Legislator Jurisprudence & Législation
A1 25 8 • BZG VS A1 25 8 Généré par l'IA

Hospital Authority v. State Council (Administrative Appeal Dismissed as Settled)

Numéro de cause A1 25 8
Autorité / Tribunal
Juridiction Suisse · Canton du Valais (CH-VS)
Date de la décision
Issue du litige struck_off
Frais judiciaires à la charge du recourant

Synthèse Legislator

Généré par l'IA

A hospital authority filed an administrative court appeal against a state council decision that refused partial, operational, and usage permits for underground parking facilities; however, the court dismissed the matter as settled because the appellant subsequently withdrew the appeal before a decision on the merits was reached, ruling that the withdrawing party must bear the court costs of 300.00 francs, to be offset against the deposited advance, and that no party compensation would be awarded.

Regeste Legislator

Officiel

A1 25 8 URTEIL VOM 22. MAI 2025 Kantonsgericht Wallis Öffentlichrechtliche Abteilung Dr. Thierry Schnyder Einzelrichter, sowie Seraphine Kronig, Gerichtsschreiberin, in Sachen SPITAL WALLIS - SPITALZENTRUM OBERWALLIS, 3900 Brig, Beschwerdeführerin gegen STAATSRAT DES KANTONS WALLIS, Sitten, Vorinstanz, STADTGEMEINDE BRIG-GLIS, 3900 Brig-Glis, andere Behörde, (Bauwesen) Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid vom 11. Dezember 2024.

Mots-clés

Généré par l'IA
émolument administratif avance de frais indemnisation étatique taxe d'utilisation de place de parc champ d'application matériel recours en annulation en droit de l'Union

Dispositions légales citées

Généré par l'IA
Généré par l'IA

Questions juridiques clés extraites par Legislator

Généré par l'IA
Art. 20 Abs. 1 lit. a RPflG

Cited as the basis for the single judge to decide on the matter as it had become moot due to the withdrawal of the appeal.

Art. 80 Abs. 1 lit. d i.V.m. Art. 58 VVRG

Used to confirm that the administrative appeal could be withdrawn as the case had not yet been decided on the merits.

Art. 89 Abs. 1 VVRG

Applied to impose the court costs on the appellant (the withdrawing party) as the losing party.

Art. 3 Abs. 1 GTar

Cited to explain the composition of the costs (outlays of the deciding authority and court fee).

Art. 25 GTar

Cited to establish the range for the court fee in appeal proceedings before the Administrative Law Division.

Art. 3 Abs. 3 GTar

Cited to confirm that the court fee should globally cover the costs of the registry.

Art. 13 Abs. 1 GTar

Cited regarding the criteria for setting the court fee based on the case's scope, difficulty, parties' conduct, and financial situation.

Art. 14 Abs. 1 GTar

Cited to justify the reduction of the court fee because the procedure was not concluded until the end.

Art. 91 Abs. 1 VVRG e contrario

Applied implicitly (e contrario) to deny the withdrawing party an entitlement to party compensation.

Art. 91 Abs. 3 VVRG

Cited to confirm that authorities that prevail are generally not awarded party compensation.

Art. 13 Abs. 3 GTar

Implicitly used in Order 3 to determine the calculation/set-off of costs.

Vous souhaitez savoir comment cet arrêt s'applique à votre dossier ?

Analysez cette décision avec la législation fédérale, le droit cantonal, la doctrine et la jurisprudence subséquente dans Legislator AI.

Ouvrir dans Legislator →

Texte complet

A1 25 8

URTEIL VOM 22. MAI 2025

Kantonsgericht Wallis Öffentlichrechtliche Abteilung

Dr. Thierry Schnyder Einzelrichter, sowie Seraphine Kronig, Gerichtsschreiberin,

in Sachen

SPITAL WALLIS - SPITALZENTRUM OBERWALLIS, 3900 Brig, Beschwerdeführerin

gegen

STAATSRAT DES KANTONS WALLIS, Sitten, Vorinstanz,

STADTGEMEINDE BRIG-GLIS, 3900 Brig-Glis, andere Behörde,

(Bauwesen)

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid vom 11. Dezember 2024.

