Federal Appeals Commission for Research Funding's Scope of Review
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Appeals Commission for Research Funding can review a decision rejecting a research grant application if the decision violates federal law, exceeds or abuses discretion, or is based on inaccurate findings of fact, but it cannot re-evaluate the merits of the project itself when the decision falls within the discretion of the granting authority. The commission's role is not to act as a superior expert to resolve disputes between applicants and experts, but rather to determine if the expert opinions rendered are coherent and free from obvious flaws such as internal contradictions or irrelevant considerations, similar to how higher courts review examination results.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 13 al. 3 LR, Art. 13 Abs. 3 FG, Art. 13 cpv. 3 LR; Federal Appeals Commission for Research Funding's Scope of Review: The commission's role is not to act as a superior expert to resolve disputes between applicants and experts, but rather to determine if the expert opinions rendered are coherent and free from obvious flaws such as internal contradictions or irrelevant considerations, similar to how higher courts review examination results.
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KI-generiertEstablishes the scope of review for appeals against decisions of the Swiss National Science Foundation, limiting review to violations of federal law, including abuse of discretion, or incorrect factual findings.
Volltext
JAAC 60.78
Auszug aus einem Entscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für Forschungsförderung vom 6. November 1995
Art. 13 al. 3 LR. Pouvoir d’examen de la Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche à l’égard d’un recours contre le rejet d’une demande prononcé sur la base d’une expertise.
Art. 13 Abs. 3 FG. Überprüfungsbefugnis der Eidgenössischen Rekurskommission für Forschungsförderung bezüglich einer Beschwerde gegen die auf einem Gutachten beruhende Ablehnung eines Gesuchs.
Art. 13 cpv. 3 LR. Facoltà d’esame della Commissione federale di ricorso in materia di promovimento della ricerca, in merito a un ricorso contro il rigetto di una domanda pronunciato in base a una perizia.
1. Gemäss Art. 13 Abs. 3 des BG vom 7. Oktober 1983 über die Forschung (Forschungsgesetz [FG], SR 420.1) kann mit der Beschwerde an die Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung (im folgenden: Rekurskommission) gerügt werden, die angefochtene Verfügung des Schweizerischen Nationalfonds stelle eine Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens dar oder beruhe auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des
rechtserheblichen Sachverhalts. Soweit der Schweizerische Nationalfonds im Rahmen des ihm eingeräumten Ermessens entschieden hat, ist somit für ein Einschreiten der Rekurskommission kein Raum.
2. Der Beschwerdeführer begründet seine Beschwerde damit, dass der Schweizerische Nationalfonds den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig festgestellt habe, indem das seinem Entscheid zugrundeliegende Gutachten eines Experten unrichtige Behauptungen und unqualifizierte Annahmen enthalte. Wie die Rekurskommission wiederholt entschieden hat (unveröffentlichter Entscheid vom 5. April 1994 i. S. Dr. W.G. und andere mehr), kann es nicht ihre Aufgabe sein, bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Experten und Referenten einerseits und Gesuchstellern andererseits gleichsam als Obergutachter die richtige Bewertung eines Forschungsprojektes vorzunehmen. Die Rekurskommission hat nur zu prüfen, ob die Meinungsäusserungen der beigezogenen Experten und der Referenten schlüssig, das heisst nicht mit offensichtlichen Mängeln wie innerer Widersprüchlichkeit, Übergehen von anerkannten Lehrmeinungen, sachfremden Erwägungen und ähnlichen Fehlern behaftet sind. Ihre Überprüfungsbefugnis lässt sich in dieser Beziehung mit derjenigen des Bundesgerichts bei der Überprüfung von Examensleistungen vergleichen, wo das Bundesgericht nur prüft, ob sich die entscheidenden Instanzen von sachfremden Erwägungen haben leiten lassen (BGE 106 Ia 4; 105 Ia 190). Damit wird der Erfahrung und der besonderen Sachkenntnisse der Referenten und Experten Rechnung getragen. (...)
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JAAC 60.78 - Auszug aus einem Entscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für Forschungsförderung vom 6. November 1995
In Verwaltungspraxis der Bundesbehörden Dans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération In Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione
Jahr 1996 Année Anno
Band 60 Volume Volume
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Ref. No 150 003 191
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