Swiss Funding for Population Programs: Adherence to Principles
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council was asked to review Swiss contributions to multilateral institutions concerning population policy and birth control, ensuring compliance with Swiss principles, and to subordinate future support to adherence to these principles, particularly regarding contraceptive vaccines and the Human Reproduction Programme of the WHO. The Council acknowledged that while stabilizing world population is a goal for sustainable development, Switzerland prioritizes social development, access to healthcare and education, and respect for human dignity over quantitative population reduction measures. The Council agreed to take note of the postulate, recognizing that some international population programs, particularly those using incentives or testing experimental methods, may contradict Swiss principles of human rights and voluntary family planning.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 68 LAVS; Swiss Funding for Population Programs: Adherence to Principles: The Council acknowledged that while stabilizing world population is a goal for sustainable development, Switzerland prioritizes social development, access to healthcare and education, and respect for human dignity over quantitative population reduction measures. The Council agreed to take note of the postulate, recognizing that some international population programs, particularly those using incentives or testing experimental methods, may contradict Swiss principles of human rights and voluntary family planning.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as a basis for collaboration between compensation offices and occupational pension institutions for employer control, specifically regarding wage adjustments in the old-age and survivors' insurance (AHV).
Volltext
Postulat Wick 2198 N 6 octobre 1995
Le Conseil fédéral est prié de: Die Weltbank hat in den achtziger Jahren z. B. die Vergabe
1. réexaminer l'usage qui est fait des contributions suisses von Krediten an die Regierungen von Senegal und Kenia an
aux institutions multilatérales (y compris la Banque mondiale) bevölkerungspolitische Programme geknüpft. Bekannt ist
dans les domaines de la politique démographique et de la ré- auch, dass im Rahmen der von der Weltbank mitfinanzierten
gulation des naissances, afin de vérifier sa conformité avec nationalen Bevölkerungsprogramme Indiens oder Indonesi-
les règles appliquées par la Suisse en la matière, et faire rap- ens Frauen mittels Bezahlung oder anderen Anreizen dazu
port sur les programmes soutenus par la Suisse en indiquant bewegt wurden, sich sterilisieren zu lassen oder andere lang-
les modalités de financement; fristig wirksame Verhütungsmethoden anzuwenden wie z. B.
2. subordonner, le cas échéant, la continuation du soutien au die Notplant-Kapseln. Innerhalb des Human Reproduction
respect des règles appliquées par la Suisse; Programme der WHO wird an einem «Antischwangerschafts-
3. faire en sorte, notamment pour ce qui est du programme Impfstoff» geforscht. Die Gefahren des Missbrauchs und der
de recherche en reproduction humaine de l'OMS, que les Manipulation des Immunsystems zum Zwecke der Verhütung
crédits suisses ne soient plus affectés au développement de sind sehr gross. Der Impfstoff wird in verschiedenen Ländern
vaccins contraceptifs. unter medizinisch und ethisch unzureichenden Bedingungen
an Frauen getestet. In Schweden mussten letzten Sommer
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Bär, Baumann die Versuche an allen sieben Teilnehmerinnen am Impfpro-
Ruedi, Bäumlin, Bircher Peter, Brügger Cyrill, Bugnon, Bühl- gramm wegen inakzeptabler Nebenwirkungen abgebrochen
mann, Bundi, Carobbio, Couchepin, Danuser, Darbellay, werden.
Dormann, Eggenberger, Eymann Christoph, Fankhauser, Diesen vorwiegend in den Ländern des Südens angewand-
von Feiten, Gadient, Goll, Gonseth, Gross Andréas, Haering ten Verhütungsmethoden ist gemeinsam, dass sie vielen
Binder, Hafner Ursula, Hämmerle, Herczog, Hollenstein, Frauen mit keiner, mangelhafter oder bewusst fehlgeleiteter
Jeanprêtre, Ledergerber, Lepori Bonetti, Leuenberger Ernst, Information über Ausmass und Dauer der Wirkung verab-
Leuenberger Moritz, Marti Werner, Meier Hans, Meyer Theo, reicht werden und von den Frauen und Familien selbst nicht
Robert, Ruffy, Scheurer Rémy, Schmid Peter, Seiler Rolf, mehr rückgängig gemacht werden können. Diese Verhü-
Singeisen, Steiger Hans, Strahm Rudolf, Thür, Tschopp, tungs- und Familienplanungsmethoden orientieren sich mehr
Vollmer, Wanner, Weder Hansjürg, Wick, Wiederkehr, Zbin- an bevölkerungspolitischen Zielen als an den Bedürfnissen
den, Ziegler Jean (52) der Frauen und Männer und stehen klar im Widerspruch zu
den schweizerischen Grundsätzen und Richtlinien.