Eingesehen

- die Beschwerde des Spital Wallis – Spitalzentrum Oberwallis (Beschwerdeführer)

vom 10. Januar 2025 an die Öffentlichrechtliche Abteilung des Kantonsgerichts gegen den Staatsratsentscheid vom 11. Dezember 2024 in Sachen Verweigerung der Teil-, Betriebsund Nutzungsbewilligung der Einstellhalle im 2. UG und des Parkings im 1. UG;

- das Schreiben des Beschwerdeführers vom 9. Mai 2025, mit dem die Beschwerde zurückgezogen wird. Dieses Schreiben wurde den Parteien am 16. Mai 2025 zur Kenntnisnahme zugestellt;

- die übrigen Akten;

erwägend,

- dass gemäss Art. 20 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Rechtspflege vom 11. Februar 2009 (RPflG; SGS/VS 173.1) der Präsident oder ein delegierter Richter bei Gegenstandslosigkeit einer Angelegenheit als Einzelrichter entscheiden kann und der Beschwerderückzug einen solchen Fall darstellt;

- dass eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemäss Art. 80 Abs. 1 lit. d i.V.m.

Art. 58 des Gesetzes über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege vom 6. Oktober 1976 (VVRG; SGS/VS 172.6) so lange zurückgezogen werden kann, als in der Sache selbst noch nicht entschieden worden ist;

- dass dieses Erfordernis vorliegend gegeben ist;

- dass daher das Verfahren A1 25 8 infolge Beschwerderückzugs als erledigt abgeschrieben werden kann;

- dass wegen des Beschwerderückzugs der Beschwerdeführer als unterliegende Partei gilt, weshalb ihm die Kosten von Verfahren und Entscheid aufzuerlegen sind (Art. 89 Abs. 1 VVRG);

- dass die Entschädigungspflicht aufgrund des mutmasslichen Verfahrensausgangs genau gleich fixiert würde;

- dass sich gemäss Art. 3 Abs. 1 des Gesetzes betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichtsoder Verwaltungsbehörden vom 11. Februar 2009 (GTar; SGS/VS 173.8) die Kosten aus den Auslagen der Entscheidbehörde sowie der Gerichtsgebühr zusammensetzen;

- dass die Gerichtsgebühr für Beschwerdeverfahren vor der Öffentlichrechtlichen Abteilung des Kantonsgerichts in der Regel zwischen Fr. 280.00 und Fr. 5 000.00 beträgt (Art. 25 GTar);

- dass die Gerichtsgebühr – die zudem global die Kosten der Kanzlei decken soll (Art.

3 Abs. 3 GTar) – gemäss Art. 13 Abs. 1 GTar aufgrund des Umfangs und der Schwierigkeit des Falls, der Art der Prozessführung der Parteien sowie ihrer finanziellen Situation festgesetzt wird und sich verhältnismässig reduziert, wenn ein Verfahren nicht bis zu Ende geführt wird (Art. 14 Abs. 1 GTar);

- dass aufgrund dieser Kriterien sowie unter Berücksichtigung des geringen Umfangs, eine reduzierte Gerichtsgebühr von Fr. 300.00 als angemessen erscheint, die dem Beschwerdeführer auferlegt wird. Der Betrag mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet;

- dass der Beschwerdeführer als unterliegende Partei keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat (Art. 91 Abs. 1 VVRG e contrario);

- dass gemäss Art. 91 Abs. 3 VVRG den Behörden, welche obsiegen, in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen wird und vorliegend keine Gründe bestehen, von der Grundregel abzuweichen.

Demnach erkennt das Kantonsgericht:

1. Das Verfahren A1 25 8 wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben.

2. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.00 werden dem Spital Wallis – Spitalzentrum Oberwallis auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1 500.00 verrechnet. Der Rest wird zurückerstattet.

4. Das Urteil wird dem Spital Wallis – Spitalzentrum Oberwallis, dem Staatsrat des Kantons Wallis und der Stadtgemeinde Brig-Glis schriftlich mitgeteilt.

Sitten, 22. Mai 2025