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BV.2005.00088 • SVG ZH BV.2005.00088 KI-generiert

Insurer Recovers Pension Contributions from Former Participant

Geschäftsnummer BV.2005.00088
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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An insurer sued a former participant seeking recovery of outstanding pension plan contributions amounting to CHF 88,968.45 plus ancillary costs, requesting the lifting of an objection to execution proceedings. The court reasoned that, pursuant to the relevant law concerning occupational pensions, the defendant owed the entirety of the contributions, and the claim supported by various documents like invoices and account statements had not been substantively disputed by the defendant, who failed to respond to procedural deadlines; however, the court partially granted the claim, ordering payment of the principal sum of CHF 88,968.45 and lifting the objection to that extent, while dismissing the claim for specific execution costs as these are recoverable by law separately, and further imposed all procedural costs on the defendant due to their ungrounded objection and subsequent default in the litigation being deemed vexatious conduct.

Legislator-Regeste

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Art. 66 Abs. 2 BVG, Art. 68 Abs. 2 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs, § 33 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG; Insurer Recovers Pension Contributions from Former Participant: The court reasoned that, pursuant to the relevant law concerning occupational pensions, the defendant owed the entirety of the contributions, and the claim supported by various documents like invoices and account statements had not been substantively disputed by the defendant, who failed to respond to procedural deadlines; however, the court partially granted the claim, ordering payment of the principal sum of CHF 88,968.45 and lifting the objection to that extent, while dismissing the claim for specific execution costs as these are recoverable by law separately, and further imposed all procedural costs on the defendant due to their ungrounded objection and subsequent default in the litigation being deemed vexatious conduct.

Schlagwörter

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Vorsorgebeiträge Beitragsforderung Kostenrückforderung Versicherer Verfahrenskosten Rückforderung von Leistungen Beiträge, Mutwilligkeit.

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 66 Abs. 2 BVG
This article provides the underlying legal basis for the claim regarding employer contributions to the pension fund, which the court upheld in the main order.
Art. 68 Abs. 2 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs
This provision was cited in the reasoning to justify the partial rejection of the claim concerning collection costs (Zahlungsbefehlskosten).
§ 33 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht
This provision was cited in the reasoning as the basis for ordering the defendant to pay the costs of the proceedings due to vexatious conduct.
Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG
These articles govern the formal requirements for filing an administrative court appeal, cited in the final order regarding appeal procedure.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 2 BVG

This article provides the underlying legal basis for the claim regarding employer contributions to the pension fund, which the court upheld in the main order.

Art. 68 Abs. 2 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs

This provision was cited in the reasoning to justify the partial rejection of the claim concerning collection costs (Zahlungsbefehlskosten).

§ 33 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht

This provision was cited in the reasoning as the basis for ordering the defendant to pay the costs of the proceedings due to vexatious conduct.

Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG

These articles govern the formal requirements for filing an administrative court appeal, cited in the final order regarding appeal procedure.

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Volltext

BV.2005.00088

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Ersatzrichterin Condamin

Gerichtssekretär Stocker

Urteil vom 6. Oktober 2005

in Sachen

La Suisse Lebens-Versicherungs-Gesellschaft

Avenue de Rumine 13, Postfach 1307, 1001 Lausanne

Klägerin

gegen

E.___

Beklagter

Nach Einsicht in

die Eingabe vom 15. August 2005 (Urk. 1), mit der die La Suisse Lebens-Versicherungs-Gesellschaft Klage gegen E.___ erhob mit dem Rechtsbegehren, es sei der Beklagte zur Zahlung von Fr. 88'968.45 zuzüglich Zahlungsbefehlskosten von Fr. 200.-- zu verpflichten, und es sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 1160.04 des Betreibungsamtes A.___ zu beseitigen,

sowie die übrigen Verfahrensakten;

unter dem Hinweis darauf, dass sich der Beklagte binnen der ihm mit Verfügung vom 18. August 2005 (Urk. 4; vgl. auch Urk. 5) angesetzten Frist nicht vernehmen liess;

in Erwägung, dass

gemäss Art. 66 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) der Arbeitgeber der Vorsorgeeinrichtung die gesamten Beiträge schuldet und die Vorsorgeeinrichtung für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge Verzugszinsen verlangen kann,

die Klägerin zur Begründung der Klage im Wesentlichen ausführte, dass sich der Beklagte ihr mit Vertrag vom 30. Januar 1985 (Urk. 2/101) angeschlossen habe und aus diesem Vorsorgeverhältnis ein Saldo zu ihren Gunsten in der Höhe von Fr. 88'968.45 bestehe,

der im vorliegenden Verfahren säumige Beklagte - soweit ersichtlich und abgesehen vom ohne Begründung erhobenen Rechtsvorschlag - auch vor- beziehungsweise ausserprozessual niemals (substantiiert) Bestand und/oder Höhe der eingeklagten Forderung in Zweifel gezogen hat,

die eingeklagten Beitragsforderungen (inklusive Nebenkosten) vielmehr durch die Akten ausgewiesen ist, wobei insbesondere auf die diversen Rechnungen, Kontoauszüge, Lohnänderungsanzeigen und Mahnungen (Urk. 2/110-122, Urk. 2/124-125 und Urk. 2/129) sowie auf den Zahlungsbefehl vom 11. November 2004 (Urk. 2/128) und die Saldoberechnung vom 15. August 2005 (Urk. 2/130) hinzuweisen ist,

die ebenfalls eingeklagten Betreibungskosten hingegen nicht im vorliegenden Verfahren zugesprochen werden dürfen (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 26. September 2001, B 61/00), weil der Gläubiger von Gesetzes wegen berechtigt ist, diese Kosten von den Zahlungen des Schuldners vorab zu erheben (Art. 68 Abs. 2 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs),

demzufolge die Klage teilweise gutzuheissen und der Beklagte zu verpflichten ist, der Klägerin Fr. 88'968.45 zu bezahlen, und der in der Betreibung Nr. 1160.04 des Betreibungsamtes A.___ erhobene Rechtsvorschlag im genannten Umfang aufzuheben ist;

in weiterer Erwägung, dass das unbegründete Erheben eines Rechtsvorschlages gegen offensichtlich zu Recht in Betreibung gesetzte Beitragsforderungen verbunden mit der Säumigkeit im nachfolgenden Prozess nach der ständigen Praxis des hiesigen Gerichts als mutwilliges Verhalten im Sinne von § 33 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht zu qualifizieren ist, weshalb dem Beklagten die Kosten des vorliegenden Prozesses zu auferlegen sind;

erkennt das Gericht:

1. In teilweiser Gutheissung der Klage wird der Beklagte verpflichtet, der Klägerin Fr. 88'968.45 zu bezahlen, und es wird der in der Betreibung Nr. 1160.04 (Zahlungsbefehl vom 11. November 2004) des Betreibungsamtes A.___ erhobene Rechtsvorschlag im genannten Umfang aufgehoben. Im Mehrbetrag (Zahlungsbefehlskosten) wird die Klage abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens, bestehend aus:

Spruchgebühr: Fr. 2’000.--

Schreibgebühren: Fr. 124.--

Zustellungsgebühren: Fr. 95.--

Total: Fr. 2'219.--

werden dem Beklagten auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

- La Suisse Lebens-Versicherungs-Gesellschaft

- E.___

- Bundesamt Sozialversicherung

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.

Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).