Swiss Financial Sector and Tourism Promotion Postulates
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis document presents two postulates concerning Switzerland's financial sector and tourism. The first postulate, "Zahlungsverkehr in weltweiten Datennetzen" (Payment traffic on worldwide data networks), addresses concerns about money laundering risks posed by emerging electronic payment systems on the internet and the potential impact on the competitiveness of the Swiss banking sector. It calls for an examination of anti-money laundering measures and the need for oversight of electronic payment traffic. The second postulate, "Tourismusförderung" (Tourism promotion), highlights the challenges faced by the Swiss tourism industry due to currency appreciation and value-added tax, and urges the government to develop a strategy to promote innovation and cooperation within the sector to regain international competitiveness. The Federal Council expressed its willingness to consider both postulates.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 1610; Swiss Financial Sector and Tourism Promotion Postulates: The first postulate, "Zahlungsverkehr in weltweiten Datennetzen" (Payment traffic on worldwide data networks), addresses concerns about money laundering risks posed by emerging electronic payment systems on the internet and the potential impact on the competitiveness of the Swiss banking sector. It calls for an examination of anti-money laundering measures and the need for oversight of electronic payment traffic. The second postulate, "Tourismusförderung" (Tourism promotion), highlights the challenges faced by the Swiss tourism industry due to currency appreciation and value-added tax, and urges the government to develop a strategy to promote innovation and cooperation within the sector to regain international competitiveness. The Federal Council expressed its willingness to consider both postulates.
Schlagwörter
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KI-generiertThis article is cited as the main ground for the rejection of the Postulat Schenk.
Volltext
Postulat Gadient 1610 N 23 juin 1995
#ST# 95.3159 zumindest ein Teil der Finanztransaktionen, die über die
Schweiz laufen, weiterhin durch traditionelle (insbesondere
Postulat Schenk schweizerische) Finanzinstitute vorgenommen werden kann,
die der Aufsicht der Eidgenössischen Bankenkommission
Zahlungsverkehr unterstehen.
in weltweiten Datennetzen
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Trafic des paiements par le biais vom 31. Mai 1995
de réseaux informatiques internationaux Déclaration écrite du Conseil fédéral
du 31 mai 1995
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Wortlaut des Postulates vom 23. März 1995 Überwiesen - Transmis
Der Bundesrat wird eingeladen zu prüfen:
-mit welchen Massnahmen Geldwäscherei mittels Zah-
lungsverkehrs auf weltweiten Datennetzen verhindert wer-
den kann bzw. ob die heute geltenden Normen zur Bekämp-
fung der Geldwäscherei ausreichen; #ST# 95.3150
-ob und welche Massnahmen zu treffen sind, damit der
schweizerische Bankensektor im internationalen Zahlungs- Postulat Gadient
verkehr konkurrenzfähig bleibt; Tourismusförderung
- inwiefern der Zahlungsverkehr auf weltweiten Datennetzen
einer Aufsichtsbehörde zu unterstellen ist. Promotion du tourisme
Texte du postulat du 23 mars 1995
Le Conseil fédéral est prié d'examiner ce qui suit:
- Les normes actuelles de lutte contre le blanchissage d'ar- Wortlaut des Postulates vom 23. März 1995
gent sale suffisent-elles pour lutter contre le recyclage par le Der Bundesrat wird eingeladen, in dem von ihm in Aussicht
biais du trafic des paiements sur les réseaux internationaux gestellten Bericht über die Tourismuspolitik ein Konzept zur
de transmission de données? Dans la négative, quelles dis- Förderung von Innovationen und Kooperationen im Schwei-
positions faut-il prendre? zer Tourismus vorzulegen.
- Des mesures doivent-elles être prises pour que le secteur
bancaire suisse reste compétitif, et si oui, lesquelles? Texte du postulat du 23 mars 1995
- Doit-on soumettre le trafic électronique des paiements à Le Conseil fédéral est invité à présenter, dans le rapport sur
une autorité de surveillance? la politique du tourisme dont il envisage la rédaction, un pro-
gramme destiné à promouvoir l'innovation et la coopération
Mitunterzeichner - Cosignataires: Blocher, Fehr, Fischer- dans le tourisme suisse.
