Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 95-3336 KI-generiert

Switzerland Meat and Livestock Smuggling Investigation

Geschäftsnummer VPB 95-3336
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

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Authorities investigated a ring involved in smuggling meat and livestock into Switzerland, uncovering illegal imports of approximately 150 calves and cattle valued at 1.5 million francs and 370 tons of meat valued at 7 million francs. The court found that while smuggling has occurred and customs controls are ongoing, current investigations do not indicate these cases are merely the "tip of the iceberg," and further third-party investigation is not currently warranted, though the customs administration will use findings to refine future risk assessments and implement additional measures to combat such smuggling.

Legislator-Regeste

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Art. 37 Absatz; Switzerland Meat and Livestock Smuggling Investigation: Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

Schlagwörter

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Zollverwaltung ergänzende Abklärung Schlepperei Geldwäschereiuntersuchung Amtliche Kontrollen, Veterinärkontrollen Hehlerei

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 37 Absatz
September 1995 application plus souple que par le passé de l'article 37 Rapport écrit du Conseil fédéral alinéa 2 de la constitution, conformément à son souci de prédu 5 septembre 1995 senter une vue d'ensemble des problèmes de financement
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Volltext

6. Oktober 1995 N 2231 Interpellation Tschopp partenaires sont toutes basées sur des actions volontaires keine Rede von Hunderttausenden von Tonnen sein, zumal

des producteurs, comme par exemple le respect de l'ordonder jährliche Import von Fleisch aller Art nicht mehr als

nance en préparation sur les signes de reconnaissance de 120000 Tonnen ausmacht. Im ganzen gesehen wurden

l'agriculture biologique. Dans tous les cas, la Suisse doit être etwa 1500 Kälber und Rinder im Gesamtwert von etwa

en mesure, après la mise en place de la réforme «Politique 1,5 Millionen Franken sowie insgesamt etwa 370 Tonnen agricole 2002», d'offrir des conditions-cadres comparables à Rind-, Pferdeund Schweinefleisch im Wert von etwa celles des producteurs de l'espace continental européen. 7 Millionen Franken illegal eingeführt.

Das Vieh wurde mit Lastwagen in Grenznähe gefahren, dort Erklärung des Interpellanten: befriedigt ausgeladen und meistens im Zwischengelände über die Déclaration de l'interpellateur: satisfait Grenze getrieben, alsdann wieder auf Lastwagen verladen und weitertransportiert. Vorgängig der illegalen Einfuhren wurde die Gegend ausgekundschaftet, um sich zu vergewissern, dass keine Grenzwächter im Dienst waren.

Die Einfuhr des Fleisches erfolgte in Kühlcamions in Mengen #ST# 95.3336 von 2 bis 7 Tonnen über stark frequentierte Zollübergänge.

Die Chauffeure meldeten jeweils, dass sie keine Waren gela- Interpellation Ruf den hätten. Das Fleisch war hinter aufgeschichteten Paletten Fleischund Schlachtviehschmuggel versteckt und konnte so ohne Auslad dieses Ladegutes nicht entdeckt werden. in der Westschweiz. Massnahmen Es ist nicht auszuschliessen, dass weiteres Vieh und Fleisch Contrebande de viande et de bétail illegal eingeführt worden sind. Nichtanmeldungen von de boucherie en Suisse romande. Fleisch werden von den Grenzorganen denn auch immer Mesures de lutte wieder aufgedeckt und die fehlbaren Personen entsprechend zur Rechenschaft gezogen. Die laufende Untersuchung erbrachte bisher keine Hinweise, die darauf hindeuten würden, dass es sich bei diesen beiden Schmuggelfällen bloss um die Spitze eines Eisberges handelte. Dieser Viehund Fleisch- Wortlaut der Interpellation vom 23. Juni 1995 schmuggel wird durch die betreffenden Organe der Zollver- Fragen an den Bundesrat: waltung untersucht. Eine weitere Untersuchung durch Dritte

1. Seitens einheimischer Fleischproduzenten besteht der drängt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht auf. Verdacht, beim aufgedeckten Schmuggel handle es sich nur 2. Was die Grenzkontrollen angeht, hat die Zollverwaltung

um die berühmte «Spitze des Eisbergs». Wie beurteilt der die ersten Erkenntnisse bei der Risikobeurteilung berück-

