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EE.2021.00047 • SVG ZH EE.2021.00047 KI-generiert

Appeal Dismissal for Failure to Submit Power of Attorney in Compensation Case

Geschäftsnummer EE.2021.00047
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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A party filed an appeal against a decision concerning COVID-19 earnings replacement compensation through a representative, but failed to submit the mandatory power of attorney despite being explicitly ordered to do so by the court with a warning of non-admittance. The court reasoned that because the necessary authorization document was not provided within the specified deadline, the appeal was deemed invalid, and therefore, pursuant to the prior warning, the court would not proceed to adjudicate the substance of the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 18 Abs. 3 GSVGer, Art. 61 Abs. 1 lit. b ATSG, Art. 56 ff. ATSG, Art. 60 ATSG, § 28 lit. a GSVGer, Art. 68 Abs. 3 ZPO; Appeal Dismissal for Failure to Submit Power of Attorney in Compensation Case: The court reasoned that because the necessary authorization document was not provided within the specified deadline, the appeal was deemed invalid, and therefore, pursuant to the prior warning, the court would not proceed to adjudicate the substance of the appeal.

Schlagwörter

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Sozialversicherungsverfahren Vollmacht Versicherungsentschädigung Beschwerdelegitimation Vertretungsverbot für Rechtsanwälte Entscheidungsbefugnis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 18 Abs. 3 GSVGer

This provision, cited in the reasoning, mandates the court to set a deadline for correction and threaten non-admission if the requirement (here, the power of representation) is not met, which formed the basis for the decision not to proceed.

Art. 61 Abs. 1 lit. b ATSG

This provision is cited in the reasoning concerning the failure to meet formal requirements, which justified the non-admission order.

Art. 56 ff. ATSG

These articles establish the general rules for appealing to the cantonal appellate body, providing the context for the initial complaint.

Art. 60 ATSG

This article governs the deadline for filing an appeal, providing procedural context relevant to the non-admission.

§ 28 lit. a GSVGer

This provision, cited in the reasoning, mandates presentation of a power of attorney for representation before the court.

Art. 68 Abs. 3 ZPO

This provision, cited in the reasoning, relates to the requirement for a power of attorney for representation.

§ 15 GSVGer

This provision, cited in the reasoning, allows for representation in proceedings before the Social Insurance Court.

Art. 82 ff. BGG

These articles are cited in the dispositive order regarding the possibility to appeal the decision to the Federal Supreme Court.

Art. 90 ff. BGG

These articles are cited in the dispositive order regarding the procedure for appealing the decision to the Federal Supreme Court.

Art. 46 BGG

This article is cited in the dispositive order to specify the periods during which the appeal deadline is suspended.

Art. 42 BGG

This article is cited in the dispositive order to detail the formal requirements for the appeal brief to the Federal Supreme Court.

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Volltext

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

EE.2021.00047

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Fankhauser

Ersatzrichter Sonderegger

Gerichtsschreiberin Stadler

Beschluss vom 30. November 2021

in Sachen

X.___

Beschwerdeführer

vertreten durch Swiss Treuhand Siegrist GmbH

Herostrasse 9, 8048 Zürich

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Beschwerdegegnerin

1. Mit Eingabe vom 22. September 2021 erhob die Swiss Treuhand Siegrist GmbH als Vertreterin von X.___ beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Beschwerde gegen einen Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 23. August 2021 betreffend Corona-Erwerbsersatzentschädigung (Urk. 1). Der Eingabe lag keine Vollmacht bei. Eine solche findet sich auch nicht in den von der Beschwerdegegnerin mit der Beschwerdeantwort vom 6. Oktober 2021 (Urk. 6) eingereichten Kassenakten (Urk. 7/1-111).

2. Gegen Verfügungen der Versicherungsträger kann innert einer Frist von 30 Tagen ab Eröffnung Beschwerde an die kantonale Beschwerdeinstanz erhoben werden (Art. 60 in Verbindung mit Art. 56 ff. des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]).

Gemäss § 15 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) können sich die Parteien im Verfahren vor dem Sozialversicherungsgericht vertreten oder verbeiständen lassen. Wer eine Partei vertritt, hat sich durch eine Vollmacht auszuweisen (§ 28 lit. a GSVGer in Verbindung mit Art. 68 Abs. 3 der Zivilprozessordnung, ZPO).

Für den Fall, dass eine Eingabe dieser Anforderung nicht genügt, setzt das Gericht eine angemessene Frist zur Verbesserung an, mit der Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (§ 18 Abs. 3 GSVGer; vgl. auch Art. 61 Abs. 1 lit. b ATSG).

3. Mit Verfügung vom 12. Oktober 2021, zugestellt am 15. Oktober 2021 (Urk. 9 und Urk. 10), setzte das Sozialversicherungsgericht X.___ und der Swiss Treuhand Siegrist GmbH eine Frist von 10 Tagen an, um die Vollmacht einzureichen, mit der Androhung, dass bei Säumnis auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (Urk. 8).

Sowohl X.___ als auch die Swiss Treuhand Siegrist GmbH liessen die angesetzte Frist unbenutzt verstreichen.

4. Da die erforderliche Vollmacht innert der angesetzten Frist nicht eingereicht wurde, ist davon auszugehen, dass keine Vertretungsbefugnis vorliegt. Damit erweist sich die Eingabe vom 22. September 2021 als ungültige Beschwerde, weshalb androhungsgemäss nicht darauf einzutreten ist.

Das Gericht beschliesst:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Verfahren ist kostenlos.

3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

- Swiss Treuhand Siegrist GmbH

- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

- Bundesamt für Sozialversicherungen

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Die Gerichtsschreiberin

Stadler