- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

- Bundesamt für Sozialversicherung

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.

Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).