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IV.2004.00629 • SVG ZH IV.2004.00629 KI-generiert

Social Insurance Appeal Untimely Due to Missed Deadline

Geschäftsnummer IV.2004.00629
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The appellant filed a complaint against a social insurance appeal decision regarding disability pension benefits one day after the statutory 30-day appeal deadline expired, because the appeal period, which began on August 16th after an interruption due to court holidays (July 15th to August 15th), ended on September 14th. The court determined that since the appeal was submitted to the postal service on September 16th, it was filed late under the relevant social insurance law, leading to the decision to not admit the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 60 Abs. 1 ATSG, Art. 38 Abs. 4 ATSG, Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG; Social Insurance Appeal Untimely Due to Missed Deadline: The court determined that since the appeal was submitted to the postal service on September 16th, it was filed late under the relevant social insurance law, leading to the decision to not admit the appeal.

Schlagwörter

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Fristversäumnis Versicherungsleistung der Sozialversicherung Invalidenrente statutarische Leistung verspätetes Asylgesuch Sozialversicherungsstreitigkeit Nichteintreten auf Beschwerde wegen Fristsäumnis.

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG

Cited in the dispositive to detail the formal requirements for lodging an administrative court appeal against the decision.

Art. 60 Abs. 1 ATSG

Although cited in the reasoning to establish the deadline, it is not explicitly listed in the dispositive orders 1-4, so it is excluded based on the strict rule.

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Volltext

IV.2004.00629

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Ersatzrichterin Condamin

Gerichtssekretärin Bachmann

Beschluss vom 22. September 2004

in Sachen

Z.___

Beschwerdeführer

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)

IV-Stelle

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Beschwerdegegnerin

1. Mit einer am 16. September 2004 datierten und der Post gleichentags übergebenen Eingabe erhob Z.___ Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 15. Juli 2004 betreffend Invalidenrente (Urk. 1 und Urk. 2).

2.

2.1 Gemäss Art. 56 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) kann gegen Einspracheentscheide Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung des Einspracheentscheides einzureichen (Art. 60 Abs. 1 ATSG). Gemäss § 13 Abs. 3 lit. b des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht stehen die gesetzlichen und richterlichen Fristen, die nach Tagen bestimmt sind, zwischen dem 15. Juli bis und mit dem 15. August still (vgl. auch Art. 38 Abs. 4 ATSG).

2.2 Der angefochtene Einspracheentscheid vom 15. Juli 2004 wurde dem Beschwerdeführer während der Gerichtsferien, am 17. Juli 2004, eröffnet (vgl. handschriftlicher Vermerk auf Urk. 2). Damit begann der Fristenlauf am 16. August 2004, womit die Frist am 14. September 2004 endete.

Die am 16. September 2004 der Post übergebene Beschwerde ist demnach erst nach Ablauf der dreissigtägigen Rechtsmittelfrist, mithin verspätet erhoben worden, weshalb darauf nicht einzutreten ist.

Das Gericht beschliesst:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Verfahren ist kostenlos.

3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

- Z.___

- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

- Bundesamt für Sozialversicherung

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.

Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).