Health Insurer Withdraws Appeal Against Disability Agency Decision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved an appeal by a health insurer against a decision by the Disability Insurance agency (IV-Stelle) that partially granted the insurer's objection to the initial approval of medical measures for an insured person's congenital impairment, with the insurer seeking coverage starting from an earlier date. After the court indicated a potential *reformatio in peius* and invited the insured person to participate, the appealing insurer declared its intent to withdraw its objection, leading the court to dismiss the entire legal proceeding as concluded due to the withdrawal of the appeal, as the insured party had not contested the prior decisions and showed no interest in continuing the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG, Art. 64 al. 1 lit. b ATSG; Health Insurer Withdraws Appeal Against Disability Agency Decision: After the court indicated a potential *reformatio in peius* and invited the insured person to participate, the appealing insurer declared its intent to withdraw its objection, leading the court to dismiss the entire legal proceeding as concluded due to the withdrawal of the appeal, as the insured party had not contested the prior decisions and showed no interest in continuing the case.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as the rule governing the formal requirements for submitting an appeal to the Federal Insurance Court (which is referenced in the instruction section, though the main ruling itself does not rely on it for the outcome).
Although this article is not explicitly listed in the dispositive orders 1-4, the text mentions 'Art. 64 al. 1 lit. b ATSG' in the reasoning (Erw. 2.2) regarding the grounds for the single judge's authority, but it is not cited in the final orders. I must adhere strictly to the dispositive (orders 1-4).
Cited in the reasoning (Erw. 2.2) to establish the single judge's jurisdiction based on the value in dispute, but not explicitly cited in the dispositive orders.
Volltext
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
IV.2005.00314
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Faesi als Einzelrichter
Gerichtssekretär Vogel
Verfügung vom 3. Januar 2006
in Sachen
SWICA Krankenversicherung
SWICA Gesundheitsorganisation, Rechtsdienst, X.___
Römerstrasse 38, 8401 Winterthur
Beschwerdeführerin
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)
IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
weitere Verfahrensbeteiligte:
Y.___, geb. 1993
Beigeladener
gesetzlich vertreten durch den Vater Z.___
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1.
1.1 Mit Verfügung vom 12. März 2001 sprach die IV-Stelle dem Versicherten Y.___ (AHV-Nr. …) medizinische Massnahmen zur Behandlung des Geburtsgebrechens gemäss Ziff. 390 Anhang GgV mit Wirkung vom 23. November 2000 bis 30. November 2005 zu (Urk. 7/15).
1.2 Am 1. Dezember 2003 erhob die SWICA Krankenversicherung AG (heute: SWICA Krankenversicherung, vgl. Handelsregisterauszug der Firma "SWICA Krankenversicherung" und SHAB Nr. 187 vom 27. September 2004, S. 19), die Krankenkasse des Versicherten, Einsprache gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 12. März 2001 (Urk. 7/12). Mit Entscheid vom 8. April 2004 trat die IV-Stelle auf die Einsprache wegen offensichtlicher Verspätung nicht ein (Urk. 7/10).
Die gegen diesen Entscheid von der SWICA Krankenversicherung geführte Beschwerde hiess der Einzelrichter am Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 16. Juni 2004 gut und wies die Sache zur materiellen Prüfung der Einsprache an die IV-Stelle zurück (Urk. 7/6).
In der Folge hiess die IV-Stelle die Einsprache der SWICA Krankenversicherung mit Entscheid vom 4. März 2005 teilweise gut und hielt fest, dass die Kosten für die Behandlung des Geburtsgebrechens gemäss Ziff. 390 Anhang GgV ab 19. Dezember 1999 bis 30. November 2005 von der Invalidenversicherung übernommen würden (Urk. 8 [= 7/1; da der angefochtene Entscheid von der SWICA Krankenversicherung nur unvollständig eingereicht wurde, vgl. Urk. 2, wurde eine Kopie von Urk. 7/1 als Urk. 8 zu den Akten des Sozialversicherungsgerichts genommen] und 7/2).
2.
2.1 Gegen den Einspracheentscheid vom 4. März 2005 erhob die SWICA Krankenversicherung mit Eingabe vom 17. März 2005 Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich (Urk. 1). Sie stellte folgenden Antrag: "Der Einspracheentscheid der IV-Stelle Zürich vom 4. März 2005 sei aufzuheben und die IV-Stelle zu verpflichten, die Leistungen für das Gg 390 bereits seit 15. November 1999 zu übernehmen, inklusive Zins zu 5 % gemäss ATSG-Regelung" (Urk. 1 S. 1).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 30. Mai 2005 Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 6. Juni 2005 wurde das Doppel der Beschwerdeantwort der Beschwerdeführerin zugestellt und der Schriftenwechsel als geschlossen erklärt (Urk. 9).
2.2 Mit Verfügung vom 27. Dezember 2005 wurde der Beschwerdeführerin vom zuständigen Einzelrichter (da der Streitwert Fr. 20'000.-- nicht übersteigt, § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer [vgl. Urk. 12 S. 4 Erw. 2]) eine mögliche reformatio in peius in Aussicht gestellt und Gelegenheit zur Stellungnahme oder zum Rückzug der Beschwerde gegeben. Mit derselben Verfügung wurde der Versicherte resp. sein gesetzlicher Vertreter zum Prozess beigeladen (Urk. 10).
2.3 Mit Eingabe vom 29. Dezember 2005 erklärte die Beschwerdeführerin, nach Einsicht in die Verfügung vom 27. Dezember 2005 die "Einsprache" zurückziehen zu wollen (Urk. 12). Diese Erklärung wird als Rückzug der Beschwerde vom 17. März 2005 gegen den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 4. März 2005 betreffend Medizinische Massnahmen entgegengenommen.
2.4 Da der beigeladene Versicherte weder gegen die Verfügung vom 12. März 2001 noch gegen die Einspracheentscheide vom 8. April 2004 und 4. März 2005 Rechtsmittel ergriffen hat und ein Interesse seinerseits an einer Weiterführung des Verfahrens nach dem Rückzug der Beschwerde nicht ersichtlich ist, ist der Prozess bereits vor Ablauf der ihm mit Verfügung vom 27. Dezember 2005 angesetzten Frist zur Stellungnahme als durch Rückzug der Beschwerde erledigt abzuschreiben.
Der Einzelrichter verfügt:
1. Der Prozess wird als durch Rückzug der Beschwerde erledigt abgeschrieben.
2. Das Verfahren ist kostenlos.
3. Zustellung gegen Empfangsschein an:
- SWICA Krankenversicherung
- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
- Z.___
- Bundesamt für Sozialversicherung
4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.
Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der Gerichtssekretär
Vogel