Bundesrat den Umfang bzw. die Dauer sowie die Auswirkunsichtigt und im Betrieb umgesetzt. Nach Auswertung des Un-

gen dieses Fleischschmuggels? Ist der Bundesrat allenfalls tersuchungsergebnisses aus diesen beiden Schmuggelfällen

bereit, eine entsprechende Untersuchung durchführen zu werden die nötigen Lehren abschliessend gezogen werden. lassen? Zudem wird sie zusammen mit anderen Behörden und Bran-

2. Welche Massnahmen gedenkt der Bundesrat zu ergreifen, chenverbänden prüfen, mit welchen zusätzlichen Mitteln ge-

um derartigen Fleischschmuggel möglichst stark zu erschwemeinsam gegen den Viehund Fleischschmuggel vorgeganren bzw. wenn möglich zu unterbinden? gen werden soll. Texte de l'interpellation du 23 juin 1995 Erklärung des Interpellanten: befriedigt Le Conseil fédéral est prié de répondre aux questions suivan- Déclaration de l'interpellateur: satisfait tes:

1. Les producteurs de viande suisses soupçonnent que la contrebande mise au jour ne représente que la «pointe de l'iceberg», selon la formule bien connue. Quelle est l'ampleur de cette contrebande selon les estimations du Conseil fédé- #ST# 95.3112 ral? Depuis combien de temps se pratique-t-elle et quelles en sont les incidences? Le Conseil fédéral envisage-t-il d'ordon- Interpellation Tschopp ner une enquête à ce sujet?

2. Quelles mesures pense-t-il prendre pour entraver ou Strassengebühren. Ein Tabu? même stopper ce genre de contrebande? Péages routiers. Tabou absolu? Mitunterzeichner - Cosignataires: Bischof, Keller Rudolf, Stalder, Steffen (4)

Wortlaut der Interpellation vom 13. März 1995 Schriftliche Begründung - Développement par écrit Schliesst der Bundesrat bei der Überprüfung der Finanzie- In der Westschweiz wurde im vergangenen Frühling ein rungsmöglichkeiten der neuen Alpentransversalen die Erhe- Fleischund Schlachtvieh-Schmugglerring aufgedeckt. Hunbung von Strassengebühren mit ein, oder beabsichtigt er

derttausende von Tonnen des illegal eingeführten Bankfleieine flexiblere Anwendung von Artikel 37 Absatz 2 der Bun-

sches und über tausend eingeschmuggelte Tiere trugen desverfassung als bisher, entsprechend seinen Bemühunmassgeblich dazu bei, dass die Schlachtviehpreise massiv gen, eine Gesamtschau der Finanzierungsprobleme vorzule-

sanken und den einheimischen Produzenten Millionen von gen, die sich bei allen Transportarten stellen, wie er in seiner

Franken verlorengingen. Viele Bauernfamilien bangen we- Pressemitteilung vom 6. März 1995 zum Ausdruck gebracht gen der Preiszusammenbrüche auf dem Schlachtviehmarkt hat? um ihre Existenz. Auch für die Bundeskasse resultierte aufgrund dieses breit angelegten Schmuggels ein erheblicher Texte de l'interpellation du 13 mars 1995 Schaden in Form entgangener Zollabgaben. Est-ce que le Conseil fédéral inclut, dans le réexamen des modes de financement des nouvelles transversales alpines, Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates le prélèvement de péages, ou a-t-il l'intention d'étudier une vom 5. September 1995 application plus souple que par le passé de l'article 37 Rapport écrit du Conseil fédéral alinéa 2 de la constitution, conformément à son souci de prédu 5 septembre 1995 senter une vue d'ensemble des problèmes de financement

1. Nach dem heutigen Stand der Untersuchung, die wegen qui découlent de toutes les formes de transport, souci exdes grossen Umfanges noch nicht abgeschlossen ist, kann primé dans son communiqué de presse du 6 mars 1995? Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Ruf Fleischund Schlachtviehschmuggel in der Westschweiz. Massnahmen

Interpellation Ruf Contrebande de viande et de bétail de boucherie en Suisse romande. Mesures de lutte

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1995 Année Anno

Band IV Volume Volume

Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 13 Séance Seduta

Geschäftsnummer 95.3336 Numéro d'objet Numero dell'oggetto

Datum 06.10.1995 - 08:00 Date Data

Seite 2231-2231 Page Pagina

Ref. No 20 026 217

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