Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB JAAC-57-4B KI-generiert

Access to Wiretap Report Reference Number Granted

Geschäftsnummer VPB JAAC-57-4B
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A special representative denied access to a reference number for a wiretap report, arguing it contained no useful additional information. The court ruled that while the relevant regulation allows for limitations on access to state security files, these limitations are exhaustive and can only be applied under specific circumstances outlined in the law. Since no such circumstances applied and the reference number was not useful to the individual, the court ordered the number to be disclosed, emphasizing the principle of granting access unless specifically prohibited.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 5 VBS, Art. 5 Abs. 1 VBS, Art. 5 Abs. 2 und Abs. 3 Bst. a-d VBS; Access to Wiretap Report Reference Number Granted: The court ruled that while the relevant regulation allows for limitations on access to state security files, these limitations are exhaustive and can only be applied under specific circumstances outlined in the law. Since no such circumstances applied and the reference number was not useful to the individual, the court ordered the number to be disclosed, emphasizing the principle of granting access unless specifically prohibited.

Schlagwörter

KI-generiert
Akteneinsicht Informationszugang besondere Umstände Gegendarstellung beschränktes Einsichtsrecht Beschlagnahme elektronischer Daten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 5 Abs. 1 VBS

Basis for granting access to files concerning the applicant.

Art. 5 Abs. 2 und Abs. 3 Bst. a-d VBS

Defines the grounds for refusal or restriction of access, which must be exhaustive.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

JAAC 57.4B

Auszug aus einem Entscheid des Bundesrates vom 21. Oktober 1992

Consultation des documents de la Confédération établis pour assurer la sécurité de l’Etat. L’art. 5 al. 1er , al. 2 et al. 3 let. a-d ODSE part du principe que la consultation est autorisée et règle les exceptions de manière exhaustive. Aussi la consultation ne peut-elle être restreinte ou refusée qu’aux conditions prévues dans l’ODSE, mais non pour le motif que l’emplacement caviardé sur la fiche ne prive pas la personne concernée d’une information supplémentaire qui lui servirait à quelque chose.

Einsicht in Staatsschutzakten des Bundes. Art. 5 Abs. 1, Abs. 2 und Abs. 3 Bst. a-d VBS gehen vom Grundsatz der Einsichtsgewährung aus und regeln die Ausnahmen abschliessend. Somit kann die Einsicht nur unter den in der VBS aufgeführten Voraussetzungen beschränkt oder verweigert werden, nicht aber mit der Begründung, die zugedeckte Fichenstelle umfasse für die betroffene Person keine verwertbare Zusatzinformation.

Consultazione dei documenti federali di sicurezza dello Stato. L’art. 5 cpv. 1, 2 e 3 lett. a-d OTD parte dal principio della concessione del diritto alla consultazione e disciplina esaustivamente le eccezioni. Pertanto la consultazione può essere limitata o rifiutata soltanto alle condizioni elencate nella OTD, ma non con la motivazione che la parte occultata della scheda non contiene alcuna informazione suppletiva utilizzabile per la persona interessata.

2. Entgegen der Empfehlung des Ombudsmannes hat der Sonderbeauftragte die Referenznummer zu einem Telefonabhörungsbericht in der Eintragung vom 11. August 1970 nicht offengelegt. Er begründet seine Zudeckung damit, dass dem Beschwerdeführer keine zusätzliche Information materiellen Gehaltes vorenthalten werde. Gestützt auf Art. 5 Abs. 1 der V vom 5. März 1990 über die Behandlung von Staatsschutzakten des Bundes (VBS, SR 172.014) gewährt der Sonderbeauftragte den Gesuchstellern Einsicht in die sie betreffenden Karteikarten. In Art. 5 Abs. 2 und Abs. 3 Bst. a-d VBS werden die Verweigerungsund Beschränkungstatbestände der Einsicht abschliessend geregelt. Dies bedeutet, dass die VBS vom Grundsatz der Einsichtsgewährung ausgeht. Die Beschränkung oder Verweigerung der Einsicht ist nur unter den in der VBS aufgeführten Voraussetzungen zulässig. Sowohl der Sonderbeauftragte als auch der Ombudsmann haben dem Beschwerdeführer mitgeteilt, dass die ihm offengelegte Information aus einer Telefonüberwachung stamme. Wie der Sonderbeauftragte in seiner Vernehmlassung zu Recht festgestellt hat, gibt die zugedeckte Referenznummer dem Beschwerdeführer keine für ihn verwertbare Zusatzinformation. Nachdem aber keine Gründe ersichtlich sind, die eine Verweigerung oder Beschränkung rechtfertigen würden, hat er gestützt auf Art. 5 VBS Anspruch darauf, die ihm vorenthaltene Referenznummer einzusehen. Im übrigen entspricht diese Lösung der geltenden Praxis bezüglich der Offenlegung von Referenznummern unter der Fichenrubrik «Akten». Aus diesen Gründen wird die Beschwerde in diesem Punkt gutgeheissen.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

JAAC 57.4B - Auszug aus einem Entscheid des Bundesrates vom 21. Oktober 1992

In Verwaltungspraxis der Bundesbehörden Dans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération In Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione

Jahr 1993 Année Anno

Band 57 Volume Volume

Seite --- Page Pagina

Ref. No 150 001 820

Das Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert. Le document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale. Il documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.