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Aus diesem Grund haben seit November 1993 rund
Anlässlich der Internationalen Konferenz über Bevölkerung 400 Frauen- und Entwicklungsorganisationen aus allen Kon-
und Entwicklung (ICPD) im September 1994 in Kairo bestä- tinenten eine Erklärung unterzeichnet, welche einen Stopp
tigte die Schweizer Delegation bereits früher definierte der Forschung an «Impfstoffen» gegen Schwangerschaft
Grundsätze und Richtlinien im Bereich der Bevölkerungs- verlangt. Die Forschungen werden bei der WHO in Genf mit
politik. Unterstützung der Weltbank, UNDP und UNFPA sowie ver-
Die Richtlinien des Bundesrates für die Schweizer Delega- schiedener Regierungen, so auch der schweizerischen,
tion an der ICPD von 1994 erachten die zukünftige Stabilisie- durchgeführt.
rung der Weltbevölkerung als eine der Massnahmen zur Er-
reichung einer nachhaltigen Entwicklung. Die Schweiz aner- Schriftliche Erklärung des Bundesrates
kennt aber auch die besondere Verantwortung der Industrie- vom 5. September 1995
länder für eine gerechtere und sparsamere Nutzung der Déclaration écrite du Conseil fédéral
vorhandenen Ressourcen. du 5 septembre 1995
Im Vordergrund der von der Schweiz angestrebten Massnah- Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
men stehen deshalb nicht quantitative Ziele zur weltweiten
Reduktion des Bevölkerungswachstums, sondern die «so- Überwiesen - Transmis
ziale Entwicklung, insbesondere der Zugang zu Gesund-
heitsversorgung und Bildung für alle», und der «Respekt vor
der Würde und Freiheit des Menschen». Der Bundesrat hat
es konsequenterweise in der Beantwortung einer Motion der
Fraktion der Schweizer Demokraten und der Lega dei Tici-
nesi vom 17. Juni 1992 als «nicht nur unnötig, sondern sogar #ST# 95.3264
kontraproduktiv» bezeichnet, die Entwicklungszusammenar-
beit an die Durchführung von Bevölkerungsprogrammen zu Postulat Wick
binden.
Anlässlich der dritten Vorbereitungssitzung zur Kairoer Kon- Internationale Ächtung
ferenz im April 1994 bezeichnete die Schweizer Delegation der Laser-Blendwaffen
zudem ökonomische und soziale Anreize zur Familienpla-
nung als «unvereinbar mit dem Respekt vor grundlegenden
Bannissement des armes laser
Menschenrechten». Die Gelder für Entwicklungszusammen- à effet aveuglant
arbeit sollen vielmehr verstärkt in den sozialen Bereich und
zugunsten der Frauen umgelagert werden.
Dieser Zielsetzung entsprechen auch die Richtlinien der Di-
rektion für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Wortlaut des Postulates vom 14. Juni 1995
Hilfe (DEH) von 1988 im Bereich der Bevölkerungspolitik: Nach einem Bericht in der «Schweizerischen Zeitschrift für
«Insoweit die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit Akti- Militär- und Katastrophenmedizin» (72, 15-16, 1995), basie-
vitäten im demographischen Bereich in Betracht zieht, sind rend auf einer Broschüre des IKRK «Les armes qui aveug-
diese prioritär in den Rahmen integrierter Aktionen zu stellen, lent», werden zurzeit Antipersonen-Laserwaffen entwickelt,
etwa von Programmen zur Verbesserung des Gesundheits- welche den einzigen Zweck haben, den Gegner durch Erblin-
wesens und des Bildungswesens, insbesondere zugunsten den auszuschalten. Diese leichte, lautlose Waffe eignet sich
der weiblichen Bevölkerung.» selbstverständlich nicht nur für den kriegerischen, sondern
Der weitaus grösste Teil der jährlich rund 10 Millionen Fran- sehr wohl auch für den terroristischen Einsatz. Diese Waffe
ken schweizerischer Entwicklungsgelder an die Familienpla- zerstört die Netzhaut. Die Wirkung ist damit definitiv!
