State Security Files: Redaction of Case Worker Identities Upheld
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis case concerns a request for access to state security files, specifically concerning the redaction of information about case workers. The court ruled that the special representative is not obligated to verify the accuracy of the file entries, and the affected person's interest in correcting entries does not justify revealing the identities of those who handled the files. While the representative may note disputed entries and correct obviously erroneous factual information like birth year or profession, this does not create a right to a full review and correction of all file contents.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 5 al. 1er ODSE, Art. 5 al. 2 ODSE, Art. 5 Abs. 1 VBS, Art. 5 Abs. 2 VBS, Art. 5 cpv. 1 OTD, Art. 5 cpv. 2 OTD; State Security Files: Redaction of Case Worker Identities Upheld: The court ruled that the special representative is not obligated to verify the accuracy of the file entries, and the affected person's interest in correcting entries does not justify revealing the identities of those who handled the files. While the representative may note disputed entries and correct obviously erroneous factual information like birth year or profession, this does not create a right to a full review and correction of all file contents.
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KI-generiertThis provision mandates the redaction of information concerning case workers, which the court upheld in its decision.
This provision defines the scope of the special representative's duties, clarifying that they are not obliged to verify the factual accuracy of file entries, a point central to the court's reasoning.
Volltext
JAAC 57.4D
Auszug aus einem Entscheid des Bundesrates vom 15. April 1992
Consultation des documents de la Confédération établis pour assurer la sécurité de l’Etat. Art. 5 al. 1er ODSE. Le préposé spécial n’est pas tenu d’examiner l’exactitude du contenu des fiches. Art. 5 al. 2 ODSE. L’intérêt de la personne concernée à une éventuelle correction des inscriptions ne justifie pas une exception au caviardage des données relatives aux personnes ayant traité les fiches.
Einsicht in Staatsschutzakten des Bundes. Art. 5 Abs. 1 VBS. Der Sonderbeauftragte ist nicht verpflichtet, Ficheneinträge auf ihre inhaltliche Richtigkeit zu überprüfen. Art. 5 Abs. 2 VBS. Das Interesse der betroffenen Person an einer allfälligen Berichtigung der Einträge rechtfertigt keine Ausnahme von der Abdeckung der Angaben über Sachbearbeiter.
Consultazione dei documenti federali di sicurezza dello Stato. Art. 5 cpv. 1 OTD. L’incaricato speciale non è obbligato a verificare le schede per quanto concerne l’esattezza del loro contenuto. Art. 5 cpv. 2 OTD. L’interesse della persona in questione a un’eventuale correzione delle iscrizioni non giustifica un’eccezione all’occultamento dei dati relativi agli incaricati delle schede.
Bei diesen Eintragungen sind die Namen und Kürzel von Sachbearbeitern zugedeckt. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe ein schätzenswertes Interesse an der Offenlegung der Namen der Sachbearbeiter, um seinen Anspruch auf Richtigstellung von Eintragungen in Fichen und Akten durchsetzen zu können. Insbesondere sei die Eintragung vom 13. November 1973 wahrheitswidrig und verleumderisch. Er verlange deshalb die Abklärung des Vorgangs und die Einvernahme der abgedeckten Personen. Die hier aufgeführten Personennamen und Kürzel von Sachbearbeitern müssen gemäss Art. 5 Abs. 2 der V vom 5. März 1990 über die Behandlung von Staatsschutzakten des Bundes (VBS, SR 172.014) zwingend zugedeckt werden. Zudem ist die Offenlegung der Sachbearbeiterkürzel nicht notwendig, um Bestreitungsbegehren stellen zu können. In diesem Zusammenhang verlangt der Beschwerdeführer verschiedentlich, dass die abgedeckten Personen befragt und dass Sachverhalte auf ihre Richtigkeit hin geprüft werden. Solche Befragungen und Untersuchungen sind nicht Gegenstand des Verfahrens um Einsicht in die Karteikarten der Bundesanwaltschaft und sind in der VBS dementsprechend nicht vorgesehen. Der Sonderbeauftragte muss gemäss Art. 1 Abs. 2 und Art. 5 Abs. 1 VBS lediglich die Einsicht in die Karteikarten der Bundesanwaltschaft gewährleisten; die Prüfung der Eintragungen auf ihre Richtigkeit fällt hingegen nicht in seinen engeren Kompetenzbereich. Wegen des Sachzusammenhangs und aus verwaltungsökonomischen Gründen hat sich der Sonderbeauftragte immerhin bereit gefunden, bei bestrittenen Eintragungen die Bemerkung «von der betroffenen Person bestritten» anzuführen. Er berichtigt ausnahmsweise sogar offensichtlich falsche Eintragungen, wie Angaben über Jahrgang, Heimatort, Beruf, Zivilstand und ähnliches, wenn der Gesuchsteller deren Unrichtigkeit nachweist. Daraus kann aber kein Anspruch auf umfassende Prüfung und allfällige Berichtigung von Ficheneintragungen durch den Sonderbeauftragten für Staatsschutzakten oder gar durch die Beschwerdeinstanz abgeleitet werden.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
JAAC 57.4D - Auszug aus einem Entscheid des Bundesrates vom 15. April 1992
In Verwaltungspraxis der Bundesbehörden Dans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération In Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione
Jahr 1993 Année Anno
Band 57 Volume Volume
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Ref. No 150 001 826
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