Social Insurance Appeal Untimely Due to Missed Deadline
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellant filed a complaint against a social insurance appeal decision regarding disability pension benefits one day after the statutory 30-day appeal deadline expired, because the appeal period, which began on August 16th after an interruption due to court holidays (July 15th to August 15th), ended on September 14th. The court determined that since the appeal was submitted to the postal service on September 16th, it was filed late under the relevant social insurance law, leading to the decision to not admit the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 60 Abs. 1 ATSG, Art. 38 Abs. 4 ATSG, Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG; Social Insurance Appeal Untimely Due to Missed Deadline: The court determined that since the appeal was submitted to the postal service on September 16th, it was filed late under the relevant social insurance law, leading to the decision to not admit the appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the dispositive to detail the formal requirements for lodging an administrative court appeal against the decision.
Although cited in the reasoning to establish the deadline, it is not explicitly listed in the dispositive orders 1-4, so it is excluded based on the strict rule.
Volltext
IV.2004.00629
Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer
Ersatzrichterin Condamin
Gerichtssekretärin Bachmann
Beschluss vom 22. September 2004
in Sachen
Z.___
Beschwerdeführer
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)
IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
1. Mit einer am 16. September 2004 datierten und der Post gleichentags übergebenen Eingabe erhob Z.___ Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 15. Juli 2004 betreffend Invalidenrente (Urk. 1 und Urk. 2).
2.
2.1 Gemäss Art. 56 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) kann gegen Einspracheentscheide Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung des Einspracheentscheides einzureichen (Art. 60 Abs. 1 ATSG). Gemäss § 13 Abs. 3 lit. b des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht stehen die gesetzlichen und richterlichen Fristen, die nach Tagen bestimmt sind, zwischen dem 15. Juli bis und mit dem 15. August still (vgl. auch Art. 38 Abs. 4 ATSG).
2.2 Der angefochtene Einspracheentscheid vom 15. Juli 2004 wurde dem Beschwerdeführer während der Gerichtsferien, am 17. Juli 2004, eröffnet (vgl. handschriftlicher Vermerk auf Urk. 2). Damit begann der Fristenlauf am 16. August 2004, womit die Frist am 14. September 2004 endete.
Die am 16. September 2004 der Post übergebene Beschwerde ist demnach erst nach Ablauf der dreissigtägigen Rechtsmittelfrist, mithin verspätet erhoben worden, weshalb darauf nicht einzutreten ist.
Das Gericht beschliesst:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Verfahren ist kostenlos.
3. Zustellung gegen Empfangsschein an:
- Z.___
- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
- Bundesamt für Sozialversicherung
4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.
Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).