Health Insurance Subsidy Discrepancy Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis interpellation addresses concerns about the cost and beneficiary reach of a new health insurance law. The core issue is that while proponents claimed up to 65% of premium payers would receive subsidies, revised estimates suggest only about 35% will benefit, due to cantons tightening their subsidy practices within the law's framework. The government acknowledges this discrepancy, explaining that the law grants cantons significant discretion in distributing funds, making precise predictions difficult. They maintain that the law ensures subsidies are still available for those in modest economic circumstances and that initial cost estimates for the overall revision were not disputed, with the expectation that the new instruments will ultimately have positive cost impacts.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 Absatz, Art. 66 Abs. 5 KVG; Health Insurance Subsidy Discrepancy Case: The core issue is that while proponents claimed up to 65% of premium payers would receive subsidies, revised estimates suggest only about 35% will benefit, due to cantons tightening their subsidy practices within the law's framework. The government acknowledges this discrepancy, explaining that the law grants cantons significant discretion in distributing funds, making precise predictions difficult. They maintain that the law ensures subsidies are still available for those in modest economic circumstances and that initial cost estimates for the overall revision were not disputed, with the expectation that the new instruments will ultimately have positive cost impacts.
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KI-generiertThe Federal Council ensures that federal contributions can only be reduced if "subsidies for insurance beneficiaries in modest economic circumstances are nevertheless guaranteed" according to this article.
Volltext
23. Juni 1995 N 1625 Interpellation Keller Rudolf
#ST# 95.3134 Mitunterzeichner- Cosignataires: Keine - Aucun
Interpellation Keller Rudolf Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
Kosten des neuen eine schriftliche Antwort.
Krankenversicherungsgesetzes
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Coût de la nouvelle loi vom 24. Mai 1995
sur ('assurance-maladie Rapport écrit du Conseil fédéral
du 24 mai 1995
1. Die Schätzungen für das Jahr 1993, basierend auf dem
Subventionierungssystem gemäss der Botschaft des Bun-
Wortlaut der Interpellation vom 21. März 1995 desrates vom 6. November 1991, haben in der Tat ergeben
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass trotz dringlichen Bun- (Tabelle S. 150), dass bei einer Übernahme der Prämien
desbeschlüssen, welche kostendämpfend wirkten, die Prä- durch die Kantone in den Fällen, in denen die Prämien
mien gleichwohl um mehr als den Teuerungsfaktor angestie- 8 Prozent des steuerbaren Einkommens übersteigen,
gen sind. Provisorische Berechnungen der Kantone haben 61 Prozent aller Versicherten Anspruch auf Subventionen
ergeben, dass nach neuem Gesetz rund 35 Prozent aller gehabt hätten. Es handelte sich dabei um Schätzungen für
Versicherten subventioniert werden können. Dabei gibt es den Fall der Anwendung eines einheitlichen Systems. Das
Kantone, die schon bisher Prämienverbilligungen vornah- Parlament hat sich für ein anderes System entschieden.
men, neu dann aber rund das Doppelte an Verbilligungsbei- Deshalb ist in der Abstimmungskampagne ein solcher Pro-
trägen auszurichten haben. Im Vorfeld der Abstimmung zentsatz nicht verwendet worden. Vorhersagen sind nur mit
wurde vom Bundesamt für Sozialversicherung und den Ge- grosser Vorsicht gemacht worden, weil die Kantone die Ver-
setzesbefürwortern behauptet, dass bis zu 65 Prozent aller teilung der Bundessubventionen selbst vornehmen, wobei
Prämienzahlerinnen und -zahler in den Genuss von Verbilli- deren Höchstbeträge für die nächsten vier Jahre gesetzlich
gungen kommen würden. Heute geht man aber offenbar da- festgelegt sind. Sie können unter Berücksichtigung der wirt-
von aus, dass das vorhandene Geld nur für etwas mehr als schaftlichen Situation der Versicherten entscheiden, nur ei-
35 Prozent aller Prämienzahlerinnen und -zahler ausreicht, nen Teil der Bevölkerung stark zu subventionieren oder die
weil die Kantone, gemäss Kompetenz im KVG, die Subven- finanzielle Hilfe gleichmässig zu verteilen. Weiter haben sie
tionspraxis verschärft haben. Dies hat zur Folge, dass auch die Möglichkeit, den Bundesbeitrag, auf den sie Anspruch
für minderbemittelte Familien nicht so viel Geld vorhanden ist hätten, und den von ihnen zu leistenden Anteil je um
wie ursprünglich angenommen. 50 Prozent zu reduzieren. Die kantonalen Ausführungsbe-
Ich frage deshalb den Bundesrat: stimmungen sind jedoch noch nicht bekannt, weshalb es im
1. Geht er heute auch davon aus, dass statt gegen jetzigen Zeitpunkt schwierig ist, sich einen Gesamtüberblick
65 Prozent nur rund 35 Prozent aller Prämienzahlerinnen zu verschaffen. Verschiedene Informationen weisen darauf
und -zahler Verbilligungen erhalten? Wenn ja, hat das vor al- hin, dass mehrere Kantone nicht den Gesamtbetrag der
lem Auswirkungen auf «Leute mit kleinem Portemonnaie», möglichen Subventionen beanspruchen werden. Aufgrund
oder welche Personengruppen sind vor allem betroffen? dieser Hinweise können wir jedoch keine verbindlichen Aus-
