Appeal Jurisdiction Transfer Based on Insured Person's Residence
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA party filed a complaint against a decision regarding contribution payments with the Zurich Cantonal Social Insurance Court, but subsequently requested the transfer of the appeal to the competent court, confirming their residence in the Canton of Bern, which controls the jurisdictional determination under federal law for insured persons. The court reasoned that according to the general part of social insurance law, the proper court for handling the appeal is that of the canton where the insured person resides at the time of filing, and since the complainant resides in Bern, the Zurich court lacked local jurisdiction, thus declining to rule on the merits and ordering the case file to be forwarded to the Administrative Court of the Canton of Bern.
Legislator-Regeste
AmtlichNichteintreten. Gegen einen Entscheid betreffend Lohnbeiträge hat nur der Arbeitnehmer mit Wohnsitz im Kanton Bern, nicht aber der Arbeitgeber mit Sitz im Kanton Zürich Beschwerde erhoben. Örtliche Zuständigkeit verneint.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis article was cited in the dispositive (Order 1, implied by the non-admission due to lack of local jurisdiction) to determine that the court lacked jurisdiction based on the appellant's domicile.
This article was cited in the reasoning leading to Order 1 for the referral of the case to the competent court (Administrative Court of the Canton of Bern).
Cited in Order 4 as the basis for filing an appeal to the Federal Supreme Court against this decision.
Cited in Order 4 in conjunction with Art. 82 ff. BGG as the basis for filing an appeal to the Federal Supreme Court against this decision.
Cited in Order 4 to specify the suspension periods for the appeal deadline to the Federal Supreme Court.
Cited in Order 4 to specify the formal requirements for the appeal brief to the Federal Supreme Court.
Although this article is not explicitly stated in the text, Order 2 states 'Das Verfahren ist kostenlos.' In the context of Swiss court decisions, the basis for cost rulings is usually derived from the relevant procedural code (LTF/BGG for federal decisions, or cantonal law). Since the decision refers to the BGG for appeal to the Federal Court (Order 4), and Order 2 states the procedure is free, we must rely only on explicitly cited provisions. Since no explicit cost provision from the *LTF/BGG* is cited in the dispositive regarding the lack of fees in this cantonal decision, and the text only cites BGG articles relating to the appeal *to* the Federal Court, no cost provision meeting the strict criteria is extractable here, unless we assume Order 2 is based on an unstated cantonal equivalent or Art. 66 LTF (which governs costs in the BGG appeal context, not necessarily the first instance ruling itself unless the ruling was specifically about those costs). Given the strict instruction to only extract *cited* provisions in the dispositive, and the only explicit citations are procedural ones related to the appeal to the federal court, we must omit this unless we find an explicit citation.
Volltext
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
AB.2013.00041
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichter Bachofner
Ersatzrichterin Romero-Käser
Gerichtsschreiberin Ryf
Beschluss vom 26. Juni 2013
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
gegen
Ausgleichskasse Grosshandel + Transithandel
Schönmattstrasse 4, Postfach, 4153 Reinach BL
Beschwerdegegnerin
1. Mit Eingabe vom 14. Mai 2013 (Urk. 1) erhob X.___ beim hiesigen Gericht Beschwerde gegen einen Entscheid der Ausgleichskasse Grosshandel + Transithandel vom 17. April 2013 betreffend Lohnbeiträge (Urk. 2).
Mit Verfügung vom 3. Juni 2013 (Urk. 4) wurde dem Beschwerdeführer Frist angesetzt, um zur Frage der örtlichen Zuständigkeit des hiesigen Gerichts Stellung zu nehmen.
Mit Eingabe vom 17. Juni 2013 (Urk. 6) ersuchte der Beschwerdeführer um Weiterleitung seiner Beschwerde vom 14. Mai 2013 an das zuständige Versicherungsgericht.
2.
2.1 Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) sind die Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.
2.2 Nach Art. 58 Abs. 1 ATSG ist für die Beurteilung der Beschwerde das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig, in dem die versicherte Person oder der Beschwerde führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat.
2.3 Zwar fällt bei beitragsrechtlichen Streitigkeiten gemäss Rechtsprechung im Bereich der paritätischen AHV-Beiträge bei der Beurteilung der örtlichen Zuständigkeit nicht nur der Wohnsitzgerichtsstand, sondern auch der Sitz der Arbeitgeberin in Betracht (vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2009, Art. 58 Rz 13).
Nachdem die Y.___ mit Sitz im Kanton Zürich bis zum heutigen Zeitpunkt jedoch keine Beschwerde gegen den Entscheid der Beschwerdegegnerin vom 17. April 2013 erhoben hat, sondern einzig die Beschwerde des Beschwerdeführers vorliegt, welcher mit Eingabe vom 17. Juni 2013 bestätigte, in Z.___ im Kanton Bern zu wohnen (Urk. 6), ist gestützt auf Art. 58 Abs. 1 ATSG die örtliche Zuständigkeit des hiesigen Gerichts zu verneinen.
Daher ist auf die Beschwerde mangels örtlicher Zuständigkeit des angerufenen Gerichts nicht einzutreten. Die Sache ist zur Weiterbehandlung dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, zu überweisen (vgl. Art. 58 Abs. 3 ATSG).
Das Gericht beschliesst:
1. Auf die Beschwerde wird mangels örtlicher Zuständigkeit nicht eingetreten.
Die Akten werden nach Eintritt der Rechtskraft an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, zur Beurteilung der Beschwerde überwiesen.
2. Das Verfahren ist kostenlos.
3. Zustellung gegen Empfangsschein an:
- X.___
- Ausgleichskasse Grosshandel + Transithandel unter Beilage einer Kopie von Urk. 6
- Bundesamt für Sozialversicherungen
4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die Gerichtsschreiberin
Ryf
KI/SR/ESversandt