nung geht an multilaterale Institutionen. Mangels genügender Die Unterzeichneten bitten den Bundesrat, alles zu unterneh-
Transparenz ist die Gewähr nicht gegeben, dass diese Gelder men, damit die Entwicklung und der Einsatz dieser grausa-
schlussendlich doch Bevölkerungsprogramme entgegen den men Waffe, in Unterstützung der Anstrengungen des IKRK,
schweizerischen Grundsätzen und Richtlinien mitfinanzieren. international geächtet werden.
6. Oktober 1995 N 2199 Postulat Theubet
Texte du postulat du 14 juin 1995 #ST# 95.3263
Un article publié dans la «Revue suisse de médecine militaire
et de catastrophes» (72, 15-16, 1995), lui-même inspiré Postulat Theubet
d'une brochure du CICR intitulée «Les armes qui aveuglent»,
rapporte que l'on développe actuellement des armes laser Ausgleichskassen. Information
antipersonnel qui mettent l'ennemi hors de combat en le ren- an die Vorsorgeeinrichtungen
dant aveugle. Ces armes silencieuses et d'une grande légè-
reté, qui se prêtent tout naturellement à des usages militai-
Caisses de compensation.
res, mais qui pourraient tout aussi bien servir à des fins ter- Informations en faveur des institutions
roristes, provoquent la destruction de la rétine. Leur effet est de prévoyance professionnelle
irréversible!
Les cosignataires de la présente intervention prient le Con-
seil fédéral de faire tout son possible pour que le développe-
ment et l'utilisation de ces armes barbares soient interdits au Wortlaut des Postulates vom 14. Juni 1995
niveau international; il contribuerait ainsi à soutenir les efforts Ich ersuche den Bundesrat zu prüfen, ob das Kreisschreiben
déployés par le CICR dans ce domaine. des Bundesamtes für Sozialversicherung an die Ausgleichs-
kassen über die Kontrolle der Arbeitgeber ergänzt werden
Mitunterzeichner- Cosignataires: Aguet, Allenspach, Aubry, kann. Diese Ergänzung soll sicherstellen, dass Nachzahlun-
Bär, Baumann Ruedi, Baumann Stephanie, Baumberger, gen geschuldeter Beiträge an die AHV der Vorsorgeeinrich-
Bäumlin, Bezzola, Binder, Bircher Peter, Bonny, Borei Fran- tung der betreffenden Firma gemeldet werden.
çois, Borer Roland, Bortoluzzi, Brunner Christiane, Bugnon,
Bühlmann, Bundi, Bürgi, Caccia, Carobbio, Caspar-Mutter, Texte du postulat du 14 juin 1995
Chevallaz, Cincera, Columberg, Cornaz, Danuser, Darbellay, Le Conseil fédéral est invité à examiner la possibilité d'effec-
David, Deiss, Dormann, Ducret, Dünki, Eggenberger, Engler, tuer une adjonction à la circulaire de l'Office fédéral des as-
Epiney, Eymann Christoph, Fankhauser, Fasel, Fehr, von surances sociales aux caisses de compensation sur le con-
Feiten, Fischer-Sursee, Frey Walter, Früh, Gadient, Giger, trôle des employeurs afin que des informations relatives aux
Gobet, Goll, Gonseth, Graber, Grendelmeier, Gros Jean-Mi- reprises de salaires effectuées dans l'AVS soient communi-
chel, Gross Andreas, Grossenbacher, Gysin, Haering Binder, quées à l'institution de prévoyance professionnelle de l'entre-
Hafner Ursula, Hämmerle, Hari, Hegetschweiler, Herczog, prise concernée.