2. Wie bewertet er diese Situation, und was für Gründe sind sagen betreffend die Art und Weise, wie sie die Subventio-
hierfür massgebend? nen unter den Versicherten ihres Kantons verteilen werden,
3. Ist unter den heutigen Vorzeichen nicht zu erwarten, dass machen.
die gesamte KVG-Revision teurer zu stehen kommt als noch Der Bundesrat hat im Rahmen der Volksabstimmung vom
1994 optimistisch angenommen? 4. Dezember 1994 darauf bestanden, dass es Aufgabe der
Kantone ist, ein Prämienverbilligungssystem auszuarbeiten.
Texte de l'interpellation du 21 mars 1995 Er konnte demzufolge keine präzisen Angaben über die Zahl
II s'est avéré au cours des dernières années que les primes der Versicherten machen, die in den Genuss von Subventio-
de l'assurance-maladie ont augmenté plus rapidement que le nen kommen werden.
taux de renchérissement en dépit des arrêtés fédéraux ur- 2. Der Bundesrat sorgt gemäss Artikel 66 Absatz 5 KVG da-
gents destinés à réduire les coûts. Selon des calculs provi- für, dass eine Kürzung der Bundesbeiträge nur möglich ist,
soires faits par les cantons, 35 pour cent des assurés peu- wenn «die Prämienverbilligung für Versicherte in bescheide-
vent obtenir des subventions aux termes de la nouvelle loi. nen wirtschaftlichen Verhältnissen trotzdem sichergestellt
Or certains cantons accordaient déjà des subventions desti- ist». Das 1991 vorgeschlagene System kann in diesem Rah-
nées à réduire les primes; ils doivent à présent doubler ces men als Referenz dienen.
subventions. A la veille de la votation, l'Office fédéral des as- 3. Die 1994 durchgeführten Schätzungen, welche die ge-
surances sociales et les partisans du projet de loi avaient af- samten Kosten der beschlossenen Zusatzleistungen inte-
firmé que jusqu'à 65 pour cent des personnes devant payer grierten, wurden grundsätzlich nicht bestritten. Der Bundes-
des primes profiteraient de l'abaissement de celles-ci. Ac- rat unterstreicht zudem, dass die mit dem neuen Krankenver-
tuellement, on semble admettre que seuls un peu plus de sicherungsgesetz eingeführten Instrumente mit Sicherheit
35 pour cent des assurés bénéficieront de la mesure préci- Auswirkungen haben werden, die in den Jahren nach dem
tée, parce que les cantons ont adopté une pratique plus Inkrafttreten des neuen Gesetzes zum Tragen kommen wer-
stricte, comme la loi sur l'assurance-maladie les y autorise. Il den. Die Krankenversicherer sind von den positiven Auswir-
s'ensuit qu'on ne dispose pas de fonds suffisants même pour kungen auf die Kosten überzeugt.
les familles peu fortunées, contrairement aux prévisions.
Je demande au Conseil fédéral de répondre aux questions Erklärung des Interpellanten: befriedigt
suivantes: Déclaration de l'interpellateur: satisfait
1. Admet-il qu'environ 35 pour cent seulement des person-
nes qui payent des primes, au lieu de 65 pour cent, bénéfi-
cient de réductions? Si tel est le cas, quels sont les groupes
qui en tirent surtout profit? S'agit-il de personnes peu fortu-
nées?
2. Comment juge-t-il cette situation et quelles en sont les rai-
sons?
3. Ne faut-il pas s'attendre, dans la situation actuelle, à ce
que la révision de la loi sur l'assurance-maladie coûte plus
cher qu'on ne l'avait encore admis avec optimisme en 1994?
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Keller Rudolf Kosten des neuen Krankenversicherungsgesetzes
Interpellation Keller Rudolf Coût de la nouvelle loi sur l'assurance-maladie
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1995
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 95.3134
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 23.06.1995 - 08:00
Date
Data
Seite 1625-1625
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Ref. No 20 025 842
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