Hägglingen, Gadient, Hari, Maurer, Müller, Neuenschwan-
der, Rutishauser, Rychen, Schmid Samuel, Schmied Walter, Mitunterzeichner - Cosignataires: Aregger, Berger, Bezzola,
Seiler Hanspeter, Vetterli, Wyss William, Weyeneth (16) Bonny, Bortoluzzi, Bundi, Cincera, Columberg, Comby, Cou-
chepin, Darbellay, Eggly, Engler, Eymann Christoph, Fehr,
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Fischer-Hägglingen, Graber, Gysin, Haering Binder, Häm-
Weltweite Datennetze wie Internet und World Wide Web merle, Hari, Heberlein, Hildbrand, Maeder, Marti Werner,
(WWW) erleben zurzeit einen immensen Boom: Allein Inter- Maurer, Müller, Oehler, Reimann Maximilian, Rutishauser,
net verzeichnet gegen 35 Millionen Benutzer. Durch den Ein- Rychen, Sandoz, Schenk, Schmid Samuel, Schmidhalter,
stieg von Unisource, einer Tochtergesellschaft der Telecom Schmied Walter, Schnider, Seiler Hanspeter, Steinegger,
PTT, ins Internet-Geschäft wird Internet ab Ende März für Weyeneth, Zwygart (41)
Schweizer Wirtschaftsunternehmen und ab Mitte Jahr für je-
den einzelnen Telefonabonnenten via Telefon-Modem direkt Schriftliche Begründung - Développement par écrit
und zu günstigen Konditionen offenstehen. Diese Entwick- Die Schweizer Volkswirtschaft kann nicht auf den Tourismus
lung ist für unsere Wirtschaft grundsätzlich zu begrüssen, verzichten. Zahlreiche Landesteile sind auf touristische Ein-
birgt aber auch Gefahren, denen rechtzeitig begegnet wer- nahmen angewiesen. Es ist deshalb bedenklich, dass sich
den muss. Bereits heute ist in den weltweiten Datennetzen mit der Frankenaufwertung und der Unterstellung unter die
der elektronische Zahlungsverkehr mittels Kreditkarte mög- Mehrwertsteuer die Rahmenbedingungen für den exportori-
lich. Besorgniserregend sind dagegen konkrete (vereinzelt entierten Tourismus weiter verschlechtert haben. Die Folge
sogar bereits realisierte) Projekte, im Internet/WWW ein an- ist eine Schwächung der internationalen Wettbewerbsposi-
onymes und universell verwendbares elektronisches Zah- tion des Schweizer Tourismus, welche nicht hingenommen
lungsmittel einzuführen, das ein direktes Pendant zum realen werden kann.
Bargeld darstellt. Gemäss Angaben der Entwickler ist dieses Es sind Schritte zu unternehmen, um die Wettbewerbsfähig-
digitale Bargeld vollständig anonym, das heisst, seine Her- keit des bereits seit Anfang der achtziger Jahre stagnieren-
kunft und Destination sind nicht mehr feststellbar, nicht ein- den Tourismus zurückzugewinnen. Dabei sind in erster Linie
mal für die auszahlende Bank. Aufgrund des immensen die touristischen Unternehmen und Organisationen gefor-
Interesses an einem Anschluss an den weltweiten Datennet- dert. Mit einer noch besseren Zusammenarbeit bei der Ge-
zen besteht deshalb in hohem Masse die Gefahr, dass die- staltung und Vermarktung der touristischen Angebote kön-
ses elektronische Zahlungsmittel für internationale Geld- nen Kosten gespart werden. Mit der Förderung der Innova-
wäscherei in grossem Stil missbraucht und damit die bisheri- tion auf Destinationsebene können die Stagnation durchbro-
gen Bestrebungen zu einer wirksamen Bekämpfung der chen und Nutzenpotentiale ausgeschöpft werden. Wie das
Geldwäscherei unterlaufen werden. Erfahrungsgemäss ma- Beispiel der ausländischen Konkurrenz zeigt, kann diese Zu-
chen sich gerade die international tätigen kriminellen Organi- sammenarbeit in der kleingewerblichen Tourismuswirtschaft
sationen technische Neuerungen sehr rasch zunutze. nur mit staatlichen Impulsen erreicht werden.
Weiter werden auch die traditionellen Banken durch die Da- Der Bundesrat hat mit der Reorganisation der Schweizeri-
tennetzbetreiber in ihrem angestammten Gebiet des interna- schen Verkehrszentrale im Bereich des gemeinsamen
tionalen Zahlungsverkehrs und Devisenhandels konkurren- Marktauftrittes des Schweizer Tourismus einen ersten Schritt
ziert, was für den Bankenplatz von nicht zu unterschätzender getan. Es ist nun in einem zweiten Schritt zu prüfen, wie die
Bedeutung sein dürfte. Es gilt deshalb sicherzustellen, dass angebotsseitigen Förderungslücken in der Angebotsgestal-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Schenk Zahlungsverkehr in weltweiten Datennetzen
Postulat Schenk Trafic des paiements par le biais de réseaux informatiques internationaux
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1995
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 95.3159
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 23.06.1995 - 08:00
Date
Data
Seite 1610-1610
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Pagina
Ref. No 20 025 826
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