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BV.2019.00081 • SVG ZH BV.2019.00081 KI-generiert

Claim Withdrawal Against Pension Foundation

Geschäftsnummer BV.2019.00081
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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An individual withdrew their claim against a pension foundation concerning the lump-sum payout of their old-age assets; consequently, the court dismissed the case due to the withdrawal. The court reasoned that since the withdrawal resulted in the claimant being considered the losing party, and the procedure is generally free of charge under the relevant social insurance law absent willful misconduct, no court costs would be assessed, and furthermore, the prevailing defendant, as an entity tasked with public-law duties, was not entitled to legal representation fees.

Legislator-Regeste

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Art. 46 BGG, Art. 42 BGG; Claim Withdrawal Against Pension Foundation: The court reasoned that since the withdrawal resulted in the claimant being considered the losing party, and the procedure is generally free of charge under the relevant social insurance law absent willful misconduct, no court costs would be assessed, and furthermore, the prevailing defendant, as an entity tasked with public-law duties, was not entitled to legal representation fees.

Schlagwörter

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Vorsorgeguthaben Altersversicherung Stiftung Entzug der Invalidenrente juristische Person Rückzug der Zivilklage Rückzug der Klage nach Erhalt der Klageantwort

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG

Cited in order 5 as the legal basis for filing an appeal against the decision.

Art. 46 BGG

Cited in order 5 to define the period during which the appeal deadline is suspended.

Art. 42 BGG

Cited in order 5 to specify the formal requirements for the appeal brief.

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Volltext

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

BV.2019.00081

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst als Referent

Gerichtsschreiber Brügger

Verfügung vom 16. Dezember 2019

in Sachen

X.___

Kläger

gegen

Personalstiftung der Y.___ AG

c/o Y.___ AG

Beklagte

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Isabelle Vetter-Schreiber

Hubatka Müller Vetter, Rechtsanwälte

Seestrasse 6, Postfach, 8027 Zürich

Mit vom 17. November 2019 datierten, am 12. Dezember 2019 zur Post gegebenen Schreiben zog X.___ die Klage vom 22. September 2019 gegen die Personalvorsorgestiftung der Y.___ AG betreffend Kapitalauszahlung des Altersguthabens zurück (Urk. 13).

Ausgangsgemäss gilt der Kläger infolge Rückzugs der Klage als unterliegend (§ 28 GSVGer i.V.m. Art. 106 Abs. 1 ZPO).

Da § 33 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) in Verbindung mit Art. 73 Abs. 2 BVG ein in der Regel kostenloses Verfahren garantiert und dem unterliegenden Kläger keine mutwillige oder leichtsinnige Prozessführung vorzuwerfen ist (e contrario § 33 Abs. 2 GSVGer), sind keine Gerichtskosten zu erheben.

Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde darf obsiegenden Behör-

den oder mit öffentlichrechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen werden. In Anwendung dieser Bestimmung hat das Bundesgericht der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) und den privaten UVG-Versicherern sowie - von Sonderfällen abgesehen - den Krankenkassen keine Parteientschädigungen zugesprochen, weil sie als Organisationen mit öffentlichrechtlichen Aufgaben zu qualifizieren sind (BGE 112 V 361 E. 6 mit Hinweisen). Das hat grundsätzlich auch für Trägerinnen oder Versicherer der beruflichen Vorsorge gemäss BVG zu gelten (BGE 126 V 143 E. 4a mit Hinweis). Der obsiegenden Beklagten ist daher keine Parteientschädigung zu Lasten des Klägers zuzusprechen.

Der Referent verfügt:

1. Der Prozess wird als durch Rückzug der Klage erledigt abgeschrieben.

2. Das Verfahren ist kostenlos.

3. Der Beklagten wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.

4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

- X.___

- Rechtsanwältin Dr. Isabelle Vetter-Schreiber, unter Beilage des Doppels von Urk. 13

- Bundesamt für Sozialversicherungen

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Der Gerichtsschreiber

Brügger