Hess Otto, Hess Peter, Hollenstein, Hubacher, Jaeger, Jäggi
Paul, Jeanprêtre, Jöri, Keller Rudolf, Kühne, Leemann, Lepo- Mitunterzeichner - Cosignataires: Darbellay (1)
ri Bonetti, Leu Josef, Leuba, Leuenberger Ernst, Leuenber-
ger Moritz, Loeb François, Maeder, Maitre, Mamie, Marti Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Werner, Matthey, Maurer, Meier Hans, Meier Samuel, Meyer Dans le domaine de la prévoyance professionnelle, l'em-
Theo, Miesch, Misteli, Müller, Nabholz, Narbel, Neuen- ployeur est concrètement celui à qui incombe l'obligation lé-
schwander, Oehler, Ostermann, Perey, Pini, Raggenbass, gale de veiller à l'affiliation complète de son personnel. De
Rechsteiner, Ruckstuhl, Ruf, Ruffy, Rutishauser, Rychen, son côté, l'organe de contrôle ne peut pas exécuter la partie
Sandoz, Schenk, Scheurer Rémy, Schmid Peter, Schmid de sa mission qui consiste à obtenir des employeurs des ren-
Samuel, Schmidhalter, Schnider, Segmüller, Sieber, Singei- seignements permettant d'assurer par ses vérifications les
sen, Spoerry, Stalder, Stamm Judith, Stamm Luzi, Steffen, procédures relatives à l'intégralité de l'affiliation des assurés.
Steiger Hans, Steinemann, Strahm Rudolf, Suter, Theubet, L'expérience montre qu'il existe un nombre relativement
Thür, Tschäppät Alexander, Tschopp, Tschuppert Karl, Vet- élevé d'erreurs ou de différences d'interprétation dans la dé-
terli, Vollmer, Wanner, Weder Hansjürg, Weyeneth, Wieder- termination des conditions d'assujettissement à une assu-
kehr, Wittenwiler, Wyss William, Zbinden, Züger, Zwahlen, rance sociale.
Zwygart (141) A l'évidence, le contrôle externe direct se révèle impossible
pour de nombreuses entreprises affiliées à des IPP collecti-
Schriftliche Begründung - Développement par écrit ves ou communes. En outre, l'introduction de procédures de
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht contrôle généralisées entraînerait des dépenses qui ne se-
eine schriftliche Antwort. raient pas supportables. Dès lors, seules des mesures d'or-
ganisation liées à la perception de cotisations peuvent être
Schriftliche Erklärung des Bundesrates envisagées. D'autre part, les organismes chargés de l'appli-
vom 5. September 1995 cation des assurances sociales sont également soumis à
Déclaration écrite du Conseil fédéral l'obligation d'effectuer des contrôles réguliers qui portent sur
du 5 septembre 1995 les mêmes éléments que ceux qui sont en cause dans le con-
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. trôle de l'intégralité d'affiliation au 2e pilier.
Dans un esprit de rationalisation, d'efficacité et pour pallier ces
Überwiesen - Transmis lacunes, on peut raisonnablement penser qu'une collabora-
tion pourrait être instaurée en matière de contrôles. Nous pen-
sons en particulier au contrôle périodique des employeurs
prévu à l'article 68 LAVS à l'effet d'établir si les employeurs
se conforment aux dispositions légales. Dans ce cadre, cha-
que caisse de compensation pourrait facilement communi-
quer à l'IPP concernée les éventuelles reprises de cotisations
qu'elle aurait opérées, afin que cette institution puisse exami-
ner si la reprise détermine, pour les assurés concernés, un
complément du salaire assuré au 2e pilier. La communication
des reprises de salaires effectuées dans l'AVS constituerait
certainement un avantage pour les différents intéressés.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
vom 16. August 1995
Rapport écrit du Conseil fédéral
du 16 août 1995
Le système de calcul et de perception des cotisations est
conçu de manière très différente dans le 1 er et 2e pilier. Cha-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Wick Internationale Ächtung der Laser-Blendwaffen
Postulat Wick Bannissement des armes laser à effet aveuglant
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1995
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 13
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 95.3264
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 06.10.1995 - 08:00
Date
Data
Seite 2198-2199
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Ref. No 20 026 182
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